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Rob Papen Predator 2 Software Synthesizer GUI Big

Predator 2 GUI  ·  Quelle: Rob Papen

Rob Papen Predator 2 Softsynth

Screenshot vom Livestream  ·  Quelle: Rob Papen Video

Wir hatten schon im Mai über den neuen Predator 2 von Rob Papen berichtet – damals noch als Ankündigung. Es kann zwar immer noch keine Aliens töten, aber es hat sich seit dem einiges am Nachfolger des Klassikers unter den Software-Synthesizern getan, was damals nicht angekündigt wurde.

Neu sind die Oszillatoren und Filter. Man kann Schwingungsformen (acht) wie beim U-HE Zebra zeichnen und diese ineinander morphen lassen. Aufgerufen wird das über eine Tab- bzw. Seitenansicht als Alternative zum klanglichen Vorbild Wavetable-Synthese mit Frequenzmodulation. Der überarbeitete Oszillator bringt neue Funktionen wie Spectrum- und Formantfunktionen mit und auch der Arpeggiator wurde überarbeitet und mit Tie und Special Mode für Glides in Richtung (fast) Sequencer aufgewertet.

Ebenfalls vorher noch nicht gezeigt wurde das XY-Pad mit frei definierbaren Parametern. Somit könnte man es als eine Art Modulationsmatrix mit kombinierter Doppelhüllkurve bezeichnen. Diese Bewegungshüllkurven kennt man schon von Vector-Synthesizern.

Ein neues Filter mit Vorverzerrung und Routing ist ebenfalls an Bord. Die Klang-Engine wurde neu entwickelt, was auch den Sound der Filter „analoger“ klingen lässt, vor allem in Sachen Sättigung und Verzerrung, in der unten verlinkten Demovideo bei 24:30″ zu hören. Fans von House-Musik werden sich über den neuen Chordeditor freuen.

Es sind noch andere kleine Sachen passiert, am besten lässt man sich damit im Video berieseln. Überspringt aber die ersten 10 Minuten, da geht es um Soundprobleme in der Live-Präsentation. Dann ist das Video auch gleich nicht mehr ganz so lang.

Der Preis liegt bei 149 Euro, das Update von V1 kostet 49 Euro. Da kann man eigentlich nicht meckern.

Video