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Peavey Cirrus 4 2016 Bass Front

Liegt mit der Optik im aktuellen Trend. Kann er auch die Fans wieder überzeugen?  ·  Quelle: peavey.com

Wer Ende der 90er einen „Profi-Bass“ gesucht hatte, bekam vermutlich irgendwie, irgendwo den Peavey Cirrus empfohlen. Damals die Spitze des Sortiments, wurde er dennoch Jahre später abgesetzt, um jetzt mit 35“ Mensur wieder neu aufgelegt zu werden.

Der mehrteilige Ahorn-/Mahagonihals ist durchgängig, hat 24 Bünde und wird wahlweise mit dem üblichen Griffbrett aus Palisander bestückt oder Pau Ferro, einem brasilianischen Eisenholz. Das war mir bisher nicht bekannt, wird wohl aber oft beim Instrumentenbau verwendet. Es ist etwas heller als Palisander, hat aber die gleichen Klangeigenschaften und ist härter. Vielleicht hatte ich es ja mal unbewusst gespielt.

Die Bridge lässt einem die Wahl, ob man die Saiten oben einhängt oder durch den Body zieht. Peavey verbaut außerdem zwei aktive VFL Humbucker, die mit Volume, Tone und einem 3-Band-EQ im aktiven Preamp (Bass, Mitten, Höhen) mit +/- 10 dB geregelt werden können. Die Elektronik soll auf 18 Volt basieren, es wurde aber noch nicht gesagt, ob intern die Spannung verdoppelt wird oder ob man zwei 9V-Blöcke einsetzen muss.

Ein Preis für den Cirrus 4 wurde noch nicht genannt, auch die Verfügbarkeit ist noch unklar. Dennoch ein schöner Bass. Wären da keine Humbucker drauf und passive Elektronik, würde ich eventuell zumindest bis zum „bei Gelegenheit anspielen“ kommen. So bleibt es für mich nur ein Hingucker.

Mehr Infos: Peavey Cirrus 4 Ankündigung

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