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Mainpage des Output EXHALE, Sample-basierte Vocal Engine virtuelles Instrument

Output EXHALE - die äußerst übersichtliche Mainpage des Vocal Engine Instruments  ·  Quelle: www.output.com

Enginepage des Output EXHALE, Sample-basierte Vocal Engine virtuelles Instrument

Output EXHALE - über die Engine Page hat man deutlich mehr Möglichkeiten, den Klang anzupassen  ·  Quelle: www.output.com

Die in Hollywood angesiedelte Firma Output hat sich zwischenzeitlich mit ihren unkonventionellen Produkten einen Namen gemacht. Mit dem im April dieses Jahres vorgestellten SIGNAL gelang bereits ein ziemlicher Überraschungserfolg. Nun stellt das junge Unternehmen eine so genannte Vocal Engine vor, die es Musikern ermöglichen soll, moderne, extrem verformte Vocals wie sie in heutigen Chart-Produktionen üblich sind, ohne großen Aufwand zu erstellen.

Nachdem Output in der vergangenen Woche bereits mit einem kurzen viralen Video versuchte, die Gerüchteküche anzufachen – Gearnews hatte darüber berichtet – ist die Katze nun also aus dem Sack. Ähnlich den bereits vorgestellten Produkten SIGNAL und REV handelt es auch sich bei EXHALE um ein Sample-basiertes Instrument, dem vermutlich auch die gleiche Engine für Wiedergabe und Manipulation des Audiomaterials zugrunde liegt. Wie bereits zu erwarten war, setzt man erneut auch auf den Einsatz von Native Instruments KONTAKT – sehr wahrscheinlich reicht jedoch auch hier die kostenlos erhältliche Player-Variante aus.

Output verspricht mit EXHALE nicht weniger als „die erste wirklich moderne Vocal Engine“. Das ist eine ziemlich mutige Aussage, allerdings klingen die zahlreich auf der Website zu findenden Audio-Samples in der Tat recht vielversprechend. Und eben so, wie man es aus diversen aktuellen Produktionen kennt.

Das GUI des neuen Instruments wirkt auf den ersten Blick sehr aufgeräumt und übersichtlich. Über die vier prominent platzierten Macro-Slider auf der Main-Page soll man ohne große Umwege zum gewünschten Sound-Ergebnis kommen. Möchte man tiefer in den Klang eingreifen, kann man dies über die Engine-Page aber ebenfalls tun. Die Engine des Instruments verfügt über drei separate Modi: „Notes“ bietet chromatisch spielbares Material, „Loops“ beinhaltet Performance-orientierten und loopbaren Content, unter „Slices“ wiederum findet sich das eher exotisch Material wie gechoppte, gefilterte oder mit Stutter-Effekten versehene Samples. Insgesamt verfügt EXHALE über 500 Presets, doch dank des übersichtlich gestalteten Tag-basierten Browsers sollte man sich hier gut zurecht finden.

EXHALE ist ab sofort über den Webshop von Output zu einem Kurs von umgerechnet 220 Euro erhältlich, bestehende Nutzer erhalten bei einem Kauf bis zum 30.11. einen kleinen Rabatt. Alle weiteren Information gibt’s wie üblich auf der Website des Herstellers.