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Novation Superbooth Spekulation Bass Station III

Erwartet uns auf der Superbooth die nächste Bass Station?  ·  Quelle: Novation

Die Novation BassStation ist schon einige Zeit auf dem Markt. Sie gehört in die Zeit der ersten bezahlbaren Tastatur-Synthesizer mit analoger Klangerzeugung. Jetzt gibt es ein Novation BassStation 2 Update auf Version 2.5.

Dass Novation auch ältere Produkte so pflegt, ist sehr sehr löblich. Während andere schon nach wenigen Jahren nicht mal einen Treiber oder sowas etwas erneuern, damit das Teil überhaupt noch sinnvoll betrieben werden kann, gibt es sogar neue Funktionen und Optimierung in Version 2.5 für die Bass Station II. Ein Anlass kann das Firmenjubiläum sein, nur pflegt Novation ja auch die anderen Geräte weiterhin gut. Gerade die Circuit-Serie bekommt noch immer Updates, startete als Synth-Groovebox und bekam Sample-Fähigkeiten und vieles mehr über die Zeit dazu. So eine Pflegepolitik hat Lob verdient.

Novation BassStation 2 Update auf Version 2.5

Offenbar hat Novation „hingehört“ und hat fünf wesentliche Neuerungen eingebaut:

Zum Ersten sind es natürlich neue Sounds, was aber noch keine Erwähnung wert wäre. Mal eben per Software geändert haben sie den duophonen Spielmodus. Das ist das unabhängige Spiel zweiter Töne. Die beiden Oszillatoren übernehmen diese Tonhöhen und lassen dadurch ein quasipolyphones Spiel zu. Sehr interessant ist das bei Nutzung von Sync und Ringmodulation, da man nun gezielt auch die Obertöne „spielen“ kann, wie man das zum Beispiel vom ARP Odyssey her kennt. Offizieller Name dafür ist Paraphonic Mode.

Als zweite Änderung gibt es nun ein Keytracking. Das war tatsächlich seltsam, dass man das vorher weggelassen hatte. Das Filter kann mit steigender gespielter Tonhöhe weiter geöffnet werden. Auf diese Weise sind auch Resonanz-Filter-Sounds mit Tuning endlich möglich.

Die Hüllkurven können nun sich selbst neu starten, sobald die Decay-Phase durchlaufen ist. Man könnte das am besten als Loop-Mode bezeichnen und die Hüllkurven damit in eine Art LFO verwandeln, der sehr sehr schnell ist. Offizieller Name dafür ist allerdings Retriggering. Je kürzer die beiden Zeiten für Attack und Decay sind, umso schneller läuft dieser selbstgebaute „LFO“.

Wenn ein Synthesizer schon analog ist und eigentlich „ungenau“ arbeitet, wieso dann nicht bewusst zufällige Fehler einbauen, damit die tonale Stimmung bei jedem Anschlag anders klingt? In digitalen Synthesizern heißt so etwas oft „analog feel“ oder „Slope“. Novation nennt es Oscillator Error.

Als letzte Neuerung bietet Novation neue Skalen für die Tastatur an, das sogenannte Microtuning. Man kann in die Zeit vor Bach gehen, aber auch Blues und andere Skalen selbst bauen.

Das Update ist kostenlos und wird über Noavations Components Content Manager eingespielt. Man kann es quasi „online“ erledigen.

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spuni
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Also eine Bs3 wäre schon fein. 3 Osc`s , bisschen größeres Display (Oled) und sehr gerne ein Metalgehäuse. 600 Euro. Just saying