von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Impact Soundworks Bass Sculptor

Impact Soundworks Bass Sculptor  ·  Quelle: Impact Soundworks

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Der Multi-Effekt Bass Sculptor von Impact Soundworks konzentriert sich voll und ganz darauf, den Bassbereich perfekt zu machen. Das bedeutet mehr Druck für Drums, definierte Bassgitarren, aufgeräumte untere Mitten oder straffe Mixe. Vier Module stecken für diese Aufgaben in dem Plug-in.

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Impact Soundworks Bass Sculptor

Das Plug-in wurde von Jatin Chowdhury entwickelt, der Coder ist bekannt für einige sehr feine Freeware-Plug-ins (Chowdhury DSP). Bass Sculptor verbindet mehrere Effekt-Typen „unter einer Haube“, ihr bekommt also ein Plug-in, um den Bass zu knechten.

Den Anfang macht ein Subharmonic Generator, der laut Hersteller mit „richtiger“ Synthese Subbässe erzeugt, die sich aus dem eingehenden Signal ergeben. Mit dem Cutoff-Regler legt ihr genau fest, unterhalb welcher Frequenz der Subbass einsetzen soll. Amount dosiert, wie mächtig dieser ausfällt. Mit Attack, Decay und Release stellt ihr dafür eine Hüllkurve ein, die durch den Threshold-Parameter getriggert wird.

Der Bass Imager macht den Bass unterhalb einer eingestellten Frequenz zwischen 30 und 500 Hz zu einem Mono-Signal, die drei Modi Left, Sum und Center stehen dafür zur Auswahl. Gerade im Club ist ein Mono-Bass von Vorteil — mit diesem Modul sorgt ihr dafür.

In der Mitte sitzt ein Equalizer mit einem Band, der sich zwischen Minimal- und Linear-Phase-Modi umschalten lässt. Neben der Frequenz und der Lautstärke stellt ihr ebenso den Gütefaktor ein. Ein Hochpassfilter ergänzt diese Sektion und entfernt zu tiefe, ungewünschte Frequenzen.

Und was darf bei so einem Werkzeug auf keinen Fall fehlen? Richtig, ein Kompressor. Der heißt hier Bass Compressor und bietet neben Threshold, Ratio, Attack, Release und Makeup auch einen Parameter für die Crossover-Frequenz (wieder zwischen 30 und 500 Hz). Ihr komprimiert also nicht das komplette eingehende Signal, sondern nur den definierten Bereich im Low-End.

Die einzelnen Sektionen lassen sich übrigens auch bei Bedarf deaktivieren. Ein A/B-Vergleich und ein skalierbares GUI gehören ebenfalls zu der Ausstattung. Außerdem sagt der Entwickler, dass das Plug-in schonend mit der CPU umgeht. Bass Sculptor sieht nach einem praktischen Werkzeug aus, das sich auf die wichtigsten Funktionen und einfache Bedienung konzentriert. Runde Sache!

Spezifikation und Preis

Impact Soundworks Bass Sculptor läuft als VST3, AU und AAX auf macOS sowie Windows. Der Preis beträgt 59 US-Dollar.

Weitere Infos über Impact Soundworks Bass Sculptor

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