von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Gibson Mike Ness 1976 Les Paul Signature Teaser

 ·  Quelle: Gibson

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Die Gibson Mike Ness 1976 Les Paul Deluxe ist wirklich eine schwierige Signature. Das Vorbild stammt aus der Norlin-Ära, der laut Fans schlimmsten Zeit der Firma.

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Gibson Mike Ness 1976 Les Paul Deluxe

1976 Goldtop Les Paul klingt eignetlich nicht ganz verkehrt. Mit Aging aus dem Murphy Lab und mit den Eigenheiten, die das Original des Signature-Künstlers so mitbringt. Die Abnutzungsspuren und sogar die Sticker sind originalgetreu. Dreiteiliger Ahornhals, zweiteilige Ahorndecke, Mahagoni-Ahorn-Mahagoni-Rückseite und zwei P90s – klingt nicht übel. Doch die Sache könnte einen Haken haben: Die Ursprungszeit des Orignals.

Gibson Mike Ness 1976 Les Paul Signature Front

Quelle: Gibson

Norlin-Ära vs. Signature vs. Preis

Die Gibson Mike Ness 1976 Les Paul Deluxe hat die originale 70s Les Paul als Vorbild, bei der die originalen Mini-Humbucker gegen P90s getauscht wurden. Damals … die Norlin-Ära. Die Zeit, in der laut vielen Fans die Firma Gibson die schlechtesten Gitarren der Firmengeschichte gebaut hat.

Eine originale Les Paul aus der Zeit bekommt man geschätzt ab 2.000 Euro, vielleicht auch 3-4.000, wenn es ein gut erhaltenes Modell ist. Dem gegenüber stehen die 9.000 USD, die Gibson für die Mike Ness Signature gern haben möchte. Natürlich wurde hier eine Vorlage so exakt wie möglich kopiert – aber 9000 Dollar?

Gibson Mike Ness 1976 Les Paul Signature Sticker

Quelle: Gibson

Ich denke, dass weder die Gitarre schlecht kopiert wurde, noch dass Mike Ness eine Müllklampfe als Vorlage hergeben oder überhaupt so lange spielen würde. Es wird eine tolle Gitarre sein, sogar mit den quasi-originalen Stickern. Das macht schon was her. Und wenn dir Mike Ness nichts sagt: Hör mal bei Social Distortion rein.

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Was würdest du machen? Findest du es okay, für eine Gitarre für Sammler und Fans so einen Preis aufzurufen? Gerade bei einer Southern / Punk Rock Band finde ich es schwierig, solche Preise aufzurufen. Murphy Labs gibt es schon ab 4300 Euro bei Gibson. Das ist dann aber auch keine LP Deluxe. Ich bin aber auch nicht die Zielgruppe und muss so nicht groß darüber nachdenken. Schick finde ich sie trotzdem.

Immerhin besser als NFTs.

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Eine Antwort zu “Gibson Mike Ness 1976 Les Paul Deluxe: Würdest du für eine 70s Reissue 9.000 USD zahlen?”

    Marco sagt:
    0

    Gibson braucht dein Geld, die Geschäftsführer sind ja derart ungeschickt, da würde ich nie 9t Eier investieren. Gibson liegt ja schon halber im Koma. Und die Klampf gibt es als Clone günstiger.

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