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GG Audio Blue3 - die blaue Orgel aus dem Rechner

GG Audio Blue3 - die blaue Orgel aus dem Rechner  ·  Quelle: GG Audio / gearnews, marcus

Mit der Orgelsimulation Blue3 will sich der Neuling GG Audio am Plug-in Markt einen Namen machen. Das VST-Instrument fällt durch das klar strukturierte, aber auch modern gestaltete grafische Interface direkt ins Auge. Aber auch der Sound lässt anscheinend keine Wünsche offen. Der sehr detailreiche Sound der Emulation angestaubter A100, B3, C3 und L100 Orgeln kann sich hören lassen und ist vor allem extrem modellierbar.

Orgel-Emulationen sind nicht einfach zu realisieren. Deswegen gibt es nicht sehr viele am Markt. Sample-Bibliotheken kommen noch nicht einmal annähernd an den Sound des Originals geran. Zumindest wenn die Klänge transponiert gespielt oder länger klingen sollen als aufgenommen. Jetzt veröffentlicht die Firma GG Audio ihr erstes Produkt, das sich mit diesem Thema befasst. Blue3 ist eine solche Orgelsimulation von gleich vier legendären Klangerzeugern.

Zu allererst fällt mir die grafische Benutzeroberfläche ein, die mich direkt zum herumschrauben einlädt. Kein Schnickschnack, keine unnötigen Grafik- und Designelemente stören das klare GUI. Die 22 Zugriegel, in Upper, Pedals und Lower eingeteilt, sitzen an der Unterseite. Weitere Buttons steuern die Percussions. Als Effekt liegt ein typisches Vibrato und Chorus vor dem Master-Ausgang.

Für mehr Sounddesign stehen euch etliche weitere Parameter-Regler zur Verfügung, die nochmals tiefer in die Materie gehen. Insgesamt gibt es 91 Tonewheels aus den originalen A100, B3, C3 und L100 mit akkurater Phasensynchronisation, bei einer vollen Polyphonie aller Manuale. Für den Klang wurden einige Speaker-Simulationen integriert, um den authentischen Sound des Blue3 zu realisieren. Jeder Parameter des Plug-ins ist MIDI-automatisierbar und kann somit von allen möglichen Controllern sowie einer DAW ferngesteuert werden.

Preis und Spezifikationen

GG Audio Blue3 bekommt ihr auf der Website des Herstellers für 99 US-Dollar. Das Plug-in läuft auf Mac OS 10.9 oder höher und Windows 7 oder höher als AU, VST und AAX in 32 oder 64 Bit. Auf der Internetseite bekommt ihr neben einem PDF-Handbuch eine kostenlose uneingeschränkte Demoversion, die alle zwei Minuten dem Sound ein kurzzeitiges Rauschen beimischt. Als weitere Optionen stehen zu dem blauen GUI drei weitere Oberflächen Designs in Holzoptik zur Auswahl.

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