von stephan | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

 ·  Quelle: Fender

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Die Alben, die Nile Rodgers komponiert, produziert und bespielt hat, verkauften sich weltweit mehr als 500 Millionen Mal. Bei seiner Arbeit stand ihm stets eine treue Verbündete zur Seite: seine geliebte 1960er Stratocaster. Sie trägt zu Recht den Spitznamen „Hitmaker”. Diese Gitarre mit ihren speziellen Modifikationen und ihrer besonderen Konfiguration ist eine Legende. Mit ihr sind über Jahrzehnte hinweg viele unsterbliche Klassiker und Hits entstanden.

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Fanboy

Vorweg eine Klarstellung: Nile Rodgers ist einer meiner absoluten Lieblinge. Seine unverwechselbare Art Gitarre zu spielen und sein Gespür für großartige Songs treffen bei mir genau ins Schwarze! Und natürlich kenne ich als Bassist seine großartigen Anfänge mit Chic und Sister Sledge in- und auswendig und bin riesiger Fan von ihm und Bassist und Co-Produzent Bernard Edwards, der uns leider viel zu früh verlassen hat.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr Nile noch nicht auf dem Schirm haben solltet, schaut euch gern eine Doku an oder lest seine Autobiographie. Der Mann hat einige äußerst unterhaltsame und interessante Geschichten zu erzählen. Kein Wunder, schließlich hat er die späten 70er- und die kompletten 1980er-Jahre in voll Zügen mitgenommen und zeichnet sich für die größten Hits von David Bowie, Madonna, Daft Punk, Graces Jones, Diana Ross, Duran Duran, INXS, Chic und etlichen weiteren Acts verantwortlich.

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Fender Nile Rodgers Hitmaker Stratocaster

Jetzt aber zurück zu seiner Gitarre. Die ist nämlich auch eine Besonderheit. Es handelt sich um eine einzigartige 1960er-Stratocaster mit 1959er-Hals. Die sogenannte „Hitmaker“ wird nun neu aufgelegt und hat dementsprechend einen Erlekorpus im Stil von 1960. Er ist etwas kleiner und stärker konturiert, als man es von der klassischen Strat kennt. (Das erinnert mich an die Cory Wong Signature Strat.)

Das Olympic White Lackfinish entspricht dem Farbton, den Nile während der Anfangszeiten von Chic selbst aufsprühte. Der einteilige Ahornhals im Custom ’59er-Profil trägt ein Griffbrett mit 9,5” Radius und Medium-Jumbo-Frets sowie ein seidenmattes Finish. Die Kopfplatten-Rückseite ziert ein „Nile Rodgers & Chic” Logo, in die Halsplatte ist das Hitmaker Logo eingestanzt.

Hardtail Bridge

Für den funkigen Sound der Nile Rodgers Hitmaker sind die exakt abgestimmten Strat Single-Coils zuständig. Sie reproduzieren das knackig-klare „Quack” und den glockenhellen Ton der Original Hitmaker – ein absolut eigenständiger Sound, der in den Demos gut reproduziert wird. Weitere Details: eine zeittypische String-Through-Body Hardtail Bridge mit gebogenen Stahl-Saitenreitern, ein spiegelndes verchromtes Messing-Pickguard, Sperzel-Locking-Tuner und weiße Reglerknöpfe.

Stratocaster mit Hardtail-Bridge gibt es bedauerlicherweise nicht gerade viele im Angebot. Für mich gehören sie zu den ultimativen Strats, denn sie vereinen ihre herrliche Ergonomie und tonale Vielseitigkeit mit dem Punch einer Tele.

Preis

Die Fender Nile Rodgers Hitmaker Stratocaster kostet 2849 Euro*. Zur Gitarre gehört ein passendes Case im Vintage-Stil mit innen eingesticktem Hitmaker-Motiv sowie ein Echtheitszertifikat.

Fender Nile Rodgers Hitmaker Strat OW

Fender Nile Rodgers Hitmaker Strat OW

Preis2.749,00 €

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Fun Fact: Nile hat die Gitarre 1973 für 149 US-Dollar erworben. Es wird geschätzt, dass die damit eingespielten Songs über 2 Milliarden US-Dollar Gewinn erwirtschaftet haben! Eine Übersicht dazu findet ihr hier: Click.

Weitere Informationen

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6 Antworten zu “Fender Nile Rodgers Hitmaker Stratocaster: Hits, Hits, Hits!”

  1. Gast sagt:

    Endlich mal wieder eine Strat mit Hardtail Bridge. Leider weit außerhalb meines Strat-Budgets. Warum kann das Fender Portfolio nicht einfach in allen Linien eine Hardtail-Strat beinhalten? Es gibt so viele Gitarristen, die ebenfalls lieber Hardtail spielen oder die Tremolos blocken. Am Bedarf liegts sicher nicht. Wohl eher daran, dass es manche Firmen anscheinend nicht mehr nötig haben, sich am Bedarf zu orientieren.

    • Rob sagt:

      Guter Kommentar, den Appeal einer Hardtail Strat sehe ich ähnlich. Die Gitarre bekommt damit deutlich mehr Punch, Twäng und Sustain. Aber es gibt Alternativen: sieh Dir mal die Fender Robert Cray Signature Stratocaster an, die ist ebenfalls eine Hardtail Strat, hochwertig verarbeitet, aber vom Preis her deutlich leistbarer.

      • Gast sagt:

        Hi Rob,
        die Robert-Cray schaue ich mir andauernd an und sie lockt mich sehr. Aber die Bewertungen beim großen T klingen nicht so toll, was die Verarbeitung angeht: Eine Mexico-Strat mit mittelmäßiger Verarbeitung für 1150 EURO? Das finde ich nicht wirklich günstig. Für den Preis gabs auch schon USA-Modelle, zum Beispiel 2015 auch ein Hardtail-Sondermodell. Ärgere mich heute noch, dass ich damals nicht zugeschlagen habe.

    • Maik sagt:

      Ich geb dir vollkommen recht. Schau dir mal die PJD Woodford Std an. Ist ne hardtail Strat zum fairen Kurs made in UK.

      • Gast sagt:

        Habe ich mir gerade angeschaut. Handgebaut mit Bare-Knuckle-Pickups für 1500 EURO – nicht übel.
        Als sie vor einem Jahr herauskam, scheint sie sogar nur 1200 EURO gekostet zu haben. Na ja, die Inflation lässt grüßen. Klingt trotzdem noch gut von den Specs her.

  2. Sonja Dammriss sagt:

    Wann baut eigentlich Behringer sowas nach, für sagen wir 149$?

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