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Synthmania NL A1 Editor

Synthmania NL A1 Editor  ·  Quelle: Synthmania

Editoren haben zwei Funktionen, sortieren und organisieren und in heutiger Zeit auch die Steuerung von der DAW aus. Jetzt gibt’s einen Nord Lead A1 Editor.

Der Access Virus TI war der erste, der serienmäßig mit einer solchen Ausstattung kam, einem Plug-in zur direkten Steuerung aus der DAW heraus und in Form eines VST/AU-Plug-ins. Die Idee hier ist offenbar schon anhand der Oberfläche nicht die Organisation von Klängen, sondern genau jene „Total Integration“, wie sie Access damals für ihre neue Variante der Virus-Serie propagierte.

Clavia Nord Lead A1 Editor – Steuerung aus der DAW heraus

Ein Synthesizer, der eine sehr zugängliche Oberfläche hat, sendet faktisch nur Controller und ist daher auch relativ leicht zu automatisieren. Ein Plug-in ermöglicht jedoch ohne großen Aufwand, Parameternamen in der Automation der DAW zu verwenden. Nebenbei ist damit auch so etwas wie eine Fernsteuerung eines im entfernten Rack montierten Nord Leads möglich, während man sich aktuell am Song-Arrangement befindet.

Diese Erklärung ist in sofern notwendig, da eine Rückverbildschirmung für ein so gut gestaltetes Gerät bezüglich seiner Bedienung und Haptik nur so überhaupt sinnvoll ist. Eigentlich handelt es sich nämlich um eine Brücke zwischen dem Komponisten und Arrangeur und der DAW bzw. dem Nord Lead selbst. Synthmania nimmt einem verdammt viel Arbeit ab, die man für die Konfiguration der DAW benötigte, so man alle Parameter per Hand benennen will.

Das alles gibt es für verschiedene Synthesizer, aktuell gibt es sie für Roland System-1, TR-8, Microwave 2/XT, Pulse 2, Rocket, Oberheim Matrix-6, Novation BassStation 2, den Nord Lead 4 und den Korg Minilogue jeweils für 15,– Euro für macOS und Windows, was auch auf relativ alten Rechnern noch lauffähig ist.

Infos

  • Der dazu passende Shop befindet sich hier
  • Mehr Information dazu findet man hier

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