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Bright Sparks Synthesizer Documentary

Bright Sparks - die Synthesizer-Doku jetzt kostenlos ansehen!  ·  Quelle: GForce Software

Wenn draußen Schneestürme ihr Unwesen treiben und drinnen der Lockdown die Stimmung drückt, kann man gut etwas Ablenkung gebrauchen. Umso mehr, wenn sie in Form dieser höchst sehenswerten Doku über Synthesizer kommt. „Bright Sparks“, eine mehrteilige Dokumentation über die spannende Geschichte der Synthesizerentwicklung, ist jetzt kostenlos verfügbar. Das solltet ihr nicht verpassen!

Bright Sparks

Die Doku „Bright Sparks“ wurde im Jahr 2015 von Dave Spiers, Gründer der Software-Firma GForce, produziert. Jahrelang war der aufwändige Film nur als kostenpflichtiger Download sowie als Leihvideo auf Vimeo verfügbar. Jetzt hat die Firma sich entschieden, „Bright Sparks“ kostenlos auf YouTube zu veröffentlichen. Genau das Richtige für lange Winterwochenenden!

In mehreren Teilen gibt „Bright Sparks“ einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Synthesizer und ihrer Erfinder. Ziel war es, die Geschichten der Menschen zu erzählen, die in den 1960ern den Grundstein für alle danach folgenden Synthesizer legten, darunter Bob Moog, Don Buchla, Alan R. Pearlman und Harry Chamberlin. Auch Persönlichkeiten wie Peter Zinovieff von EMS, Adrian Wagner von EDP und Ken Freeman (Erfinder des Freeman String Symphonizers) dürfen nicht fehlen. Viele bekannte Musiker wie Will Gregory (Goldfrapp), Rick Smith und Carl Hyde (Underworld) und Adrian Utley (Portishead) trugen zu der Doku bei. Auch Weggefährten wie Herb Deutsch kommen zu Wort. Das Ergebnis ist eine der persönlichsten, informativsten und sehenswertesten Dokus, die je über Synthesizer gedreht wurden.

Anlässlich der Veröffentlichung auf YouTube hat Dave Spears die Dokumentation zudem um einige Blicke hinter die Kulissen ergänzt. So erfahrt ihr auch die spannende Geschichte, wie es überhaupt zu diesem aufwändigen Projekt kam.

„Bright Sparks“ kostenlos ansehen

„Bright Sparks“ wird in mehreren Teilen schrittweise auf YouTube veröffentlicht. Bereits online sind Teil 1 (Behind the Scenes, Moog & ARP Introduction) und Teil 2 (A Side – Robert Moog, Don Buchla, Alan R. Pearlman, Harry Chamberlin). Diese haben wir für euch unten verlinkt. In den nächsten Tagen folgen noch diese weiteren Teile:

  • Dienstag, 16. Februar: Bright Sparks – Behind The Scenes – The Brits
  • Donnerstag, 18. Februar: Bright Sparks – B Side – The Bradley Brothers (Mellotronics), Peter Zinovieff (EMS) Adrian Wagner (Electronic Dream Plant) and Ken Freeman (Freeman String Symphonizer)

Mehr sehenswerte Videos zum Thema Synthesizer findet ihr hier.

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7 Antworten zu “Bright Sparks: Diese sehenswerte Synthesizer-Doku ist jetzt kostenlos!”

  1. Nihonjin sagt:

    Fehlen da, basierend auf den Titeln, nicht irgendwie einige Leute, speziell aus Japan?!?

  2. Edgar Marton sagt:

    Richtig was Nihonjin sagt. Da fehlt noch so einiges. Eine eher arg bemühte Aneinanderreihung von Interviews, teilweise in typischer „Ich-sitze-vor-meiner-Synth-Wand“ Pose. Demonstrationen gleich null, Klangbeispiele durchschnittlich wenn überhaupt vorhanden. Ich empfehle immer WDR mit Dokumentationen zum Studio für elektronische Musik in Köln. Wer sich ernsthaft mit der Grundlagen der elektronischen und elektroakustischen Musik beschäftigen will oder vielleicht auch muss (Diplomarbeit etc.) ist dort wesentlich besser aufgehoben. Aber das Ziel der „Bright Sparks“-Doku ist wahrscheinlich auch anders gelagert. Jedenfalls konnten die ersten beiden Teile mich nicht begeistern. Aber vielleicht wird das ja noch besser….

  3. Jan Wachsmann sagt:

    wenn ich da nur die großen Namen der alten weißen Männer & von keiner Frau in der Beschreibung lese ist klar dass ich dafür mein Youtube nicht starte

    • iwo sagt:

      Das ist schade. Da diese Synthesizerkonzepte nun mal von diesen Herren entwickelt wurden… und das in einer Zeit in der Frauen kaum die Möglichkeiten dazu hatten. So ist nun mal die Realität (und zum Glück hat sich da einiges geändert!!!). Da das nun heutzutage ein wenig anders aussieht bekommen auch Frauen die Gelegenheit, für neue Synthinnovationen zu sorgen. Es gibt ja auch immer mehr Frauen die auf Youtube sehr bekannt sind und sich auf Musikproduktion und Synths spezialisieren. (wobei sich weder schwarze Producer noch die genannten weiblichen Künstlerinnen darüber aufregen, dass Moog, Buchla, etc. auf weiße Männer zurückzuführen sind. Warum regt sich also gerade ein weißer Mann darüber auf?). Welche Frau hat Dir denn im Zusammenhang mit der Entwicklung von Synthesizern gefehlt?

    • Karlsson sagt:

      Danke!
      Ein weiterer Grund, diese Doku nicht zu empfehlen.

  4. Karlsson sagt:

    „höchst sehenswert“.. mmh. das sehe ich mal ganz anders. habe nach dem ersten teil überhaupt keine lust mehr weiterzuschauen. der inhalt ist ok, aber nicht aufschlussreicher als ein guter artikel, die machart ist eher bescheiden, dieses dilettantische rgb flimmern in den zwischenschnitten nervt so dermaßen. schade, hätte man mit einfachereren mitteln sehr viel besser umsetzen können. von mir daher keine empfehlung, aber macht euch selbst ein bild.

  5. Paul sagt:

    Äußerst langweilig und nicht gut gemacht, kann alle Vorrednerinnen bestätigen, die damit nichts anfangen können. Es klang so gut in der Anpreisung, dem ist leider gar nicht so. Ich wünschte mir mal eine innovative und frische Synth Doku, natürlich mit Retro Charme, aber auch mit Bezug auf interessante aktuelle Standpunkte (und ja, bitte nicht nur von und mit Männern, gäähn).

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