von stephan | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Blackstar Debut 50R

 ·  Quelle: Blackstar

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Blackstar Amplification hat den Debut 50R Gitarrenverstärker vorgestellt – ein einfach zu bedienender Live-Amp, der neue Technologien mit traditionellem Design sowie intuitiver Bedienbarkeit kombiniert und laut Hersteller eine ideale Pedal-Plattform zu einem günstigen Preis darstellt.

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Blackstar Debut 50R

Der neue Debut 50R von Blackstar hebt die erfolgreiche Debut-Reihe als perfekte „Plug-in-and-Play„-Pedalplattform mit 50 Watt auf das nächste Level. Das Konzept gefällt mir außerordentlich gut: Es handelt sich um eine einfache und elegante, rein analoge Alternative zu digitalen Modeling-Verstärkern der Einstiegsklasse. Keine komplizierten Menüs, kein unnützer „Schnickschnack“ – einfach nur guter Klang und Benutzerfreundlichkeit.

Vollgepackt mit praktischen Funktionen

Dabei bietet der Combo genau die richtige Menge an praktischen Funktionen, ohne überladen zu wirken. Die sorgfältig ausgewählten Spezifikationen umfassen zwei per Fuß schaltbare Kanäle, Blackstars patentierte ISF-Klangregelung, bei der ihr stufenlos zwischen amerikanischem und britischem Klang blenden könnt und einen integrierten Hall (Plate und Hall).

Für den heimischen Gebrauch kann man die Leistung von 50 Watt auf 5 Watt reduzieren oder gleich den Speaker Emulated Ausgang für Kopfhörernutzung und Recording verwenden. Sehr gut! Damit deckt der Blackstar Debut 50R so ziemlich alle Bedürfnisse von aufstrebenden Gitarristen beim Üben und auf den ersten Auftritten ab.

MOSFET insinde

Blackstar ist mir besonders für seine Röhrenverstärker ein Begriff. In diesem Amp kommen jedoch keine Tubes zum Einsatz, was ich persönlich als Pluspunkt ansehe. So kann ihn der Nachwuchs von Proberaum zu Proberaum zerren und muss sich weniger um die Wartung sorgen. Um dennoch den natürlichen Klang eines Röhrenverstärkers nachzuahmen, hat das Blackstar-Entwicklerteam in Northampton einen diskreten MOSFET-Vorverstärker eingesetzt. Die Übersteuerungseigenschaften von MOSFETs sind denen von Röhren sehr ähnlich.

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Hätte es den Blackstar bereits 2021 gegeben, wäre er auf jeden Fall in meine engere Auswahl der Verstärker für den Gitarrenunterricht gekommen. Der positive Gesamteindruck wird durch einen Einschleifweg für externe Effekte und zwei ansprechende Farbvarianten abgerundet (mit cremefarbenem Bezug und dunkelroter Frontbespannung oder in Schwarz mit einer sogenannten „Biskuit“-Rattan Front). Die schwarze Ausführung wäre mein Favorit. Wie seht ihr das?

Preis

Der Blackstar Debut 50R kostet 229 Euro*.

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