von Dirk Behrens | 3,5 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Behringer Solina String Ensemble

Behringer Solina String Ensemble  ·  Quelle: Behringer

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Update: Behringer gibt mal wieder ein Lebenszeichen von sich und präsentiert ganz unerwartet ein neues Video des Solina String Ensemble. Nachdem wir vor einer gefühlten Ewigkeit ein Rendering bewundern durften und knapp ein Jahr später ein erstes Video sehen konnten, gibt es nun ein endlich wieder etwas zu sehen. Und es gibt sogar eine Info zum Preis.

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Behringer Solina String Ensemble

Der Klon des ARP Solina String Ensemble sitzt in einem Gehäuse, das dem des Model D gleicht. Behringer spendiert dem Gerät ein paar neue Funktionen, die Verbindung zur modularen Eurorack-Welt ist demnach gesichert.

Neben einem MIDI-Eingang warten Trigger- und Gate-Out, außerdem gibt’s Ein-/Ausgang für Modulation, VCA CV In und In/Out für den integrierten Phaser (basierend auf dem 70er Small-Stone). Sieht also ganz danach aus, dass auch externe Signale mit dem Phaser bearbeitet werden können. Das ist schon eine Option, auf die wir neugierig sind. Wenn das nämlich gut klingt, taugt die kleine Kiste bereits als Effektgerät.

Auf der Rückseite sehen wir das gewohnte Mäuseklavier für die MIDI-Konfiguration. Außerdem verfügt der Synthesizer über einen USB-Anschluss, Netzteilstecker, Power-Schalter und sogar noch einen MIDI Thru. Sehr schön, dass Behringer den nicht vergessen hat.

Ich bin mir jetzt gerade gar nicht sicher, ob der Hersteller bereits im Vorfeld versprochen hat, dass das Solina String Ensemble auch in ein Eurorack Case gebaut werden kann. Das Design lässt jedenfalls darauf schließen.

Diesen Prototypen benutzt Behringer jetzt für die Entwicklung der Firmware. Bis das Produkt marktreif ist, wird demnach noch eine Weile dauern. Es sei denn, der Hersteller arbeitet gerade auf Hochtouren. Angeblich soll im Homeoffice ja auch sehr produktiv gearbeitet werden.

Ob dieser Synthesizer wohl auch etwas später mit einem Warp Drive beglückt wird? Eine Tastatur würde sich doch gerade hier sehr gut machen, oder etwa nicht?

UPDATE: Infos zum Preis aber noch nicht zum Liefertermin

Behringer verrät uns nun auch einen Preis. 359 US-Dollar soll der Synthesizer kosten, also vermutlich um die 360 Euro in Deutschland. In dem Text zu dem YouTube-Video steht aber auch, dass Behringer noch auf die Chips für die Fertigung wartet. Dass es gerade da aktuell große Lieferengpässe gibt, wissen wir ja bereits auch von vielen anderen Herstellern.

Es bleibt also aktuell noch offen, wann Solina String Ensemble erscheint. Wir interpretieren das Video aber als gutes Zeichen, mein persönlicher Tipp ist, dass es vielleicht noch in diesem Jahr soweit ist. Es bleibt spannend!

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24 Antworten zu “Behringer zeigt neues Video des Solina String Ensemble und nennt Preis”

    Mick sagt:
    -1

    So was von unsexy!…das lädt mal überhaupt nicht zum Schrauben ein!…nicht mal für 39,95,-€
    …und ich mag die Behringer Synth, deswegen nicht!

      THo65 sagt:
      0

      Was willst Du an einer Stringstation schrauben ? Aber für 39,95 € würde ich sie prompt nehmen !

      Andre sagt:
      0

      An einem Solina String schraubt man auch nicht! Damit musiziert man und Ende.

      Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
      0

      Ich hänge mich auch noch dran und meine es mal gut, denn Schrauben kann man sehr wohl, tut dem Mann doch nicht so Unrecht! Er kann ja das ganze Ding rausschrauben und in sein Eurorack. Aber einen Sinn sähe ich dabei garkeinen.

      Edgar Marton sagt:
      0

      Ich habe das Original. Da gibt es nichts zu schrauben. Entweder der String Sound (der natürlich nichts mit einer heutigen Streicheremulation zu tun hat) passt ins persönliche Setup oder sein lassen. Ich habe mein Solina eigentlich nie produktiv eingesetzt und den Sound auch nie wirklich gemocht. Ausserdem ist die Kiste verdammt schwer…

    StevePaul77 sagt:
    0

    Interessant wäre es, wenn Behringer den Chorus der Eminent 310 Unique als Effektgerät bringen würde. Ich glaube der war sehr eigen.

    THo65 sagt:
    0

    will ich haben…

    Andre sagt:
    0

    Ist mal wirklich was neues. Ich hab zwar den Streichfett aber als Ergänzung ist das Solina Ding super. Un sooooo teuer kann er nicht werden!

    Andre sagt:
    0

    Ach ja übrigens ist Behringer mit diesem Gerät Alleinherrscher unter den Herstellern! Alle anderen Gurken bauen höchstens einen digitalen Klon der noch nicht mal so ähnlich klingt wie der Arp Solina. Und warum? Weil man mit echter Elektronik zu viel Mühe hat und da ist Behringer ganz selbstlos und steht somit auch als alleiniger Sieger da wenn es um wahre elektronische Geräte geht. Ganz tolle Leistung. Davon können sich die anderen Firmen eine fette Scheibe abschneiden!

    Green Dino sagt:
    0

    Im Video (5:04) wird doch erwähnt, dass der Synth Eurorack kompatibel ist, Eurorack Power Connector ist auf der Rückseite ist, also wird dann den bestimmt ins Rack schrauben können.

    Grüße

      Green Dino sagt:
      0

      Warum kann man eigentlich keine Kommentare editieren?
      Mein Buchstabengewirr da oben ist ja schrecklich^^
      Ging das mal, oder hab ich das falsch in Erinnerung?

    Andreas sagt:
    0

    Ich bin kein großer Synthexperte, aber habe – rein vom hören – den Eindruck, dass es den ganzen Nachbauten irgendwie an Brust fehlt. Ich habe das auch hier wieder rausgehört. Der Nachbau ist zwar nah dran, man hört aber – wie ich finde deutlich – dass es der Bassstimme an Volumen fehlt. Dass ist so ähnlich wie mit dem Deepmind; ich finde das ist ein toller Synth, aber nicht wirklich mit dem Juno vergleichbar, da es ihm im Bassbereich an Volumen fehlt, wie ich finde. Ist das nur mein Eindruck? Und wenn, gibt es dafür eine konstruktionsbedingte Erklärung?

      Siddartha sagt:
      0

      Auf gearslutz wird genau das thematisiert, geht also nicht nur Dir so… Spekulieren über die Gründe kann man viel, ich hoffe, die kriegen den Sound noch hin bis zum Release. Bei 100 und 200Hz fehlt es an Druck bei tiefen Noten, als ob der jeweilige Grundton keinen genügenden Bassanteil hat – möglicherweise eine Sache des Oscillator-Klangs oder nachgeschalteter Filter.

        ringmodulator sagt:
        1

        gearslutz eine ansamlung von aluhutexperten und mineralwasser verkostern. sry das forum ist nur noch ein schatten von früher, aussagen von dort sind meistens für die tonne.
        ich habe ein rudel minimoogs und im vergleich zu eigenem unbezahlbarem vintagegear merke ich nichts von dem.

        Sonja Abriss sagt:
        1

        Hör dir mal den Moog One in Natura an, der zeigt genau solches Verhalten. Das ist keine Frage des Preises.
        Das „Problem“ kann übrigens relativ einfach gelöst werden, nur bei so billigen SMD Boards lohnt sich das nicht.

      superweb sagt:
      2

      Verstehe nicht, was da das Problem sein soll. Man kann das mit einem EQ kompensieren, wenn man denn möchte. Allerdings ist das genau der Frequenzbereich, den ich da sowieso filtern würde, sonst wird der Bassbereich zu indifferent. Dort sollte dann einzig eine Bass Gitarre und die Bass Drum ihr Basswesen treiben.

    Specktorpedo sagt:
    1

    „Der Klon des ARP Solina String Ensemble sitzt in einem Gehäuse, das dem des Model D gleicht.“ Soso, Ihr wisst also 100%, dass es sich um 70 und nicht etwa um 80 TE handelt? Wow. Denn dies frage ich mich selbst…

      Dirk Behrens sagt:
      0

      Das habe ich vielleicht ein bisschen salopp geschrieben. Damit meine ich, dass der Synth in einem Gehäuse steckt, dessen Form genau wie bei Model D, CAT, Pro-1 oder K-2 aussieht. Ein „Einheitsgehäuse“ dessen Breite etwas variiert. Sieht beim genauen Blick sogar etwas breiter als das des Model D aus.

        Specktorpedo sagt:
        1

        Ist mir schon klar, bin nur ein Anhänger von Prāzision-verhindert-Ambiquity. Ist halt die B-Einheitswanne a.k.a Skiff, ist ja nix falsch mit – ausser daß die sich mal festlegen könnten ob u. wie nun hinten oder oben MIDI / USB-B anliegen. Wird recht uneinheitlich gehandhabt.

    Trafo sagt:
    1

    Ich hatte meine Solina 2007 verkauft. Großer Fehler. Für 500 Euro. Noch größerer Fehler. Mittlerweile schwirren die Gebrauchtmarktpreise in Sphären, in denen man nur mit Sauerstoffmaske atmen kann. 3nochwas wollte letztens jemand haben. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um genau jenes Gerät, dass ich Zwosieben für 500 Euro verkauft hatte. Na jedenfalls hab ich ne Menge Versuche unternommen den Solina Sound mit Plugins zu imitieren. Kannste voll vergessen. Arturias Versuch kam dem Ganzem noch am nächsten – soll heißen: Wenn man stockbesoffen ist, könnte man meinen, dass hier das Original im Spiel ist. Nüchtern klingt das Plugin aber am besten wenn´s gemutet ist. Insofern werde ich mir die Behringer Variante mal genauer unter die Lupe nehmen. Laut bisheriger Videos klingt´s nicht 1 zu 1, aber in jedem Falle ganz vielversprechend. Und die 360 Euro sind voll ok. Warum das Teil aber nun Eurorack kompatibel sein muss, erschließt sich mir nicht.

    Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
    0

    Ich musste nun 8 Monate warten nachdem das Video für den Octave divider gezeigt wurde, jetzt liegt das Teil unter meinem Sohlen Schuhgröße 44 und klingt hervorragend! Vielleicht geht es mit dem Solina auch so schnell. Oder vergleichen wir hier Äpfel mit Birnen? Egal, sicher ist, dass Behringer Gnadenlos an seinen Projekten arbeitet und es egal ist was sie ankündigen. Die Leistungen der Entwickler sind schon beeindruckend. Denn hier wird nicht irgendwie entwickelt, sondern es geht auch um optimierte Kosten die auch an den Kunden weiter gegeben werden indem die Geräte günstig sind, aber trotzdem gut. Vor allem sind die Geräte keine digitalen Abziehbilder der analogen Synthesizer etc. Sondern ebenfalls mit modernen elektronischen Bauteilen realisiert, was natürlich den Vorteil hat, dass die Geräte auch wirklich analog sind und nicht simulationen. Also mir reicht es zum Musik machen allemal.

    3chordsandyoureintojazz sagt:
    0

    es macht zwar nur eine Sache, die aber Augenscheinlich exzellent. beim preis werden es angesichts des aktuellen dollarkurses (mwst nicht vergessen) wohl eher 450 Euro. würde ich mir dazu gerne ins Studio holen.

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