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AJH Minimod

AJH Minimod  ·  Quelle: AJH

Es gibt schon mehr als nur einen Minimoog-Clone, darunter Rolands SE-02 und Behringers Model D, jedoch sind beide keine „modularen“ Synthesizer …

Während der Behringer noch einige Patch-Punkte hat, fehlen diese dem SE-02 ganz. Also hat der Modulhersteller AJH einfach mal getan, was die Reihe der kompakten Synthesizer überhaupt erst gestartet hat und bis heute protoypisch für nahezu jeden Synthesizer heute steht: der Minimoog. Der britische Hersteller macht’s möglich.

Module

Eigentlich braucht man doch nur die drei Haupt-Oszillatoren, den Mixer, das Filter und zwei ADS-Hüllkurven sowie einen VCA-Bereich, um den Minimoog als Modul-System zu bringen. Man hat jeweils die VCOs und Hüllkurven in ein Modul verfrachtet. Dazu gibt es noch das Glide-Modul extra und schon ist er vollständig. So muss man selbstverständlich die VCOs einzeln kaufen. Bei den Hüllkurven sind gleich zwei an Bord des passenden Moduls Contour Generators.

Hat deine Freundin ein neues Glide?

Sämtliche Module sind spannungsgesteuert und bieten bis zu 10 Buchsen und eine Sync-Funktion. Durch die Patch-Kabel lässt sich eine FM-Verbindung herstellen. Anders als beim Original sind Pulsbreitenmodulation und deren Justage ebenfalls vorgesehen. Nicht vorhanden sind die zwei unsymmetrischen Pulsschwingunsformen, die jedoch durch die Pulsbreiteneinstellung sehr einfach herzustellen sind.

Weitere Information

Bei AJH gibt es eine eigene Produktseite für die MINI-Mod Modulreihe, dort findet man auch eine Preisliste, die ohne Steuer gut 160-205 Pfund pro Modul angibt, was guten 180-226 Pfund finaler Preis entspricht. Die schwarzen Module sind etwas teurer, weil schwarz ist halt schwarz. Sie erreichen dann maximal etwa ca. 290 Euro hierzulande.

Video

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