Die aktuell besten und beliebtesten Kopfhörer für Producing, Recording und Mixing
Diese Studiokopfhörer solltest du kennen
In diesem Artikel zeigen wir dir die besten und beliebtesten Kopfhörer für das Studio – egal, ob groß oder klein. Diese Studiokopfhörer eignen sich zum Abmischen, Aufnehmen und Produzieren von Musik, Podcasts und anderen Inhalten.
Inhalt:
HEDD HEDDphone D1
Ja, ein Schnäppchen stellt der HEDDphone D1 von HEDD Audio nicht unbedingt dar. Aber für das Geld liefert die deutsche Firma auch echte Qualitätsarbeit, die in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Hersteller Composite Sound entstanden ist.
Der offene Over-Ear-Kopfhörer setzt auf einen dynamischen Treiber mit Thin-Ply Carbon Diaphragm, der für eine präzise Wiedergabe über einen Hörbereich von 5 Hz bis 40 kHz sorgt. Der Sound soll an die Genauigkeit von professionellen Studiomonitoren heranreichen und eine hohe Impulstreue bieten. Und das mit einem Sound, der die Ohren nicht schnell ermüdet.
Dabei setzt dieser Studiokopfhörer trotzdem auf Vielseitigkeit. Denn der HEDDphone D1 funktioniert im Vergleich zu vielen High-End-Kopfhörern auch gut mit mobilen Endgeräten oder beim Einsatz am Laptop. Ein bisschen oldschool ist der Kopfhörer vielleicht wegen der doppelten Kabelführung, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt. HEDDphone D1 bei Thomann kaufen*.
Sennheiser HD 490 Pro und HD 480 Pro
Der ohrumschließende Sennheiser HD 490 Pro beeindruckt durch einen ausgewogenen Klang mit luftigen Höhen. Das offene Design prädestiniert den HD-490 Pro besonders für Producing, Mixing und Mastering, bei der Aufnahme könnte hingegen zu viel von der Musik nach außen dringen. Als HiFi-Kopfhörer für den reinen Musikgenuss ist dieses Modell ebenso geeignet. Mit einem abgedeckten Frequenzbereich von 5 Hz bis 36,1 kHz sollte dir kein Detail entgehen.
Der Tragekomfort stimmt – so bist du auch für lange Sessions gewappnet. Die Ohrpolster lassen sich austauschen, zum Lieferumfang gehören zwei verschiedene Paare mit einem unterschiedlichen Soundprofil. Bei der Plus-Variante gibt es zusätzlich ein passendes Transportcase sowie ein weiteres Kopfbügelpolster.
Seit April 2026 gibt es mit dem HD 480 Pro nun auch eine Variante mit geschlossener Bauweise. Für lautere Umgebungen oder Aufgaben wie Recording bietet dieses Modell nun eine Alternative, die im Prinzip auf der ansonsten gleichen Technik und einer vergleichbaren Soundsignatur basiert. In dem Sinne ist der geschlossene HD 480 Pro nicht als Gegenstück, sondern durchaus auch als Ergänzung zu sehen, die in einigen Situationen besser passt. Auch hier gilt, dass die Plus-Variante mit einem zusätzlichen Hardcase geliefert wird. HD 490 Pro und HD 480 Pro bei Thomann kaufen*.
Sony MDR-M1
Mit dem MDR-M1 stellt Sony einen neuen Kopfhörer vor, der speziell für die Arbeit im Studio entwickelt wurde. Der renommierte Hersteller hat sich bei der Entwicklung der Expertise von erfahrenen Mix- und Mastering-Engineers bedient, herausgekommen ist ein Arbeitswerkzeug, das durch präzisen Klang und Komfort überzeugt. Die Darstellung geht hier von 5 Hz bis zu fast schon sensationellen 80 kHz – weit über das menschliche Hörvermögen hinaus.
Weil MDR-M1 in geschlossener Bauweise mit guter Isolierung daherkommt, eignet sich dieses Modell auch sehr gut für Recording. Mit dem Beat-Response-Regler lässt sich der Kopfhörer bei Bedarf aber auch etwas „öffnen“ – das ist ungewöhnlich. Das einseitig geführte Kabel lässt sich austauschen, der Tragekomfort überzeugt hier ebenfalls. Sony MDR-M1 bei Thomann kaufen*.
Austrian Audio Hi-X60
Der Hi-X60 zeichnet sich durch einen weiten Frequenzbereich (5 Hz bis 28 kHz) und eine neutrale Wiedergabe aus. Hinzu kommt eine gute Abschirmung, die durch die geschlossene und ohrumschließende Bauweise gewährleistet wird. Der Hi-X60 eignet sich deshalb nicht nur für Mixing, sondern ebenso für die Aufnahme oder den Live-Betrieb.
44 mm High-Excursion-Treiber versprechen zudem eine detaillierte Wiedergabe von Transienten. Ohrpolster aus Memory-Schaum sollen für Tragekomfort sorgen, der Kopfhörer lässt sich auch zusammenfalten. Hi-X60 bei Thomann kaufen*.
beyerdynamic DT 900 Pro X
Wenn es um die derzeit besten Kopfhörer für das Studio geht, darf der Name beyerdynamic natürlich nicht fehlen. Mit der neuen Pro X Serie richtet sich der Hersteller an Musikschaffende, Podcaster, Streamer und Gamer.
Mit dem offenen und ohrumschließenden DT 900 Pro X denkt beyerdynamic primär an professionelles Abhören, Mixing und Mastering. Die neuen und in Deutschland gefertigten Stellar.45-Treiber versprechen ein detailreiches Klangbild und eine präzise Transientenwiedergabe.
Durch die niedrige Impedanz von 48 Ohm eignet sich dieser Kopfhörer auch für den Betrieb mit Tablets oder Smartphones. Hinzu kommen ein hoher Tragekomfort und austauschbare Ohrpolster. DT 900 Pro X bei Thomann kaufen*.
beyerdynamic DT-770 PRO

Dieser geschlossene dynamische Kopfhörer darf als Studiolegende bezeichnet werden und ist nicht umsonst der Verkaufsschlager – auch wegen des überschaubaren Anschaffungspreises. Der DT-770 PRO bietet eine gute Abschirmung, hohen Tragekomfort und eine sehr gute Soundabbildung von 5 Hz bis 35 kHz.
Vor dem Kauf musst du dich entscheiden, wie du den Kopfhörer betreiben willst. Wer nicht über einen guten Kopfhörerverstärker verfügt, sollte eher zur Variante mit 80 Ohm oder 32 Ohm greifen. DT-770 PRO bei Thomann kaufen*.
Audio-Technica ATH-M50X

Beim ATH-M50X hat Audio-Technica einen Anschluss für das Kabel hinzugefügt. Das könnt ihr nun jederzeit abnehmen und austauschen. Ansonsten bietet der Kopfhörer alle guten Eigenschaften des Vorgängers.
Der geschlossene Over-Ear-Kopfhörer bietet einen linearen Sound von 15 bis 28000 Hz und sitzt bequem auf dem Kopf. Die Ohrmuscheln lassen sich um 90 Grad schwenken, in Kombination mit der recht niedrigen Impedanz von 38 Ohm eignet sich der Kopfhörer deshalb auch gut für DJ-Einsätze. Ein Allrounder zu einem guten Preis. ATH-M50X bei Thomann kaufen*.
Rode NTH-100
Mit dem NTH-100 bringt der renommierte Hersteller Rode den ersten eigenen Studiokopfhörer heraus. Und der richtet sich an alle, die Podcasts erstellen, Livestreams machen oder eben auch Musik und Gesang aufnehmen wollen.
Das geschlossene und ohrumschließende Design setzt auf Tragekomfort, unkompliziertes Handling und viele gut durchdachte Features wie das kühlende CoolTech-Gel – du bewahrst dir also selbst in stressigen Situationen einen kühlen Kopf.
Der Frequenzgang reicht von 5 Hz bis 35 kHz, klanglich gibt sich der Kopfhörer neutral und direkt. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine Empfehlung für Content-Creator, die einen guten Allrounder suchen. NTH-100 bei Thomann kaufen*.
AKG K371
Der AKG K371 liefert ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der geschlossene, ohrumschließende Kopfhörer verfügt über titanbeschichtete 50-mm-Treiber und überträgt Frequenzen von 5 Hz bis 40 kHz. Mit einer Impedanz von 32 Ohm eignet sich der Kopfhörer für den Betrieb an den unterschiedlichsten Endgeräten.
Zwei einseitig geführte gerade Kabel (3 m und 1,2 m) und ein Wendekabel (3 m) gehören zum Lieferumfang, außerdem sind ein Adapterstecker und ein Aufbewahrungsbeutel enthalten. Der K371 bringt 225 Gramm auf die Waage und lässt sich zusammenfalten. Die ovalen Ohrpolster sind aus Kunstleder. K371 bei Thomann kaufen*.
beyerdynamic DT 270 PRO
Mit dem DT-270 Pro richtet sich beyerdynamic speziell an Content-Creator, die einen relativ preiswerten Kopfhörer für Recording, Streaming und zum Produzieren suchen. Dabei soll DT-270 Pro klanglich studiotauglich bleiben.
Die geschlossene Bauweise sorgt für viele Einsatzmöglichkeiten – auch unterwegs. Das wird auch davon unterstrichen, dass sich dieses Modell problemlos an die unterschiedlichsten Endgeräte anschließen lässt – vom Smartphone bis zum Laptop. Zum Lieferumfang gehört sogar ein Adapter von USB-C auf 3,5 mm Klinke. Das Kabel lässt sich abnehmen und an beiden Seiten anschließen.
Der Frequenzgang geht von 5 Hz bis 24 kHz und überzeugt mit klaren Bässen, natürlichen Mitten und weich abgestimmten Höhen. Dabei wird der Bass ein bisschen mehr betont, was beim Producing durchaus für etwas mehr Spaß sorgen kann, beim Mixing aber beachtet werden muss. DT-270 Pro bei Thomann kaufen*.
Shure SRH840A
Beim Shure SRH840A handelt es sich um das Update eines beliebten Studiokopfhörers aus dem Hause Shure. Er wurde nicht nur optisch aufpoliert, sondern auch technisch verbessert. Der Sound wurde neu abgestimmt und verspricht einen präziseren Klang mit satten Bässen, klaren Mitten und erweiterten Höhen.
Besonders bei Gitarrenaufnahmen, Gesangsaufnahmen und anderen Recording-Aufgaben kommst du damit auf deine Kosten. Aber auch für Podcast-Aufnahmen und zum Musikhören eignet sich der SRH840A ausgezeichnet. Das faltbare Design setzt dabei auf hohen Tragekomfort, die Ohrpolster lassen sich austauschen. SRH840A bei Thomann kaufen*.
Neumann NDH 20 und NDH 30
Mit dem NDH 20 gibt es einen Kopfhörer des sonst in erster Linie für Mikrofone bekannten Herstellers. Der Einstieg darf als gelungen bezeichnet werden. Die dynamischen 38-mm-Treiber arbeiten mit Neodym-Magneten, die Impedanz beträgt 150 Ohm und die Nennbelastbarkeit gibt der Hersteller mit 200 mW an. Die Empfindlichkeit beträgt 114 dB SPL (bei 1 kHz/1 Vrms), der Klirrfaktor liegt unter 0,1 % (bei 1 kHz, 100 dB SPL) und der Übertragungsbereich geht von 5 Hz bis 30 kHz.
Der Kopfbügel ist aus biegsamen Stahl gefertigt, die Ohrmuschelabdeckungen aus leichtem Aluminium, die Ohrpolster bestehen aus Memory-Schaumstoff. 388 Gramm wiegt der NDH 20 ohne Kabel, ein gerades und ein spiralförmiges Kabel sind neben einem Adapter und einer Stofftasche im Lieferumfang enthalten.
Mittlerweile gibt es auch den NDH 30*, der etwas verbessert wurde und sich durch seine offene Bauweise noch mehr für Mixing und Mastering eignet. NDH 20 bei Thomann kaufen*.
Presonus HD9
Der HD9 von PreSonus bietet ordentliche Leistung zu einem günstigen Preis. Das geschlossene, ohrumschließende Design überzeugt mit 45 mm Neodym-Treibern und einem Frequenzbereich von 10 Hz bis 26.000 Hz. Besonders stolz ist der Hersteller auf die Tieftonwiedergabe und die hohe Leistung von 1.800 mW bei 40 Ohm, 900 mW pro Kanal.
Die Hörmuscheln verfügen über zwei Achsen und lassen sich um 180 ° drehen. Das Kopfband lässt sich für den Tragekomfort einstellen. Im Lieferumfang sind ein Kabel (3 m), ein Adapterstecker und eine Aufbewahrungstasche enthalten. HD9 bei Thomann kaufen*.
Sony MDR-7506
1991 hat Sony den MDR-7506 eingeführt. Wenn ein Kopfhörer nach so langer Zeit immer noch beliebt und relevant ist, muss er einiges richtig machen. Der ohrumschließende, geschlossene Klassiker deckt einen Frequenzbereich von 10 Hz bis 20 kHz ab und wird besonders wegen seines Bassbereichs geschätzt. Damit bringt der MDR-7506 auch gute Eigenschaften für den DJ-Bereich mit, aber auch im FOH-Bereich wird der Kopfhörer geschätzt.
Im Studio eignet sich der MDR-7506 am besten für Recording und den kreativen Part bei der Produktion, für Mixing und Mastering könnte ein etwas neutraler klingender Kopfhörer sinnvoller sein. Durch das niedrige Gewicht eignet sich der Sony auch gut für den Einsatz unterwegs. Das Design verspricht hohen Tragekomfort, die robuste Bauweise macht sich bezahlt. MDR-7506 bei Thomann kaufen*.
AIAIAI TMA-2 Studio Wireless+
In einer früheren Version dieses Kaufberaters habe ich mit dem AKG K-361-BT* einen Bluetooth-Kopfhörer aufgeführt und damit für ein bisschen Verwirrung gesorgt. Es ist aber so, dass Bluetooth und Studio nicht so zusammenpassen, den Gründen gehe ich in diesem Artikel nach. Trotzdem: Kabellos mit einem Kopfhörer zu arbeiten, ist extrem cool. Das gilt vor allem für den kreativen Part, wenn du Beats programmierst oder am Arrangement arbeitest.
AIAIAI setzt beim TMA-2 Studio Wireless+ neben Bluetooth auf 2,4-GHz-Technologie und das funktioniert einfach super. Mehr Infos über diesen Kopfhörer, das Prinzip und die Praxistauglichkeit findest du in unserem Angecheckt. Und keine Panik: Du kannst den TMA-2 Studio Wireless+ auch ganz „normal“ über Kabel betreiben. TMA-2 Studio Wireless+ bei Thomann kaufen*.
AKG K-240 MKII

Der K-240 von AKG war schon in Studios im Einsatz, als einige von uns noch gar nicht auf der Welt waren. Wer halboffene Designs bevorzugt, sollte diesen Kopfhörer definitiv mal anschauen, gerade auch weil der Preis so günstig ausfällt. Der Übertragungsbereich geht von 15 Hz bis 25 kHz, gerne wird dieses Modell als „ehrliche Haut“ bezeichnet. Das gilt natürlich auch für das hier gezeigte MKII-Modell.
Das einseitig geführte Kabel lässt sich abnehmen, zum Lieferumfang gehören ein gerades und ein Wendelkabel. Der ohrumschließende Kopfhörer bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und eignet sich deshalb sehr gut als eine zusätzliche Alternative für Mixing und ebenso als ein toller Kopfhörer zum Musikhören. K-240 MKII bei Thomann kaufen*.
Superlux HD-681 Evo

Viele positive Bewertungen, gute Kritiken und ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis zeichnen den Superlux HD-681 aus, den wir hier in der verbesserten Evo-Variante vorstellen.
Der halboffene Kopfhörer mit Over-Ear-Design bietet einen Frequenzgang von 10 Hz bis 32 kHz mit transparentem Sound und kräftigem Bass. Der günstige Preis rechtfertigt schon alleine die Anschaffung, um den HD-681 Evo mal gegen weitaus teurere Modelle zu vergleichen. HD-681 Evo bei Thomann kaufen*.
LEWITT LW6
Der LEWITT LW6 ist noch brandneu und ein außergewöhnlicher Studiokopfhörer, der mit einigen sehr spannenden Features ausgerüstet ist. Eines der hervorstechendsten Merkmale ist natürlich, dass der LW6 nicht nur über Kabel (und USB-C), sondern auch kabellos betrieben werden kann. Mit RealSound, der eigenen Übertragungstechnologie, überträgt der Kopfhörer vollständig unkomprimiertes PCM-Audio mit einer Latenz von sagenhaft niedrigen 5,8 ms. Zusätzlich gibt’s Bluetooth, um ihn zum Musikhören wie einen üblichen Wireless-Kopfhörer zu nutzen.
Der Sound des geschlossenen Kopfhörers ist aber voll auf Studioanwendungen getrimmt. Im Gegensatz zu vielen anderen Kopfhörern gibt es hier viele zukunftsweisende Konzepte. So werkelt hier ein DSP, der über eine App Klangeinstellungen mit einem 6-Band-EQ ermöglicht. Presets lassen sich direkt auf dem Kopfhörer speichern und wieder abrufen. Dazu kommen direkt wählbare Funktionen wie das Abhören in Mono, Side-Stereo und Side-Mono oder ein Left-Right-Swap. Zusätzlich kann der Kopfhörer virtuelle Studiomonitore simulieren und der Loudness Guard schützt dein Gehör vor zu lauten Pegeln.
Kurz gesagt: So viele Funktionen bietet kaum ein anderer Kopfhörer. Die entscheidende Frage ist, ob du das alles brauchst. LW6 zeigt aber, was technisch möglich ist. LEWITT LW6 bei Thomann kaufen*.
Sennheiser HD-650

Ist der HD-650 nun eher ein toller HiFi-Kopfhörer oder ein amtliches Studiowerkzeug? Hängt wie so oft davon ab, wen du fragst. In beiden Welten fühlt sich der HD-650 aber auf jeden Fall wohl und wird im Studio von vielen Leuten geschätzt.
Das liegt besonders an dem ausgewogenen Sound und der detaillierten Wiedergabe. Der offene Over-Ear-Hörer deckt einen sehr großen Frequenzumfang von 12 Hz bis 41 kHz ab. Wegen der recht hohen Impedanz von 300 Ohm solltest du aber über einen zusätzlichen Kopfhörerverstärker nachdenken. HD-650 bei Thomann kaufen*.
Audeze MM-500
Der Hersteller Audeze ist für High-End-Kopfhörer bekannt, der MM-500 ist das neuste Modell für Studioanwendungen. Das in Zusammenarbeit mit Manny Marroquin entstandene planar-magnetische Design verspricht eine sehr hohe Auflösung sowie präzise Transientenwiedergabe und Stereoabbildung. Damit eignet sich der MM-500 nicht nur für detailgetreue Mixe, sondern ebenso für Mastering.
Hinzu kommt hier eine sehr hochwertige Verarbeitung. Der offene, ohrumschließende MM-500 orientiert sich technisch übrigens am wesentlich teureren LCD-5 – trotzdem ist dieses Modell natürlich nicht gerade ein Schnäppchen. MM-500 bei Thomann kaufen*.
FAQ: Worauf sollte man beim Kauf eines Studiokopfhörers achten?
Die Bauweise: offen oder geschlossen?
Bei Kopfhörern wird primär zwischen geschlossenen und offenen Bauweisen unterschieden. Offene Kopfhörer klingen in der Regel etwas räumlicher, offener und weniger „beengt“. Genau aus diesem Grund werden solche Modelle für Mixing und Mastering bevorzugt. Sie haben aber eben auch die Eigenschaft, nicht so gut den Sound zu isolieren.
Im Vergleich dazu klingen geschlossene Kopfhörer vergleichsweise etwas „intimer“ und schirmen gut gegen Außengeräusche ab. Das führt andersherum auch dazu, dass sich diese für Aufnahmen (speziell vor empfindlichen Mikrofonen) besser eignen. Denn der Schall dringt auch nicht so schnell nach außen und gelangt so nicht in die Aufnahme. Das zeichnet solche Modelle besonders für Recording, Monitoring und die Arbeit in lauteren Umgebungen aus.
Warum ist ein ausgewogener Klang wichtig für Studiokopfhörer?
Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft den Frequenzgang. Für die Musikproduktion ist nämlich entscheidend, dass du Frequenzen möglichst zuverlässig beurteilen kannst. Ein zu stark angehobener Bass oder überbetonte Höhen können zu falschen Mixentscheidungen führen.
Achte deshalb auf einen ausgewogenen Klang und darauf, ob du Drums, Bass, Mitten und Höhen gut voneinander unterscheiden kannst. Ein komplett neutraler und linearer Frequenzgang ist in der Praxis übrigens eher selten, Messkurven allein verraten zudem nicht alles. Und auch persönliche Vorlieben spielen durchaus eine Rolle.
Dazu kommt ein weiterer Aspekt: Kopfhörer klingen nicht unbedingt für jeden gleich. Und genau deshalb ist es auch so wichtig, sich mit dem eigenen Kopfhörer vertraut zu machen.
Über spezielle Software und Plugins ist es mittlerweile möglich, den Klang in der DAW etwas neutraler zu machen oder an den eigenen Geschmack anzupassen. Das wird häufig mit Simulationen von Hörumgebungen ergänzt, um so über Kopfhörer einen komplett neuen Höreindruck zu ermöglichen. Mehr zu diesem Thema findest du in diesem Artikel.
Was entscheidet über den Tragekomfort eines Kopfhörers?
Wie bequem ein Kopfhörer beim Aufnehmen, Mischen und Produzieren ist, spielt selbstverständlich ebenfalls eine wichtige Rolle. Dabei geht es um Eigenschaften wie das Gewicht, den Anpressdruck, die Größe der Ohrmuscheln, das Design des Kopfbands und um die verwendeten Materialien. Bei einigen Ohrmuscheln kann es zum Beispiel schnell recht warm werden.
Speziell in Bezug auf den Tragekomfort lohnt es sich, vor dem Kauf ein paar Bewertungen zu studieren, um sich so ein eigenes Bild zu machen. Grundsätzlich legen die renommierten Hersteller sehr viel Wert auf diesen Aspekt – ganz besonders, wenn es sich nicht um günstige Budget-Modelle handelt.
Worauf sollte man bei den Anschlüssen an einem Studiokopfhörer achten?
Die meisten heutigen Kopfhörer verfügen über einseitig geführte Kabel, die sich meistens auch abnehmen und austauschen lassen. Das ist aber nicht zwingend die Norm. Es gibt auch weiterhin Modelle mit festen Kabeln oder solche mit Kabeln auf beiden Seiten. Einige Kopfhörer mit einseitiger Kabelführung bieten trotzdem einen Anschluss auf beiden Seiten an. Hier kannst du also auswählen, wo das Kabel angebracht wird.
3,5-mm-Klinkenstecker mit 6,3-mm-Adapter sind im Studio praktisch und werden häufig für die Anschlüsse verwendet.
Was sagen Impedanz und Empfindlichkeit bei Kopfhörern aus?
Vereinfacht gesagt, entscheiden beide gemeinsam darüber, wie gut ein Kopfhörer zu einem Audiointerface, einem Mischpult oder anderen Geräten passt. Bei einigen Modellen ist ein Kopfhörerverstärker vorteilhaft oder sogar erforderlich. Bei Thomann findest du meistens dazu Infos auf der entsprechenden Produktseite.
Hohe Impedanz bedeutet übrigens nicht automatisch einen besseren Klang. Sie kann aber einen leistungsfähigeren Kopfhörerausgang erfordern.
Gibt es auch kabellose Studiokopfhörer?
Während Wireless-Kopfhörer im Consumer-Bereich heute zum Standard gehören, bleiben Studiokopfhörer vergleichsweise traditionell. Das ändert sich aber zunehmend. So findest du unter den Empfehlungen auch zwei Modelle, die sich kabellos betreiben lassen.
Dabei wird aber nicht auf Bluetooth gesetzt, denn das wäre viel zu langsam für den Einsatz im Studio. Stattdessen wird hier mit spezieller Funktechnik gearbeitet, die für extrem niedrige Latenzen sorgt.
Im Moment gibt es nur wenige Studiokopfhörer, die kabellos funktionieren. Aber diese Technik wird in Zukunft mit Sicherheit häufiger eingesetzt werden.
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