Mac mini M6 oder M5 Pro: Apple stellt den neuen Mac mini jetzt offiziell vor!
Der M6-Chip bringt 12-Core-CPU, 12-Core-GPU und doppelte 16-Core Neural Engine, Auslieferung startet am 22. September
Vor wenigen Stunden hatten wir noch über den anstehenden Mac-mini-Launch spekuliert, basierend auf Gurmans Andeutung, das Gerät käme „in den kommenden Tagen“, und jetzt ist er schon da! Apple hat den neuen Mac mini offiziell vorgestellt, wahlweise mit brandneuem M6-Chip oder dem bereits Anfang des Jahres veröffentlichten M5-Pro-Chip. Laut Apple ist der M6 der erste 2-Nanometer-Chip des Unternehmens überhaupt, mit 12-Core-CPU, 12-Core-GPU und einer doppelten 16-Core Neural Engine. Der neue Mac mini ist ab sofort vorbestellbar, ausgeliefert wird er ab Dienstag, dem 22. September. Hier startet das M6-Modell bei 1049 Euro, das M5-Pro-Modell bei 1999 Euro.
Mac mini M6 oder M5: Alle Infos zum möglichen Launch-Termin und den Gerüchten um den neuen Chip
Der Mac mini M6 im Detail
Der M6-Chip ist damit nicht nur der erste 2-Nanometer-Chip in Apples gesamter Produktpalette, sondern bringt auch handfeste Zahlen mit: 12 CPU-Kerne, 12 GPU-Kerne und gleich zwei 16-Core Neural Engines für KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät. Damit setzt Apple beim kleinsten Mac der Reihe direkt auf die neueste verfügbare Chip-Generation, statt wie bislang öfter üblich erst mit Verzögerung auf ältere Modelle zurückzugreifen.
Wer lieber auf Nummer sicher gehen und weiterhin mehr Rechenleistung mit einem bereits bewährten Chip möchte, kann sich für die M5-Pro-Variante entscheiden, die bereits Anfang des Jahres in anderen Mac-Modellen debütierte. Beide Chip-Optionen stehen ab sofort zur Konfiguration bereit, der neue Mac mini lässt sich bereits jetzt vorbestellen, ausgeliefert wird das Gerät ab Dienstag, dem 22. September 2026.
Preislich startet das M6-Modell bei uns bei 1049 Euro, das M5–Pro-Modell bei 1999 Euro, damit liegt der Einstiegspreis spürbar über dem des Vorgängers, was sich mit den bereits mehrfach berichteten allgemeinen Preiserhöhungen bei Apple deckt.
Warum der neue Mac mini gerade für Musikproduzenten interessant ist
Für alle, die den Mac mini als kompakten Studio-Rechner nutzen oder darüber nachdenken, ist der Sprung auf den M6-Chip durchaus relevant. Ein deutlich verbesserter GPU-Kern und die doppelte Neural Engine bedeuten in der Praxis vor allem eines: mehr Reserven für rechenintensive Plugin-Ketten, KI-gestützte Mastering- und Mixing-Tools sowie größere Sample-Bibliotheken, ohne dass ihr dabei an die Grenzen des Systems stoßt. Gerade die zweite Neural Engine könnte sich künftig für KI-basierte Audio-Restaurierung, Stem-Separation oder ähnliche Funktionen direkt auf dem Gerät auszahlen, Bereiche, die in modernen DAWs und Plugins zunehmend Rechenleistung fordern.
Als kompaktes Zweitgerät fürs mobile Mixing oder als leistungsstarker, leiser Rechner fürs Homestudio bleibt der Mac mini damit weiterhin eine der praktischsten Optionen im Apple-Portfolio, mit dem M6-Chip jetzt eben nochmal ein gutes Stück potenter. Wer bislang noch mit einem älteren Intel-Mac oder einem M1/M2-Modell arbeitet, dürfte hier einen spürbaren Leistungssprung erleben, allerdings eben auch zu einem höheren Einstiegspreis als noch vor wenigen Jahren.
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Mac mini M6 oder doch mit M5: Neues Modell soll laut Gurman schon in den kommenden Tagen kommen
Apple plant laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman, in den „kommenden Tagen“ einen neuen Mac mini M6 oder M5 vorzustellen. Der Launch könnte demnach noch vor dem großen iPhone-18-Pro-Event stattfinden, das voraussichtlich am Mittwoch, den 9. September, über die Bühne geht. Wir sind schon sehr gespannt, was Apple im September noch so vorstellen wird.
Warum die Zeit gerade jetzt drängt
Laut Gurman dürfte der neue Mac mini das letzte neue Produkt sein, das Apple vor Tim Cooks Rücktritt als CEO am 1. September vorstellt. Sollte das tatsächlich so kommen, müsste die Ankündigung entsprechend noch vor Ende August erfolgen, die Zeit wird also gerade richtig knapp.
Beim Chip herrscht allerdings noch Unklarheit: Apple hat laut Gurman sowohl Versionen mit M5- als auch mit M6-Chip getestet, welche Generation letztlich tatsächlich zum Einsatz kommt, bleibt offen. Aktuell lässt sich der Mac mini wahlweise mit Standard-M4-Chip oder höherwertigem M4-Pro-Chip konfigurieren, mit 16 bis 48 GB Arbeitsspeicher und bis zu 8 TB Speicherplatz.
Preisverwirrung und lange Lieferzeiten
Anfang Mai hatte Apple die 256-GB-Variante des Mac mini für 599 US-Dollar aus dem Programm genommen, wodurch das 512-GB-Modell für 799 US-Dollar zur günstigsten verfügbaren Konfiguration wurde. Ende Juni führte Apple die 256-GB-Konfiguration dann wieder ein, allerdings ebenfalls zum Preis von 799 US-Dollar, im Zuge der allgemeinen Preiserhöhungen, die damals sämtliche Macs, iPads, das Apple TV, HomePods und die Vision Pro betrafen.
Durch die wachsende Beliebtheit des Mac mini für On-Device-KI-Modelle, kombiniert mit der anhaltenden Speicherchip-Knappheit, kämpft das Gerät seit Monaten mit deutlich verlängerten Lieferzeiten. Aktuell liegt die Lieferzeit im US-Onlinestore von Apple je nach Konfiguration bei vier bis zehn Wochen.
Fertigung in Houston könnte eine Rolle spielen
Im Februar hatte Apple angekündigt, dass Foxconn noch in diesem Jahr mit der Montage einiger Mac-mini-Einheiten in einer Fabrik in Houston, Texas, beginnen würde. Die Anlage öffnete bereits diesen Monat, Tim Cook feierte die Eröffnung gemeinsam mit US-Regierungsvertretern. Es wäre also gut möglich, dass Apples Ankündigung zum neuen Mac mini M5 oder M6 die US-Fertigung besonders betont, gerade angesichts der aktuellen politischen Großwetterlage rund um heimische Produktion.
Fazit zum Mac mini M6 oder M5
Ob der neue Mac mini M6 oder M5 kommt, bleibt vorerst Spekulation, spannend wird der Launch aber so oder so. Gerade für Musikproduzenten, die den Mac mini gerne als kompakten Studio-Rechner nutzen, dürfte die Kombination aus neuem Chip und möglicherweise verbesserter Lieferzeit interessant sein, sollte die US-Fertigung in Houston tatsächlich für Entlastung sorgen. Wir euch natürlich auf dem Laufenden und updaten diesen Artikel, sobald Apple offiziell etwas bekannt gibt.
Für die Musikproduktion ist der Mac mini seit Jahren eine der interessantesten Optionen im Apple-Sortiment, gerade weil er kompakt, leise und dabei überraschend leistungsfähig ist. Ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis. Anders als beim Laptop bleibt beim Mac mini die volle Rechenleistung dauerhaft verfügbar, ohne Rücksicht auf Akkulaufzeit oder Wärmeentwicklung im Gehäuse nehmen zu müssen, was sich gerade bei rechenintensiven Plugin-Ketten, großen Sample-Bibliotheken oder mehrspurigen Recording-Sessions bemerkbar macht. Für ein kompaktes Homestudio oder als kompaktes Zweitgerät fürs unterwegs Mixen ist der Mac mini damit nach wie vor eine der praktischsten Lösungen am Markt, ein neuer Chip mit spürbarem Performance-Sprung würde diesen Vorteil nur noch verstärken.
Weitere Informationen zum Mac mini M6 oder M5
- MacRumors: New Mac Mini Reportedly Set to Launch Before iPhone 18 Pro Event
- MacTechNews: Bloomberg: Neuer Mac mini erscheint in den kommenden Tagen
- Bloomberg: Apple to Launch New Mac Mini, AirPods 5, and OLED iPad Mini
- Apple Mac mini Website
- Weitere Infos zu Apple
