von  Dirk  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 7 Min
Dreadbox, u-he, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique

Dreadbox, u-he, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique  ·  Quelle: Dreadbox

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Heute stellen wir in der Sound-Boutique mal wieder ein neues Sound-Pack für Dreadbox Artemis vor und ich muss wirklich sagen, dass mir dieser Synthesizer klanglich extrem gut gefällt. Eine starke Mischung aus analoger Klangerzeugung und feinsten DSP-Effekten. Richtig krass ist aber auch Zebra 3 von Urs Heckmann und seinem Team. Dafür gibt’s eine Preset-Sammlung mit sehr interessanten Sounds, von denen einige sehr ungewöhnlich sind. Für Kontakt gibt’s eine neue Library, bei der etwas rhythmische „Unordnung“ für einzigartige Texturen sorgt. Und wer Ableton Live mit Max for Live nutzt, bekommt ein Device, das den Soundcharakter von kultigen AKAI-Samplern nachbildet.

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Creatures Soundset für Dreadbox Artemis

Für Artemnis haben sich Dreadbox und Sinevibes zusammengetan. Dreadbox liefert den analogen Kern dieses sechsstimmigen Synthesizers, Sinevibes steuert hingegen erstklassige DSP-Effekte bei. Analoger Sound und digitale Effekte sind eine starke Kombination!

Das hörst du auch in diesem neuen Soundset, das Limbic Bits nun für Dreadbox Artemis veröffentlicht hat und das übrigens der Nachfolger zu dem Medusa Sound-Pack ist, über das wir hier berichteten. Und wenn du mehr über Artemis lesen willst, findest du hier mehr Infos.

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Jetzt mal ehrlich? Klingt Dreadbox Artemis nicht einfach nur wundervoll? Was ich bei diesem Synthesizer wirklich super finde, sind die Schieberegler. Fader an Synthesizers sind einfach nur genial, um mal ganz schnell wichtige Parameter zu ändern. Man muss nicht immer nur „schrauben“!

Zurück zu der Sammlung: „Creatures“ enthält insgesamt 64 Presets für den Analogsynthesizer von Dreadbox. Die Sounds klingen alle sehr üppig, verträumt, atmosphärisch und sehr schön textuiert. Einige Presets versprühen diesen besonderen VHS-Charme, den viele so auch bei Bands wie Boards of Canada lieben. Deshalb passt dieses Soundset super für Musik wie Ambient, Electronica, Lo-Fi-Beats und einige weitere Spielarten.

Dreadbox Artemis - klein, aber oho!
Dreadbox Artemis – klein, aber oho! · Quelle: Dreadbox

Neben Pads, Leads, Bässen, Arps und FX-Sounds hat es sich Limbic Bits natürlich auch nicht nehmen lassen, ein paar Dub-Chords unterzubringen. Außerdem gehören 29 Demo-Sequenzen zu dem Sound-Pack.

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Um dieses Sounds für Dreadbox Artemis schön expressiv spielen zu können, nutzen alle Presets die Möglichkeiten des Synthesizers. Aftertouch wird unterstützt, Bewegungen an einem Modwheel und Velocity wird ebenfalls genutzt. Einige der Presets sind sogar kompatibel zu MPE-Controllern.

  • 24 Euro kosten die Presets hier bei Limbic Bits, für 38,40 kannst du das Creatures Pack im Bundle mit dem Medusa Pack kaufen. Infos zur Installation findest du ebenfalls auf der Website. Dreadbox Artemis gibt’s bei Thomann*.
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Dreadbox Artemis
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Decksaver Dreadbox Artemis
Decksaver Dreadbox Artemis
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3RD KIND: Presets für u-he Zebra 3

Zebra 3 ist seit ein paar Wochen endlich offiziell erhältlich und vielleicht bist du ja auch neugierig, was sich so alles mit diesem Monster von einem Synthesizer-Plugin so alles anstellen lässt. Falls das so sein sollte, bist du hier genau richtig, denn mit 3RD KIND gibt es ein großes Soundset von Simon Stockhausen.

Um die Sounds zu demonstrieren wurde gleich eine ganze Playlist gemacht – viel Spaß beim Anschauen und Anhören:

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Der Name „3RD KIND“ passt irgendwie sehr gut zu diesen Patches, denn was da aus Zebra 3 herausgeholt wird, klingt zum Teil sehr ungewöhnlich und experimentell. Nicht jeder Sound hat hier einen zuckersüßen Charakter und einige Sounds wirken sogar richtig schroff und fremdartig. Andere hingegen bewegen sich auf gewohnten Pfaden – du bekommst hiermit also eine sehr spezielle Mischung.

Laut Infos des Sounddesigners werden hier besonders viel die Modal-Filter und -Exciter des neuen Synthesizers von u-he genutzt. Viele Sounds stellen also so was wie die Ergebnisse von Physical Modeling dar, dazu werden hunderte von Single-Cycle-Wellenformen (teils importiert) verwendet. Denn auch Wavetable-Synthese wird hier genutzt und ebenso die additive Sound-Engine. Und schließlich kommen hier ebenso die Oszillator-Effekte des Plugins zum Einsatz.

u-he Zebra 3
u-he Zebra 3 · Quelle: u-he

131 Patches enthält diese Sammlung, darunter befinden sich Leads, Drones, Pads, Chords, Sequencer-Sounds, Soundscapes und FX-Sounds, Physical-Modeling-Presets und noch ein paar weitere Klänge. Alle Presets nutzen Modwheel, die vier Makros und manchmal auch Aftertouch.

So ganz von dieser Welt sind die Sounds in 3RD KIND nicht, aber genau das macht diese Presets auch irgendwie interessant. 3RD KIND taugt auch als Anschauungsmaterial für eigenes Sounddesign.

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u-he Zebra 3 Download
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Anarchia: Rhythmische Texturen in Native Instruments Kontakt

Riot Audio Anarchia für Native Instruments Kontakt
Riot Audio Anarchia für Native Instruments Kontakt · Quelle: Riot Audio

Cinematisch geht es bei dieser neuen Library für Native Instruments Kontakt zu. Anarchia basiert auf rhythmisch aleatorischen Langperformances, bei denen mehrere Playheads sowie zufällige Sample-Startpositionen für komplexe Texturen und vielschichtige Sounds sorgen.

„Aleatorisch“ – damit ist schlichtweg gemeint, dass hier bewusst Zufallselemente für das Sounddesign eingebaut wurden, was sich hier speziell in Bezug auf das Timing ausdrückt. Das sorgt aus Sicht der Entwickler im Zusammenspiel mit Sound-Layern für besonders organische Klangverläufe.

Das Kontakt-Instrument setzt auf verschiedene Artikulationen, die darauf ausgelegt sind, ein breites Spektrum unterschiedlicher Klänge wiederzugeben. Die Sounds können mal dezent und minimalistisch rüberkommen, mal komplex strukturiert sein und manchmal auch eher geräuschhaft klingen.

Hier das Video zu einzelnen Presets:

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Die Samples stammen aus Sessions mit ausgewählten Instrumenten aus vier Instrumentengruppen: Klavier (Upright Piano), Gitarren (Vi Bass, Lap Steel), Holzbläser (Irish Flute) und Blechbläser (Trompete). Damit bekommst du Zugriff auf verschiedene Klangfarben wie angeschlagene, gezupfte, geschabte oder gestrichene Saiten oder Flatterzunge-Techniken bei Trompete und Flöte.

100 Presets sind hier enthalten, klanglich geht es klar in Richtung cinematische Sounds, aber auch für schöne Ambient-Soundscapes eignet sich die Library.

  • Anarchia ist aktuell für knapp 93,50 Euro (statt umgerechnet 115,80 Euro) hier bei Riot Audio zu haben und läuft bereits mit dem kostenlosen Kontakt Player. Falls du dir den Software-Sampler zulegen willst, kannst du diesen auch bei Thomann* kaufen – einzeln oder als Teil der neuen Komplete Bundles*.
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Ableton AKAIst für Ableton Live mit Max for Live

Hardware-Sampler – besonders ein paar ausgewählte Modelle – werden von einigen Leuten geradezu kultisch verehrt und das hat nicht nur mit den Bit-Auflösung der Wandler zu tun, sondern auch weiteren Eigenschaften wie der Taktung, Rundungsfehlern, Aliasing, Filtern oder der Ein- und Ausgangsstufe.

Akihiko Matsumoto bietet mit Ableton AKAIst ein Max for Live Device an, das sich speziell auf kultige Sampler von AKAI spezialisiert. Das Device bietet vier unterschiedliche „Klangmodelle“, die sich an den Klassikern MPC60, S950, MPC3000 und MPC2000XL orientieren und den ganz besonderen Soundcharakter dieser Sampler nachbilden will.

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Es geht also mal darum, einzelnen Sounds, Spuren oder vielleicht ganzen Bussen oder sogar dem kompletten Mix mehr Charakter zu verpassen. Drums sollen so zum Beispiel etwas mehr Punch und Schmutz erhalten, der Entwickler denkt aber ebenso an Bässe, Pads oder Vocals.

Die einzelnen Modelle unterscheiden sich deutlich in ihrem Sound. Während das MPC 60 Modell mit kräftigem 12-Bit-Charakter und druckvollem Ausgangssignal arbeitet, setzt das S950 Modell auf eine etwas dunklere Klangästhetik mit variabler Bandbreitenregelung. MPC 3000 hingegen orientiert sich an einem vergleichsweise transparenten 16-Bit-Sound mit dezentem Hardware-Charakter, während das MPC 2000 XL Modell eine eher trockene und saubere Digitalästhetik liefert.

Ableton AKAIst für Ableton Live mit Max for Live
Ableton AKAIst für Ableton Live mit Max for Live · Quelle: Akihiko Matsumoto

Zur klanglichen Gestaltung stehen Regler für die Wahl des Modells, Tuning, Bandbreite, Filter sowie Ein- und Ausgangspegel zur Verfügung. Die Tuning-Funktion beeinflusst dabei nicht nur die Tonhöhe, sondern verändert auch das Verhalten von Taktung, Aliasing und der digitalen Nachbildung. Über den Input-Regler wird das Signal in die virtuelle Sampler-Stufe gefahren, während der Output-Regler das Verhalten der simulierten Ausgangsstufe bestimmt.

  • 17,99 US-Dollar kostet das Device hier bei Akihiko Matsumoto. Ableton Live 12 (oder neuer) mit Max for Live 8.6.2 (oder neuer) ist erforderlich. Die Erweiterung ist in der Ableton Live Suite enthalten und die bekommst du natürlich auch bei Thomann*.
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Ableton Live 12 Suite Download
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Weitere Infos über Dreadbox, u-he, Native Instruments und Ableton

Weitere Videos über Dreadbox Artemis

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