Bastl Kalimba: Perfekte Symbiose aus Akustik und Elektronik
Elektronische Kalimba mit Physical Modeling und FM

Bastl Kalimba ist das wohl ungewöhnlichste Instrument der Superbooth: eine elektronische Kalimba, die per Physical Modeling und FM Klänge erzeugt und dabei so feinfühlig wie ein akustisches Instrument reagiert.
Bastl Kalimba
Die Kalimba scheint es experimentierfreudigen Synthesizer-Designern irgendwie angetan zu haben. Nach jahrelanger Entwicklung kann man den KORG Phase8 nun endlich kaufen – böse Zungen bezeichneten den „akustischen Synthesizer“ auch schon mal als überteuerte – genau – Kalimba. Und jetzt präsentiert Bastl Instruments auf der Superbooth ein Instrument, das ebenfalls von der Kalimba inspiriert ist und sogar so heißt. Und auch das ist schon seit geraumer Zeit in der Entwicklung – laut Bastl Instruments seit drei Jahren.
Jedoch ist Bastl Kalimba alles andere als einfach nur ein elektrisch abgenommenes Percussion-Instrument. Die Schwingungen der 12 Klangzungen werden von Mikrofonen und berührungsempfindlichen Sensoren erfasst, wodurch die integrierte Synthesizer-Klangerzeugung angeregt wird. Diese bietet sechs Stimmen und basiert auf Physical Modeling und FM. Mit sechs bipolaren Makro-Reglern lassen sich die Klangparameter beeinflussen.

Der Gedanke dahinter: Bastl Kalimba ist ein elektronisches Instrument, reagiert aber so expressiv wie ein akustisches. Die Synthese-Engine spricht so empfindlich auf feinste Nuancen an, dass sie bei bestimmten Einstellungen sogar durch bloßes Berühren oder Klopfen auf das Gehäuse zum Klingen gebracht wird.
Zusätzlich lässt sich der Klang durch einen integrierten Bewegungssensor formen, der beim Kippen des Gehäuses sowohl mit der Physical-Modeling-Klangerzeugung als auch mit der FM-Engine interagiert. Hinzu kommen mehrere berührungsempfindliche Punkte auf der Oberseite und Rückseite des Synthesizers, über die sich zum Beispiel Pitch-Slides erzeugen lassen.
Darüber hinaus enthält Bastl Kalimba einen Arpeggiator mit fünf Modi sowie einen Looper. Letzterer kann frei laufen oder zum Tempo (intern oder extern) synchronisiert werden und bietet eine ungewöhnliche Reverse-Time-Stretch-Funktion. Auch eine Effektsektion ist dabei, die neben Reverb, Delay und Filter mehrere Modulationseffekte, eine Tape-Simulation, Distortion sowie Downsampler- und Bitcrusher-Effekte umfasst.
Das ungewöhnliche Instrument verfügt über einen internen Lautsprecher und einen Akku, der über USB-C aufgeladen wird. Außerdem gibt es einen Stereo-Ausgang, einen MIDI-Eingang (TRS), einen analogen Clock-Eingang sowie eine weitere Miniklinkenbuchse, die wahlweise als MIDI- oder Clock-Ausgang genutzt werden kann.

Preis und Verfügbarkeit
Bastl Kalimba ist jetzt auf Kickstarter vorbestellbar. Wenige Stunden nach dem Start der Kampagne wurde das Finanzierungsziel bereits weit übertroffen. Noch gibt es aber einige Super-Early-Bird-Angebote für 389,- €. Wenn die weg sind, steigt der Preis erst auf 420,- € (Early Bird) und schließlich auf 489,- € (regulärer Kickstarter-Preis). Die ersten Exemplare sollen im Dezember 2026 ausgeliefert werden. Später soll die Kalimba dann auch regulär in den Handel kommen; dort wird sie mindestens 550,- € kosten.
Mehr Informationen
- Bastl Kalimba auf Kickstarter
- Website von Bastl Instruments
- Bastl Instruments bei Thomann*
- Mehr von Bastl Instruments
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