Ibanez Layer Delayer: Der ultimative Shoegaze-Delay?
Abgefahrene Delays und Vibes für Synthwave und Ambient!

Neben einer Flut an neuen Gitarren gibt es mit dem Ibanez Layer Delayer zur NAMM 2026 noch einen Delay-Effekt, der sich anschickt, so ziemlich alles abzudecken. Drei Delay-Geschmäcker, Stereosignalfluss, MIDI, acht Auto-Panning-Modes und vieles mehr – das Ding kann Sphärisch.
Was macht den Ibanez Layer Delayer so besonders?
Die Optik des Faceplate vom Ibanez Layer Delayer erinnert stark an einige legendäre Rack-Effekte aus den Achtzigern, allen voran dem ART SGE Mach II. Auch die Videos und Presets scheinen sich an der typischen Achtziger-Synthwave-Ästhetik zu orientieren. Sprich, düster eiernd wabern und im Stereofeld mäandern, das ist das Hauptgericht des Layer Delayer.

Die Grundidee des Effekts: Die Lautstärken aller vier Sechzehntel eines Viertel-Delays lassen sich separat einstellen, dazu noch zwei Triolen. Das Resultat sind epische Klangwolken flirrende Delay-Teppiche und rhythmisches Ping-Pong-Stereo. Das dürfte allen Shoegaze- und Synthwave-Fans die Herzen aufgehen lassen.
Welche Features des Layer Delayers stechen heraus?
Was den Vibe der Delays betrifft, bietet der Ibanez Layer Delayer drei Geschmäcker: Analog, Digital und Tape. Je nach Einstellung am Tone-Regler werden unterschiedlich klingende Echos erzeugt. Eine Besonderheit: Der Wechsel zwischen den drei Einstellungen ist stufenlos, es lassen sich also auch Misch-Sounds erzeugen.

Dazu bietet der Layer Delayer acht Auto-Panning-Modi. Hier geht es um unterschiedliche Ping-Pong-Delay-Modi, bei denen die erzeugten Echos mal extrem schnell abwechselnd, mal mäandernd von rechts nach links (und umgekehrt) um die Ohren fliegen. Dazu stellt man mit dem Pan-Speed-Regler fest, wie schnell die Wechsel zwischen rechts und links erfolgen.
Bringt das Pedal MIDI-Steuerungsmöglichkeiten mit?
Das war es aber noch lange nicht. Dazu gibt es im Ibanez Layer Delayer noch ein Low-Pass-Filter, mit dem sich die Echos dämpfen lassen, falls sie zu spitz klingen. Daneben gibt es typische Delay-Regler wie Mix, Time (für die Geschwindigkeit), Feedback, den erwähnten Tone-Regler, die sechs Regler für die Lautstärken den Delays und drei Fußschalter.

Start ist der Bypass-Fußschalter, mit Bank/Preset wechselt man zwischen Presets und Tap Tempo erlaubt die manuelle Anpassung der Delay-Geschwindigkeit. Außerdem, auch immer verbreiteter unter Delays und Reverbs, könnt ihr über Tail Decay einstellen, wie lange das Signal nach einem Preset-Wechsel oder Bypass noch ausklingt. Auch könnt ihr darüber über einen Zwei-Wege-Schalter den Eingangspegel zwischen Line und Instrument wechseln, perfekt also auch für Synth-Heads.
Apropos Presets: 50 lassen sich auf dem Layer Delayer speichern, 20 kommen fabriksseitig mit. Diese lassen sich über MIDI abrufen und wechseln. Auf der Rückseite gibt es dafür einen 5-Pin-MIDI-In-Anschluss (dazu ein MIDI-Thru) oder wahlweise einen USB-C-Eingang. Für den Signalfluss gibt es je zwei Anschlüsse für Ein- und Ausgang, außerdem einen Mono-FX-Loop zum Einschleifen von weiteren Effekten in die Feedback-Schleife.
Was kostet der Ibanez Layer Delayer?
Der Ibanez Layer Delayer kostet 249,00 Euro bei Thomann*. Er ist bereits in ein bis zwei Wochen verfügbar.
Infos über das neue Pedal von Ibanez
*Hinweis: Dieser Artikel enthält Widgets und Werbelinks, die uns bei der Finanzierung unserer Seite helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung!