Mischpult mit Audiointerface: Die besten Modelle in 2025
Die besten Mixer mit einem eingebauten Audiointerface
Mischpult mit Audiointerface: WÀhrend Audiointerfaces heute der zentrale Bestandteil eines Recording-Setups sind und viel in der DAW gearbeitet wird, sind Mischpulte hingegen immer seltener in Studios anzutreffen. Es gibt aber einige Situationen, in denen Mixer weiterhin extrem praktisch sind. Und das nicht nur beim Live-Einsatz, sondern ebenso im Studio. Wie wÀre es also mit einer Kreuzung aus Mixer und Interface? Das ist doch eigentlich eine sehr praktische Kombination. In diesem Kaufberater geht es um die aktuell interessantesten Mischpulte mit eingebautem Audiointerface.
Inhalt:
Vor- und Nachteile von einem Mischpult mit Audiointerface

Den Workflow eines Mischpults, gepaart mit einer Aufnahme ĂŒber USB? Genau das verspricht dir grundsĂ€tzlich ein Mischpult mit Audiointerface. Auf eine Art schlĂ€gst du also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Egal ob es um Recording oder Performance geht: Du bekommst Fader, Regler und oft viele weitere Funktionen eines Mischpults, kombiniert mit mit einem Interface, das sich oft sogar fĂŒr die Aufnahme von mehreren Spuren eignet.
Im Gegenzug musst du aber auch ein paar kleinere âAbstricheâ erwarten. Dass die Wandler beispielsweise mit einem Pro-Interface konkurrieren können, solltest du zum Beispiel nicht als ânaturgegebenâ ewarten â obwohl viele Produkte auch in dieser Hinsicht ĂŒberzeugen können. AnschlĂŒsse fĂŒr MIDI wirst du eher selten antreffen, wobei diese selbst bei einem Audiointerface nicht immer zum Standard gehören. Und natĂŒrlich gibt es auch in dieser Liste den Gegenbeweis, dass auch einige Mischer ĂŒber MIDI verfĂŒgen.

Wer sich fĂŒr Audiointerfaces interessiert und sich viele EingĂ€nge wĂŒnscht, weiĂ, dass es mitunter sehr teuer werden kann. Einige Mischer mit integriertem Interface strotzen im Vergleich dazu mit Ein- und AusgĂ€ngen. Deshalb kann ein Mischpult mit Audiointerface in dieser Hinsicht eine Alternative zu einem teuren Interface sein. Allerdings bietet nicht jedes Mischpult mit eingebautem Interface automatisch die Möglichkeit fĂŒr Mehrspuraufnahmen. Manchmal sind lediglich Aufnahmen der Stereosumme vorgesehen â deshalb solltest du vor einem Kauf auf diese Details schauen, wenn sie wichtig fĂŒr dich sind.
Kommen wir nun zu den Empfehlungen. Wie immer gilt: Beim Kauf gibt es eine Provision fĂŒr uns, davon bezahlen wir den Betrieb der Website â fĂŒr dich Ă€ndert sich deshalb aber nichts am Preis.
Yamaha AG06 MK2: Sehr kompaktes Mischpult mit Audiointerface speziell fĂŒr Livestreams
In einem sehr kompakten Format bietet Yamaha AG06 MK2 ein Mischpult mit Audiointerface. Sechs KanĂ€le stecken hier insgesamt drin, davon eignen sich die ersten zwei fĂŒr den Anschluss von Mikrofonen oder Line-Signalen. Kanal 1 verfĂŒgt hier ĂŒber einen einfachen Kompressor, Kanal 2 kann zusĂ€tzlich fĂŒr Instrumente auf Hi-Z geschaltet werden und bietet sogar eine einfache Amp-Simulation. Die KanĂ€le 3 und 4 taugen fĂŒr Stereosignale mit Line-Pegeln, Kanal 5 und 6 ist ebenfalls fĂŒr Stereosignale gedacht und im Cinch-Format ausgelegt.
Bei den zusĂ€tzlichen AnschlĂŒssen zeigt sich, wie flexibel das kleine Mischpult fĂŒr Aufgaben wie Livestreams ausgerĂŒstet ist. Das eingebaute Interface (mit 24 Bit und 192 kHz Auflösung) bietet drei umschaltbare Modi inklusive Loopback fĂŒr das einfache Integrieren von Signalen aus dem Rechner, auĂerdem gibt es AnschlĂŒsse fĂŒr ein Headset sowie AUX-Quellen â diese sind als Miniklinke ausgelegt.
Praktisch ist auch der Anschluss fĂŒr einen FuĂschalter, um damit den eingebauten SPX Halleffekt oder die Stummschaltfunktion zu bedienen. Bei Livestreams, Podcast-Aufnahmen, Konferenzen oder Online-Unterricht ist das einfach hilfreich. Und auch zu die zuschaltbare Mix-Minus-Funktion (zum Verhindern von unerwĂŒnschten Feedback-GerĂ€uschen) fĂŒr die KanĂ€le 1 und 2 dĂŒrften Livestreamer begrĂŒĂen. FĂŒr Content-Producer bietet AG06 MK2 viele coole Features auf kleinem Raum und fĂŒr einen sehr ansprechenden Preis. AG06 MK2 gibtâs in WeiĂ oder Schwarz bei Thomann*.
Behringer Xenyx X1204USB: GĂŒnstiges Mischpult mit Audiointerface
Das eingebaute 2 In/2 Out-USB-Interface eignet sich fĂŒr das Aufnehmen und Wiedergeben von Stereo-Signalen â Mehrspuraufnahmen sind also nicht möglich. 12 EingĂ€nge findest du hier. Vier davon bieten neben KlinkenanschlĂŒssen auch XLR und eigenen sich fĂŒr Mikrofonsignale. Ein Low-Cut, 3-Band-EQ, 48 Volt Phantomspeisung und ein One-Knob-Kompressor zeichnen diese KanĂ€le aus. Dazu kommen zwei Stereo-EingĂ€nge mit 3-Band-EQ und zwei Aux-Wege. Ăber Cinch gibt es einen zusĂ€tzlichen Stereo-Ein- und -Ausgang.
Neben dem Main-Out (mit XLR) steckt hier eine zusĂ€tzlicher Alt-Ausgang mit eigenen Fadern bereit. Zwei weitere KlinkenausgĂ€nge dienen der Ausgabe eines Stereo-Monitoring-Signals. Ein 24 Bit MultieffektgerĂ€t mit 16 Presets hat Behringer hier auch noch eingebaut. Ăber das enthaltene Rack-Kit kannst du den Mischer sogar in ein 19 Zoll Rack einbauen. Wer auf das Budget achten muss, bekommt hiermit einen gĂŒnstigen Einstieg in die Welt des Recordings. Xenyx X1204 USB bei Thomann*.
PreSonus StudioLive ARc Serie: Viele Funktionen und ein sehr gutes Preis-Leistungs-VerhÀltnis
Die StudioLive ARc Mischpulte von PreSonus liefern viel Leistung fĂŒr einen jeweils sehr ansprechenden Preis ab. Je nach Modell erhĂ€ltst du hier eine unterschiedliche Anzahl von Ein- und AusgĂ€ngen, ĂŒber das eingebaute USB-Audiointerface sind hiermit Mehrspuraufnahmen mit einer Auflösung von bis zu 24 Bit und 96 kHz vorgesehen. Wie viele KanĂ€le dafĂŒr zur VerfĂŒgung stehen, hĂ€ngt ebenfalls von dem gewĂ€hlten Modell ab.
Was alle StudioLive ARc Mixer miteinander gemeinsam haben, ist der eingebaute SD-Card-Recorder/Player â du kannst hiermit also auch komplett ohne Rechner aufnehmen oder abspielen, dann allerdings nur in Stereo. AuĂerdem haben alle Modelle einen Bluetooth-5.0-EmpfĂ€nger gemeinsam â perfekt, um Signale von Smart-Devices wie deine Handy oder Tablet einzuspielen. Der dafĂŒr vorgesehene Super Channel Kanal verfĂŒgt zudem ĂŒber einen Cinch-Eingang sowie einen Anschluss fĂŒr 3,5 mm Stereo-Klinke.
Im Vergleich zum kleinen aber fĂŒr viele Aufgaben bereits völlig ausreichenden AR8c, bieten die beiden gröĂeren Modelle AR12c und AR16c zusĂ€tzliche einen Stereo-Effektprozessor mit 16 Presets, dedizierten Sends und Returns sowie einen Bypass-FuĂschalteranschluss.
Wenn du ein amtliches Mischpult mit Audiointerface fĂŒr einen ansprechenden Preis suchst, solltest du dir auf jeden Fall mal die Pulte von PreSonus anschauen. Hier bei Thomann* findest du die die Modelle in der Ăbersicht.
Rode Rodecaster Pro II: Das Mischpult mit Audiointerface fĂŒr Content Creator
Mit dem Rodecaster Pro II richtet sich Rode nicht nur an Leute, die Livestreams oder Podcasts machen, sondern ebenso an Musikschaffende. In vielen FĂ€llen geht das ja sogar Hand in Hand. FĂŒr Aufnahmen stehen vier Combo-EingĂ€nge mit XLR und Klinke bereit, zuschaltbare Phantomspeisung versorgt bei Bedarf Mikrofone. ZusĂ€tzlich gibt es Bluetooth, zwei USB-EingĂ€nge und das ĂŒber die Pads gesteuerte SMART Pad Audio. Ăber diese acht Pads, sechs physikalische, drei virtuelle Fader und den 5,5 Zoll Touchscreen erfolgt die Bedienung.
Das integrierte Dual-USB-Audiointerface eignet sich zum gleichzeitigen Anschluss von zwei Rechnern oder Mobil-Devices. Neben zwei symmetrischen Line-AusgĂ€ngen befinden sich hier gleich vier individuell regelbare KopfhöreranschlĂŒsse. Verschiedene Effekte stehen ebenfalls zur VerfĂŒgung. SĂ€mtliche EingĂ€nge lassen sich ĂŒber den Rechner oder auf eine SD-Karte mit bis zu sechs Stereo- und vier Mono-Spuren aufzeichnen. Die Funktionen sind ganz klar auf Streaming und Podcasting ausgelegt, dazu gehört auch Mix-Minus oder der WLAN/Ethernet-Anschluss. Rodecaster Pro II bei Thomann kaufen*
Zoom LiveTrak L-8: Guter Begleiter fĂŒr Bands und praktisch fĂŒr Podcaster und Livestreamer
Das ist ein richtig schöner 8-Kanal-Mixer, dessen ersten sechs KanĂ€le mit XLR/TRS Combo-Buchsen fĂŒr Mikrofon- und Line-Signale gewappnet sind, KanĂ€le 1 und 2 zusĂ€tzlich fĂŒr Instrumentensignale. Kanal 7 und 8 sind Line-Signalen vorbehalten. Ăber USB ist auĂerdem das Abspielen eines Stereo-Signals vorgesehen.
Pro Kanal erwarten dich ein 3-Band-EQ, Low-Cut-Filter, Panorama-Regler sowie ein Effektweg â die interne Effektsektion bietet acht verschiedene Programme. Das eingebaute USB-Interface verfĂŒgt ĂŒber 12 EingĂ€nge und 4 AusgĂ€nge, alternativ kannst du aber auch Mehrspuraufnahmen auf eine SD-Karte machen.
Speziell fĂŒr Podcaster und Livestreamer stecken einige tolle Funktionen in dem Pult. Vier individuelle KopfhörerausgĂ€nge sind nun nicht unbedingt Standard, sechs Sound Pads eignen sich fĂŒr die Wiedergabe von Jingles und Sound-FX.
Das Einbinden von Anrufen wird ebenfalls unterstĂŒtzt, die Mix-Minus-Funktion verhindert dabei Feedbacks. Das LiveTrak L-8 ist ein richtig guter Allrounder und der Preis ist gemessen an den Features absolute Spitze. LiveTrak L-8 kannst du hier bei Thomann kaufen* und wenn du diese Leistung in einem gröĂeren Pult wĂŒnscht, kommt vielleicht LiveTrak L-20* deinen Vorstellungen entgegen.
Mackie ProFX10v3+: Mixer mit praktischen Funktionen fĂŒr Livestreaming und Podcast-Produktion
Die ProFX-Mischer von Mackie sind beliebt, seit dem Jahr 2024 gibt es diese auch als ĂŒberarbeitete Versionen mit dem â+â im Namen. Die grundlegenden Features sind geblieben. So setzt das mittlere Modell der Serie â ProFX10v3+ â auf vier EingĂ€nge, die mit den Onyx-Preamps des Herstellers bestĂŒckt sind und sich auch fĂŒr Line-Signale eignen. Die ersten zwei EingĂ€nge lassen sich alternativ auch fĂŒr Hi-Z-Signale nutzen.
Dazu kommen drei StereoeingĂ€nge, von denen der dritte mit einer Buchse fĂŒr Miniklinke (zum Anschluss von Smartdevices) sowie einer bidirektionalen Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet ist, die zum Beispiel das Einbinden von TelefongesprĂ€chen in den Mix relativ einfach macht.
SĂ€mtliche KanĂ€le verfĂŒgen ĂŒber einen 3-Band-EQ, die KanĂ€le 1 bis 8 bieten einen Send-Regler fĂŒr das interne und ĂŒberarbeitete GigFX EffektgerĂ€t mit 24 Effekten. Die ersten vier EingĂ€nge punkten mit Insert-AnschlĂŒssen und einem zuschaltbaren Hochpassfilter (um tieffrequente GerĂ€usche zu eliminieren), die KanĂ€le 1 bis 4 sind zudem mit einem einfachen Kompressor ausgerĂŒstet.
Das mit einer Auflösung von 24 Bit und bis zu 192 kHz arbeitende 2×4 USB-Audiointerface eignet sich hier nur fĂŒr die Aufnahme von einer Stereosumme, kann aber ein weiteres Stereosignal zurĂŒck auf das Mischpult schicken â dafĂŒr steht hier der Stereokanal 7/8 zur VerfĂŒgung. Mackie ProFX10v3+ bietet drei Aufnahmemodi: Standard, Loopback und Interface â speziell fĂŒr Livestreaming und Podcast-Aufnahmen ist der Loopback-Modus praktisch. Neben dem ProFX10v3+ gehören aktuell noch zwei weitere Modelle zu der ĂŒberarbeiteten Serie, hier alle im Ăberblick bei Thomann*.
Tascam Model 2400: Umfangreich ausgestattetes Mischpult mit Audiointerface und Mehrspur-Recorder
Mit der Model genannten Reihe bietet Tascam diverse Mischpulte an, die in Bezug auf die Features sehr âklassischâ orientiert sind, diese aber mit einigen modernen Extras verfeinern. Der neuste Mischer der Reihe heiĂt Model 2400 und lĂ€sst eigentlich kaum WĂŒnsche offen.
Das Pult bietet 22 EingĂ€nge, davon eignen sich 16 fĂŒr den Anschluss von Mikrofonen. Dazu gesellt sich das eingebaute USB-Audiointerface mit 24 EingĂ€ngen und 22 AusgĂ€ngen. Bluetooth steht auf einem der Stereo-KanĂ€le zur VerfĂŒgung. Der eingebaute Recorder kann ohne Rechner 24 Spuren auf SD-Karten aufzeichnen und wiedergeben.
Model 2400 verfĂŒgt ĂŒber vier Aux-Sends sowie einen Aux-Send, der in den internen Effekt-Prozessor (mit 16 FX) sendet. Neben der Stereosumme lassen sich mit dem Mischer auch vier Subgruppen (in Stereo) erstellen. Alle 22 KanĂ€le sind mit 3-Band-EQs versehen, bei den ersten 12 KanĂ€len ist dieser durchstimmbar â auĂerdem bieten diese KanĂ€le einen One-Knob-Kompressor. Zudem stehen aktivierbare Hochpassfilter und 100-mm-Fader zur VerfĂŒgung.
Interessant sind auch die Ein- und AusgĂ€nge fĂŒr MIDI mit Synchronisation und der Audio-Klick-Ausgang mit Temposteuerung. Hier zeigt sich, dass Model 2400 auch als komplette âSchaltzentraleâ im Studio gedacht ist. Das wird mit einer DAW-Steuerung fĂŒr Transport und Aufnahmebereitschaft ĂŒber HUI/MCU untermauert.
Wenn du nach einem sehr gut ausgestatteten Mischpult mit vielen Ein- und AusgĂ€ngen fĂŒr dein Studio suchst, solltest du dir Tascam Model 2400 unbedingt mal hier bei Thomann* anschauen. Und auch die âkleinerenâ Varianten Model 16* und Model 24* sind definitiv einen Blick wert!
SSL Big SiX: Mischpult mit Audiointerface und Summierer von Solid State Logic
Dieser 12-Kanal-Mischer ist ein richtiges SchmuckstĂŒck. Dich erwarten hier vier SuperAnalogue Mic Preamps sowie vier StereokanĂ€le mit Hi-Z Impedanzschalter. Auf den MonokanĂ€len gibt es 3-Band-EQs mit schaltbarer HF/LF Charakteristik, einen vereinfachten SSL-Kompressor sowie symmetrische Inserts. Die StereokanĂ€le sind mit SSL 3-Band EQs bestĂŒckt. AuĂerdem ist ein Summenbus mit symmetrischem Insertweg dabei, ein vereinfachter SSL Bus Compressor gehört ebenfalls zur Ausstattung.
Ein 16-Kanal AD/DA Wandler mit 24 Bit und 96 kHz eignet sich fĂŒr Recording, in die andere Richtung ist 18-Kanal Stereo SuperAnalogue Summierung möglich. Ăber die Stereo Mix Bus Summierung können mehrere Mischpulte kaskadiert werden.
Was gibtâs noch? Zwei Stereo-Cue-Sends, eine Abhörsektion mit Talkback, zwei individuelle KopfhörerausgĂ€nge, eine variable B-Bus/Mute-Schaltung und den berĂŒchtigten âListen Mic Compressorâ mit einstellbarem Routing. Eine nicht gerade gĂŒnstige Anschaffung, die in professionelle Projekt- und Heimstudios passt. SSL Big SiX bei Thomann kaufen*.
Zoom LiveTrak L-6: Mobiles Mischpult mit Audiointerface, eingebautem Recorder und coolen Extras
Es ist erstaunlich, wie viele Funktionen LiveTrak L-6 in so einem kompakten Format unterbringt. Zwei Mono-KanĂ€le und vier Stereo-KanĂ€le hört sich zunĂ€chst nicht nach viel an, die Stereo-KanĂ€le lassen sich bei der Aufnahme mit dem eingebauten USB-Interface aber natĂŒrlich auch als Mono-KanĂ€le verwenden: So kommst du auf insgesamt zehn Mono-Spuren und einen Stereomix! Das Interface bietet neben den zwölf EingĂ€ngen aber auch vier AusgĂ€nge, die sich natĂŒrlich auf den Mixer legen lassen.
Sie sechs KanĂ€le sind mit 3-Band Equalizer, zwei Aux Sends, Panorama und LautstĂ€rke-Steuerung ausgerĂŒstet, die Bedienung erfolgt hier aus PlatzgrĂŒnden aber ĂŒber eine Leiste mit Buttons und einen zugehörigen Encoder mit LED-Ring. Wer fĂŒr jeden dieser Parameter einen eigenen Regler sucht, wird hiermit also nicht unbedingt glĂŒcklich. Allerdings sind diese genannten Parameter auch Einstellungen, an denen normalerweise nicht mehr groĂ âherumgeschraubtâ wird, sobald sie einmal eingestellt sind.
Zum schnellen Stummschalten verfĂŒgen alle sechs KanĂ€le hingegen ĂŒber eigene Mute-Buttons. WĂ€hrend es AusgĂ€nge fĂŒr Aux-Send gibt, mĂŒssen die regulĂ€ren EingĂ€nge ĂŒbrigens als Return-KanĂ€le genutzt werden. ZusĂ€tzlich steckt hier ein interner Effekt-Prozessor mit fĂŒnf Effekten drin â der Master-Kanal verfĂŒgt auĂerdem ĂŒber einen aktivierbaren Kompressor.
Als schöne Extras gibt es Ein- und Ausgang fĂŒr MIDI (ĂŒber Mini-Klinke realisiert) und drei Szenenspeicher (zum Speichern von Einstellungen). Die vier Sound-Pads eignen sich zum Triggern von vorher aufgenommenen Sounds, können aber auch direkt im laufenden Betrieb sampeln.
Und als ob all das nicht schon genug wĂ€re. Steckt in dem kleinen LiveTrak L-6 sogar noch ein Mehrspur-Recorder, der Aufnahmen in einem 32-Bit-Float auf microSDHC- oder microSDXC-Karten aufnimmt! Der Mixer lĂ€sst sich ĂŒbrigens ĂŒber USB betreiben oder mit vier AA-Batterien.
Zoom LiveTrak L-6 spricht mit seinen Features nicht nur (mobile) Streamer und Podcaster an, sondern auch Leute, die im Studio oder auf der BĂŒhne gerne ohne DAW Musik performen. Bekommst du hier bei Thomann*.
Teenage Engineering TX-6: Klein, raffiniert und kostspielig
âWTF?â ist vielleicht der erste Gedanke, der beim Anblick des TX-6 in den Sinn kommt.
Aber dieses klitzekleine und recht kostspielige Ding ist in der Tat ein kleines Mischpult mit Audiointerface! TX-6 verfĂŒgt ĂŒber sechs Stereo-EingĂ€nge und drei Stereo-AusgĂ€nge (die hier in Main, Cue und Aux unterteilt sind). Die Ein- und AusgĂ€nge werden allesamt ĂŒber Stereo-Miniklinken organisiert, anders ist das bei der GröĂe auch nicht möglich! Ganz klar: Mikrofon-Preamps oder Hi-Z-taugliche InstrumenteneingĂ€nge wirst du hier nicht entdecken.
Pro Kanal erwarten dich ein 3-Band-EQ sowie ein Kompressor. Hoch- und Tiefpassfilter gehören ebenso zu der Ausstattung wie zwei integrierte Multieffektprozessoren und ein Crossfader-Mouds. Hier gibt es tatsĂ€chlich MIDI, das ĂŒber den USB-C-Anschluss oder Bluetooth LE realisiert wird.
Das eingebaute Interface ĂŒberrascht mit einer 32-Bit-Auflösung, 12 KanĂ€le können aufgenommen und wiedergegeben werden. Wie du beim Blick auf das Interface siehst, sind einige Features nur ĂŒber SubmenĂŒs erreichbar, ein kleines OLED unterstĂŒtzt dich dabei. Sehr ungewöhnlich ist auch das eingebaute StimmgerĂ€t, und der Onboard-Synthesizer. Ja, du hast richtig gelesen!
Wahrscheinlich ĂŒberrascht dich nicht, dass hier ein Akku drinsteckt, der eine Betriebsdauer von bis zu sieben Stunden ermöglicht. Seien wir ehrlich: TX-6 sorgt fĂŒr Diskussionen â aber vermutlich am meisten wegen des Preises. Wenn der Mini-Mischer nur ein Drittel davon kosten wĂŒrde, hĂ€tten wir es mit einem Verkaufsschlager zu tun. Definitiv wird dieses Konzept aber in gĂŒnstigerer Form bei irgendeinem anderen Hersteller auftauchen. Nur eine Frage der Zeit. TX-6 bei Thomann kaufen*
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