von  Dirk  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 3 Min
SSL Odyssey: Großformat-Mischpult mit Instant Recall

SSL Odyssey: Großformat-Mischpult mit Instant Recall  ·  Quelle: Solid State Logic

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SSL Odyssey ist das neuste Mischpult, das auf der ActiveAnalogue-Technologie des Herstellers basiert und aus Sicht des Herstellers die Krönung von all dessen sein, was Solid State Logic über analoge Steuerung, Arbeitsabläufe und Klang gelernt hat. Eine modulare Konsole mit Instant Recall, die auch in Bezug auf die Dimensionen alle Grenzen sprengt – wobei die Odyssee auch mit 24 Kanälen losgehen kann.

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SSL Odyssey: Großformatiges Analog-Mischpult mit vollständigem Instant Recall

SSL Odyssey
SSL Odyssey · Quelle: Solid State Logic

Beim Blick auf SSL Odyssey kommt speziell bei den ganz großen Ausführungen die Frage auf, wer solche Monster-Pulte überhaupt noch braucht. Aber anscheinend gibt es solche Studios – oder ist dies für Solid State Logic mehr oder weniger nur eine Machbarkeitsstudie? Dieser „Mixer“ geht jedenfalls laut eigener Aussage des Herstellers über die Grenzen des Machbaren hinaus und es fällt schwer, daran zu zweifeln.

„Herzstück“ des Systems ist die von SSL entwickelte ActiveAnalogue-Technologie, die eine vollständige Speicherung und den sofortigen Abruf sämtlicher Einstellungen der Analogkonsole ermöglicht. Damit erweitert Odyssey die hauseigene „Future Analogue“ genannte Plattform, die mit Oracle vor gut einem Jahr präsentiert wurde.

Sämtliche Kanalparameter, Signalbearbeitungen und Routings lassen sich auf SSL Odyssey speichern, vergleichen und jederzeit genauso wiederherstellen. Dadurch sollen sich Tracking-, Overdub-, Mixing- und Mastering-Sessions ebenso wie spätere Revisionen deutlich effizienter gestalten, ohne auf den Klang und Workflow einer analogen Konsole zu verzichten.

SSL Odyssey
SSL Odyssey · Quelle: Solid State Logic

Analog, aber mit digitaler Präzision

Die ActiveAnalogue-Technologie arbeitet mit einer hochauflösenden digitalen Steuerung im Hintergrund, der eigentliche Signalweg bleibt konsequent analog. Laut SSL bleiben dadurch die klanglichen Eigenschaften der „SuperAnalogue“-Schaltungstechnik erhalten, ohne die Nachteile klassischer digital gesteuerter Analogschaltungen wie beispielsweise erhöhtes Rauschen oder eine geringe Auflösung der Drehregler.

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Auf jedem Kanalzug von SSL Odyssey gibt es PureDrive-Mikrofonvorverstärker mit regelbarer Sättigung, eine komplett analoge Dynamiksektion, umschaltbare EQs im Stil der E- und G-Series, Hoch- und Tiefpassfilter, Insert-Wege sowie Large- und Small-Fader – natürlich motorisiert.

Die Mix-Sektion des Pults fällt ebenfalls sehr großzügig aus. Zur Ausstattung gehören vier Stereo-Hauptsummen, 16 Gruppenbusse, zehn Aux-Wege, acht Stereo-Flex-Gruppen sowie drei Stereo-Foldback-Busse. Ergänzt wird das System durch integrierte DAW-Steuerung, Unterstützung für immersive Audioformate inklusive Dolby Atmos, das „O-Motion“ genannte Automationssystem sowie die Verwaltungssoftware „O-Control“ für Offline-Projektvorbereitungen, Snapshot-Management und Konsolen-Recall. Wow!

  • Odyssey 24-Kanal, gerade Ausführung
  • Odyssey 32-Kanal, gerade Ausführung
  • Odyssey 48-Kanal, gerade Ausführung
  • Odyssey 48-Kanal-ProStation
  • Odyssey 72-Kanal-Sonderanfertigung
  • Odyssey 96 Channel Custom

Modulares Design für Konfigurationen bis auf 96+8 Kanäle

Die modulare Architektur von SSL Odyssey ermöglicht Konfigurationen von 24+8 bis 96+8 Kanälen. Neben geraden und gebogenen Frames bietet SSL auch individuelle Sonderanfertigungen mit integrierten Patchbays oder Producer-Desks an. Die eigentliche Audiotechnik befindet sich hier in externen Processing-Racks. So bleibt die Konsole flexibel installierbar, während die empfindlichen Analogschaltungen außerhalb des Bedienfelds untergebracht werden.

Parallel zur Vorstellung des neuen Mischers veröffentlicht SSL zudem das Software-Update O Series V2.0. Dies erweitert die Oracle-Konsole um neue Funktionen wie projektübergreifende Kompatibilität mit Odyssey, verbesserte Snapshot-Filter, O-Motion-Plugin-Automation sowie die am Odyssey orientierte TouchView-Darstellung der Dynamiksektion. Damit sollen sich Projekte nahtlos zwischen verschiedenen Future-Analogue-Konsolen austauschen lassen.

Apropos „Future“ noch eine letzte Frage: Wie will Solid State Logic das in Zukunft noch toppen? Größer geht doch eigentlich nicht mehr.

Verfügbarkeit und Preise

Preise sind noch nicht bekannt – wer sich für das Mischpult interessiert, kann sich aber bei Solid State Logic melden. Konfigurationen nach Wunsch sind möglich.

Weitere Infos

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