von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Splice Bridge

Splice Bridge  ·  Quelle: Splice / YouTube

Splice Astra

Splice Astra  ·  Quelle: Splice

Splice Beatmaker

Splice Beatmaker  ·  Quelle: Splice

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Splice will euch die hauseigenen Abonnements schmackhaft machen. Mit gleich drei Neuvorstellungen sorgt der Anbieter für schnelles Finden und Testen von Samples direkt in der DAW, neue Synthesizer-Klänge und präzises Beatmaking. Die neuen Tools heißen Splice Bridge, Astra und Beatmaker.

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Splice Bridge

Der Auftrag von Splice Bridge heißt schnellerer Workflow in der DAW. Wie der Name schon impliziert, geht es dabei vorrangig um die Integration von Splice Sounds. Das Tool soll euch dabei helfen, aus der DAW direkt auf den großen Pool des Herstellers zuzugreifen und passgenaue Samples für Projekte zu finden. Und genau für diesen Zweck passt Splice Bridge automatisch die Samples an das Tempo der DAW an. Den Grundton könnt ihr ebenso verändern, zusätzlich die Tonhöhe transponieren.

Der Anbieter will euch damit erleichtern, die richtigen Samples und Loops für eure Songs und Tracks zu finden – und das vor dem Kauf. Das neue Plug-in installiert ihr einfach über die Desktop-App des Herstellers, Splice Bridge fungiert von da ab als Bindeglied zwischen Splice und eurer DAW.

Bahnbrechend neu ist die Idee nicht, Loopcloud bietet beispielsweise eine vergleichbare Schnittstelle an. Dabei geht es natürlich nicht nur um eueren Workflow, sondern auch um Kundenbindung. Wer über die ausgefeilteste „Connection“ zwischen User und Angebot verfügt, macht das Geld. Der Service wird nämlich mit einem Abo verknüpft. Dazu gleich mehr.

Astra und Beatmaker Plug-ins

Splice Astra

Splice Astra

Splice hat nämlich noch ein paar weitere Ideen auf Lager. Dazu gehören auch die Plug-ins Astra und Beatmaker.

Astra sieht nach einem recht vielseitigen Synthesizer aus, der schon seit 2018 in Arbeit ist. Viele Funktionen, ohne dabei zu überladen zu sein – so lautet hier das Motto. Schnelle Ergebnisse sollen mit Astra möglich sein, dazu gehört auch der Ansatz mit einem einfachen Interface, wenig Submenüs und geringen Ladezeiten beim Wechsel der Presets.

Zwei Oszillatoren stecken hier drin und ermöglichen virtuell-analoge, FM-, Wavetable- und Granular-Synthese. Außerdem lassen sich die Oszillatoren auch mit Samples benutzen. Dazu gesellen sich Suboszillator, Rauschgenerator, Multimode-Filter, zwei Hüllkurven, zwei LFOs, eine S&H-Sektion sowie eine Effekt-Engine.

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Astra sieht unterm Strich nach einem sehr interessanten Synthesizer aus. Wäre echt nett, den auch ohne Abo zu bekommen.

Splice Beatmaker

Splice Beatmaker

Beatmaker spricht bestimmt viele User von Splice an, denn wer Samples benutzt, baut bestimmt gerne Beats. Und genau dafür eignet sich dies Plug-in, das für mich wie eine Kreuzung aus Battery und Drum-Sequencer aussieht. Deshalb findet ihr hier acht Pads, die ihr mit Samples bestückt und einen Sequencer, der diese dann abspielt.

Ihr holt euch entweder vorbereitete Kits oder stellt eigene zusammen. Und klar, die Pads spielt ihr über einen angeschlossenen MIDI-Controller oder programmiert diese in der Piano-Rolle der DAW. Mit ein paar Parametern stellt ihr die Eigenschaften der Samples ein, Effekte gibt es natürlich ebenfalls, sowohl für einzelne Sounds als auch global.

Der Sequencer bietet die Möglichkeit, per Zufall neue Patterns zu erzeugen. Fertige Grooves rendert ihr direkt als Audio oder ihr zieht das Pattern als MIDI in die DAW.

Preise

So, jetzt zu der Sache mit dem Abo. Denn nicht nur Splice Bridge, sondern auch Beatmaker und Astra gibt es aktuell nur mit einem laufenden Abo. Splice bietet drei Modelle:

Sounds+ bietet euch für 9,99 US-Dollar monatlich 100 Sound-Credits pro Monat und das Bridge Plug-in.

Creator Plan kostet 19,99 US-Dollar monatlich und gibt euch zusätzlich die Plug-ins Astra und Beatmaker sowie 200 Sound-Credits pro Monat und Tutorials.

Creator+ erweitert dieses Angebot mit insgesamt 500 Sound-Credits pro Monat und kostet 29,99 US-Dollar monatlich.

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7 Antworten zu “Splice baut Abos aus: Splice Bridge, Astra und Beatmaker Plug-ins”

    Hans Hansen sagt:
    1

    Is ja geil.
    Noch leichter, noch schneller, noch langweiliger…
    am besten die Sample Pakete auch gleich noch vom Mach-Mal-Fertig-DAW-Plugin arrangieren lassen oder direkt ganze Tracks laden und als kreative Eigenleistung verbreiten… …damit demnächst der ganze EDM-Billo-Musik- Scheiss noch gleicher klingt als ohnehin schon.

      Edgar Marton sagt:
      0

      Ganz meiner Meinung. Das sich manchmal überhaupt noch ein paar Perlen in dem radiotauglichen Einheitsbrei finden lassen grenzt an ein Wunder. Mit Musik hat DAS nichts mehr zu tun… ist eher ein Abo Smoothie ohne Nährwert. We,g mit dem Kram!

      Adnan sagt:
      0

      Ist ein Song automatisch gut, nur weil alle Drums von Hand mit dem selbstgelöteten Modularsystem erstellt werden? Ist Bonham heimlich ein untauglicher Trommler, weil er seine Acrylkessel nicht selbst gegossen hat?
      Diese Gatekeeping Diskussion ist doch ein alter Hut und irrelevant.
      Wenn du nicht selber alles auf Tape recordest und schneidest, bist du ja auch Nutznießer neuer Technologie. Sei doch froh über technischen Fortschritt. VIelleicht nutzt du auch VSTs und speicherst (und lädst) Presets statt alles mit der Polaroid abzulichten, um ein Setting wiederherzustellen. Dies ist nur der nächste Schritt auf dem Weg der Digitalisierung vom Musikmachen.

    Pascal sagt:
    0

    Loopcloud ist erheblich günstiger. Für 10 Euro hat man Effekte, Pattern-Editoren, kluges Tag-Management nebst VST Groove Plugin gleich mit an Bord.

    Peter sagt:
    0

    Also wenn ein Sample Manager hier erwähnt werden sollte wäre es der ADSR Sample Manager seit jahren kostenlos! Sorry Splice das is scheiss…

    Adnan sagt:
    0

    Das Abomodell ist doch nicht neu und wenn die Tools für Umme drauf kommen, ist das doch ein nettes Gimmick.
    Nur wird das Browsen dann doch schnell zur Selbstbeschäftigung und bricht den kreativen Flow. Ist doch eh eher ne Sache fürs Mixdown Stadium….

    Thomas Körber sagt:
    1

    Je mehr Abo-Konzepte kommen, umso verlockender erschient mir der Weg weg von der Computergestützten Musik.
    Da gibt es wenigstens einen Werterhalt. Ausserdem gibt es ja kaum noch Innovationen. Es wird nur noch nachgemacht und jeder will sein, wie sein Idol.
    Was man sich von Bands wie Queen oder the Doors und was es alles gab, in der kreativen, magischen Zeit der Musik, nicht vorstellen kann. Die waren vielleicht mal inspiriert, aber hauptsächlich waren sie Pioniere. Heute reicht es, sich nackt auf eine Abrissbirne zu setzen, um seine Follower zum schreien zu bringen.
    Was bin ich froh, dass Roher Waters oder David Gillmoore sich statt auf eine Abrissbirne zu setzen, Musik gemacht haben.
    Heute gibt es fast nur noch Zombie Musik für Zombie Fans.

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