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Roland SP-404 MKII

Roland SP-404 MKII  ·  Quelle: Roland

Jetzt ist es bestätigt: Roland bringt mit dem SP-404 MKII ein großes Update des vor 16 Jahren erschienenen Samplers. Und die Features wurden kräftig aufgebohrt. Der SP-404 MKII präsentiert sich mit 16 GB internem Speicher, 32 Stimmen Polyphonie, neuen Effekten und einem OLED-Display zum Bearbeiten von Samples.

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Roland stellt den SP-404 MKII offiziell vor

Es ist unglaublich, aber wahr: Der Roland SP-404 erschien bereits im Jahr 2005. Nachdem vor etwa zwei Wochen ein erstes Bild und einige Infos zu einem möglichen Nachfolger die Runde machten, liefert Roland heute per Livestream die offizielle Bestätigung. Der SP-404 MKII kommt! Und Roland hat bei den Features kräftig nachgelegt, um den Sampler-Klassiker fit für die nächste Dekade zu machen.

Roland SP-404 MKII

SP-404 MKII

Der SP-404 MKII verfügt über eine Polyphonie von 32 Stimmen und 17 anschlagdynamische Pads. Der interne Speicher wurde auf 16 GB erweitert. Auch kann jedes Projekt nun aus bis zu 160 Samples bestehen. Schnelle Ladezeiten sollen für eine flüssige Arbeitsweise sorgen. Als externes Speichermedium kommen SD-Karten zum Einsatz.

Auch der Sequencer wurde überarbeitet. Der SP-404 MKII bietet einstellbare Input-Quantize- und Shuffle-Funktionen und einen Roll-Taster für variable Notenwiederholungen. Eine Pad-Link-Funktion ermöglicht es, mehrere Samples mit nur einem Tastendruck abzufeuern. Patterns lassen sich in Sets organisieren und miteinander verketten, wodurch die Hände während einer Performance für andere Aufgaben frei bleiben.

Roland SP-404 MKII

SP-404 MKII

OLED-Display

Äußerlich bleibt der SP-404 MKII dem Design des Vorgängers weitestgehend treu, sodass SP-404-Nutzer sich sofort zurechtfinden sollten. Allerdings sollen die Pads expressiver und die Drehregler verbessert worden sein, was sich gerade im Live-Einsatz positiv bemerkbar machen dürfte. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, das Design individuell zu gestalten. Die Frontplatte lässt sich abnehmen und es gibt ein Faceplate-Template, mit dem man sich eigene Overlays basteln kann. Das Vorgängermodell war ein beliebtes Modding-Objekt. Nun hat Roland das Thema offiziell aufgegriffen und ermutigt die Nutzer, sich einen individuell gestalteten Sampler zu basteln.

Zudem hat Roland ein OLED-Display integriert. Das erlaubt es, in Wellenformen hinein zu zoomen, um Samples einfacher zu editieren und zu slicen. Ein neues Resampling-Verfahren erleichtert das Schichten von Patterns und Effekten im laufenden Betrieb. Interessant ist auch das Skip Back Sampling, das bis zu 25 Sekunden in die Vergangenheit reicht. Wenn man während einer Performance einen Geistesblitz hat und vergessen hat, auf Sampling zu drücken, könnte das die Rettung sein.

Roland SP-404 MKII

Das OLED-Display ermöglicht das komfortable Bearbeiten von Samples

Neue Effekte

Auch bei den Effekten wartet der SP-404 MKII mit viel Neuem auf. Neben den Effekten des Vorgängers wie dem Vinyl-Simulatur und dem DJFX Looper sind ein Lo-Fi-Effekt, eine Kassettensimulation und ein Resonator integriert. Gerade die Tape-Simulation dürfte sich im Hip-Hop-Bereich großer Beliebtheit erfreuen – einer Szene, in der der SP-404 traditionell viele Anhänger hat. Über den Mic/Inst-Input kann man darüber hinaus eine Amp-Simulation, einen Vocoder und eine Auto-Pitch-Funktion nutzen.

Die Gerüchte haben sich also bestätigt und Roland serviert den Fans des SP-404 ein umfangreiches Update. Ob auch die Neuauflage 16 Jahre lang durchhält, wird sich zeigen. Aber die Features klingen auf jeden Fall vielversprechend!

Preis und Verfügbarkeit

Der Roland SP-404 MKII soll noch im Oktober 2021 erscheinen. Ihr könnt den Sampler hier bei Thomann.de (Affiliate) für 499 Euro vorbestellen.

Mehr Infos zum Roland SP-404 MKII

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