von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Plugins That Knock KNOCK

Plugins That Knock KNOCK  ·  Quelle: Plugins That Knock

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Der US-amerikanische Producer Decap veröffentlicht nicht nur Musik, sondern auch Samples wie die Drums That Knock. Und damit alle ihren eigenen Drums dessen Signature-Sound verpassen können, gibt es nun das dafür vorgesehenes Plug-in. Das heißt KNOCK und kommt natürlich von der dafür gegründeten Unternehmung Plugins That Knock. Das lässt euch an fünf Drehreglern die Drums so bearbeiten, dass diese mehr Durchsetzungskraft bekommen.

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Plugins That Knock KNOCK

Ein wichtiger Aspekt ist hier die möglichst einfache Bedienung. So sollt ihr euch nicht groß mit der zugrunde liegenden Technik beschäftigen, sondern schnell zu dem gewünschten Ergebnis kommen. Beim Blick auf die einzelnen Funktionen zeigt sich: Auch wenn der Name vielleicht bescheuert klingt, der Entwickler hat sich definitiv ein paar Gedanken gemacht.

Hinter Punch steckt ein Transient-Shaper, mit dem ihr die Einschwingphase der Drums bearbeitet. Attacke für den Attack sozusagen. Das soll gerade bei einzelnen Sounds optimal wirken, aber ebenso bei Loops. Saturate fügt dann gezielt eine harmonische Verzerrung hinzu und erhöht die empfundene Lautstärke. Die drei Modi soft, medium und hard stehen zur Auswahl. Gerade bei 808-Kicks soll der Saturator sehr lohnenswert sein.

Sub erkennt quasi automatisch Kick-Drums und fügt ein Layer mit einem Sub-Bass hinzu. Und damit dieser Tiefbass richtig passt, könnt ihr dessen Tonhöhe einstellen. Air erweitert den Höhenbereich, ohne dabei harsche Sounds entstehen zu lassen – zwei Modi (vintage, clean) gibt es dafür. Den Abschluss macht Clip – ein Clipper mit zwei Kurven (hard, soft). Dieser Effekt klingt laut Hersteller ungefähr so, als ob ihr analoges Gear in den roten Bereich fahrt.

Mit aktivierbarem Gain Matching, verschiedenen HQ-Modi, einem Tone-Regler und der Option für Parallelbearbeitung mit Dry/Wet rundet das Plug-in die Möglichkeiten für Sounddesign ab. Neben der einfachen Bedienung und dem Sound soll KNOCK außerden durch wenig CPU-Verbrauch überzeugen. Ein paar Presets von Decap höchstpersönlich gibt es obendrauf.

Mit einzelnen Plug-ins erzielt ihr mit Sicherheit ähnliche Ergebnisse und habt mehr Flexibilität, KNOCK richtet sich vorrangig an Leute, die sich nicht viel Arbeit machen wollen oder stundenlang an irgendwelchen Tools herumschrauben möchten. Und gerade die Funktion des Sub-Parameters ist in der Praxis durchaus aufwendig.

Spezifikation und Preis

Plugins That Knock KNOCK läuft als VST3, AU und AAX auf macOS (10.12 oder neuer) sowie Windows (8.1 und 10). Zur Einführung bezahlt ihr 79 US-Dollar, später wird der Preis auf 99 US-Dollar angehoben.

Weitere Infos über Plugins That Knock KNOCK

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