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 ·  Quelle: PeacePoti

PeacePoti ist ein praktisches Zubehör für eure Effektpedale, das herkömmliche Potikappen durch ein robustes Stahlgehäuse mit einem integrierten Regler ersetzt. Versehentliches Verstellen eurer Gitarrenpedale gehört damit der Vergangenheit an. Einfach nachrüsten, einstellen und nie wieder einen Gedanken daran verschwenden.

Update 05.01.2021: Es gibt ab jetzt noch weitere Designs sowie eine Standard-Version aus Plastik für nur 12 Euro pro Paar. Toll, dass auf das Feedback reagiert wurde!

PeacePoti

Wer kennt das nicht? Zu Hause hat man sorgfältig seine Sounds durchdacht und eingerichtet und dann, auf dem Weg zum Proberaum oder im Eifer des Gefechts auf der Bühne, verstellt der bloße Transport oder eine winzig kleine Unachtsamkeit die wertvollen Einstellungen. Damit ist nun Schluss!

Das PeacePoti verankert eure Einstellungen und ermöglicht trotzdem vollen Zugriff auf die Regler. Das Schöne: Dafür ist kein Werkzeug notwendig. (Na gut, je nach Zustand eures Pedals allerhöchstens eine Zange.) Ihr müsst einfach die alte Kappe abnehmen, die Mutter abschrauben, in das Stahlgehäuse legen und wieder anschrauben. Dann die Kappe mit dem Peace-Zeichen drauf und fertig.

Genial einfach, höchst kompatibel

Der kleine Friedenskämpfer ist äußerst kompatibel und unterstützt die Verwendung mit einer Vielzahl von Pedalen. Es wird mit drei verschiedenen Potentiometer-Adaptern ausgeliefert, die die am häufigsten verwendeten Potentiometer-Typen abdecken: geriffelte Achse (6 mm), D-Achse (6 mm), glatte Achse (6,3 mm). Ansonsten gibt es nur wenige Voraussetzungen für die Verwendung: Das entsprechende Poti muss über eine Mutter verfügen und die Gehäuse haben einen Durchmesser von 18 mm. Die Potis sollten folglich nicht zu nah beieinander liegen.

Preis

Das PeacePoti wird nicht nur in Europa gefertigt, es besteht außerdem aus Recycling-Materialien. Die Kickstarter-Kampagne ist frisch gestartet und es sieht ganz danach aus, als würden sie ihr Ziel erreichen.

Los geht’s ab 20 Euro für ein Set. Japp, ihr habt richtig gelesen. Zwanzig Euronen für zwei PPs. Ehrlich gesagt, ist mir das zu fett. Was haltet ihr davon? Nützliches Helferlein oder völlig überbewertet?

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20 Antworten zu “PeacePoti: Sichert deine Effekt-Einstellungen!”

  1. Dave sagt:

    Pro:
    – Gute Idee!
    – Einfach zu verbauen

    Contra:
    – Zu viele Peace Zeichen! Da würde ich mir ein weiteres Design wünschen. Im klassischen Regler Design. Das hat sich bewährt. Das gewählte Design ist mir zu viel „Marketing Design“.
    – Der Preis! 20 bzw. 28 Euro für 2 Potis!!!! (Kann doch gar nicht sein. Was habe ich übersehen? Verpasst?)

    @PeacePoti:
    Für mein aktuelles Board bräuchte ich 25 Potis. Somit 13 Sets a 20 Euro = 260 Euro. Bzw. ohne den Kickstarter Rabatt bei 28 Euro = 364 Euro

    Frage: Habe ich etwas nicht verstanden? 260 bzw. 364 Euro für ein Pedalboard?
    Über eine Antwort würde ich mich freuen. Falls Ihr den Beitrag lesen solltet!

    Gruß Dave

    • Hallo Dave, Raydel und Jörn!
      Vielen Dank für euer Feedback! Nachdem das Peace-Zeichen von Tag 1 auf Kritik gestoßen ist, haben wir uns dazu entschlossen, ein weiteres Design auszuarbeiten – im klassischen Regler Design ;)
      Der PeacePoti ist speziell bei Gain und Boost Pedals oder auch analogen Delay Pedals ein super Tool, um diese meist sehr sensiblen Settings zu schützen. Auf vielen anderen Pedals ist das zwangsläufig nicht nötig. Man kann zum Bsp. nur den Gain und Volume Poti bei Gain Pedals schützen!
      Ich gebe euch gerne einen Einblick, wie der Preis zustande kommt.
      Ja, die Produktion eines Drehknopf kommt auf ca. einen Euro. Das Spritzgusswerkzeug dafür musst du in deine Rechnung auch mit einbeziehen! Die Kosten dafür sind im hohen vierstelligen Bereich. Die Hülse wird aus Stahl gedreht, bzw. per CNC verfahren hergestellt. Um diesen Preis in dieser Auflage überhaupt realisierbar zu machen, hatten wir bisher Kontakt mit über 100 Firmen.
      Dre PeacePoti hat seinen Preis. Wir wollen unseren Kunden dafür ein solides und nachhaltiges Produkt bieten!
      Ich hoffe, euch mit diesem Insight eure Fragen zu beantworten!
      Liebe Grüße,
      Mike

      • Dave sagt:

        Hallo Mike!
        Danke für die Antwort. Ich hatte so eine Ahnung, dass Du Veröffentlichungen über Dein Produkt im Auge hast ;)
        Und anscheinend nehmt Ihr auch Wünsche der Kundschaft entgegen. Sehr gut – da kann sich so manche größere Firma mal ein Beispiel dran nehmen.

        Ich bin sehr gespannt auf das alternative Design.

        Ich habe noch einmal über den Preis nachgedacht und mir überlegt was ich denn bereit wäre zu zahlen. Da bin ich so bei einer Summe von 6 bis 10 Euro für 2 Stück gelandet.

        So eine Potikappe würde bei mir in die Kategorie Kleinteile fürs Pedalboard fallen. D. h. Klinkenstecker (löte meine Kabel selber), Kabel, Pedalboardtape etc. Da achte ich schon auf Qualität … Hicon/Neutrik Stecker, Mogami Kabel, 3M Produkte … Es muss aber nicht die Luxus Variante sein. All die Sachen sind immer im 3 bis 10 Euro Bereich.
        Mir ist klar, dass es nicht direkt zu vergleichen ist! Es ist halt so ein „Gefühl“.

        Schwere Sache – das Produkt finde ich super. Und würde meine Schaumstoffstreifen ersetzten, die ich live zwischen die wichtigsten Potis klemme (Tipp: geht nur bei runden Potikappen!)

        Ich werde erst einmal das alternative Design abwarten und dann noch einmal über den Preis nachdenken ;)

        Gruß Dave

        • stephan sagt:

          Moin zusammen! Hier geht’s ja richtig ab, wer hätte das gedacht? Ich bin überrascht, dass das Design so oft kritisiert wird. Mir gefällt es tatsächlich gut – endlich mal etwas anderes. Für meinen Effectrode PC-2A Compressor mit zwei Reglern könnte ich mir das schon gut vorstellen.

          • Dave sagt:

            Wenn ich mir z. B. auf dem Foto das BlueSky anschaue – dann sind mir da zu viele weiße Linien. Ich bin da eher Minimalist. Im Eifer des Gefechtes brauche ich ja nur eine Information von dem Regler. Und diese muss schnell und einfach erfassbar sein. Der Rest ist Schnickschnack und mich persönlich verwirrt es nur.

        • stephan sagt:

          PS: Bezüglich der Anschaffungskosten bin ich ganz deiner Meinung. Bei einem Preis von bis zu 10 Euro käme man auch eher in Versuchung mehrere Pakete zu erwerben.

      • Raydel Castro sagt:

        Sorry Mike, aber wenn ich „ein Geld“ in die Hand nehme, um mich gut und helfend zu fühlen, dann spende ich $10 oder mehr in der Gofundme-Kampagne des Monats eines Menschen, der sich davon eine lebensqualitätssteigernde, und teure Einzel-Immuntherapie (z.B.) leisten zu denkt, die Big Oharma nicht anbietet. Nicht für Eure überteuerten Poti-Kappen, die nur ungefragten Luxus darstellen. Was ist Euer Total Adressable Market? Was ist Euer Business Case? Sorry, aber das ist (wohlgemerkt ich verstehe das Verstell-Problem) Boutique-BS. Wenn ihr Käufer habt, gut für Euch. Aber es ist ungefàhr so wichtig wie „gewaltfrei angebaute Rüben“.

  2. Raydel Castro sagt:

    Herstellungskosten: in Asien ca. 90 Ct.

    Jaja, Boutiquehersteller und sog. Wein- oder Whiskykenner nehmen sich nichts.

    • Jörn sagt:

      Da ist was dran ^=^.

    • Dave sagt:

      Die werden in Europa hergestellt und es ist eine Firmenneugründung mit einer Neuentwicklung. Haben somit Entwicklungskosten etc.
      Da kann ich einen höheren Preis schon nachvollziehen. Aber bei 10 bzw. 14 Euro für eine Potikappe würde ich gerne einmal die Kalkulation des Preises sehen ;)

      • Raydel Castro sagt:

        Gut, sagen wir mal 5 EUR pro Kappe.
        Das einiges am Markt zu guenstig ist, auch weil vieles an Externalitaeten / Recyclingkosten etc. nicht einkalkuliert wird, ist selbst mir klar.
        Fuer den Ausgleich zu „zu billig“ sorgen dann eBay- u. sonstiger Versandkostenwucher, Apple-Produkte, und solche eigenartige Produkte die fuer mich in aehnliche Kategorien wie „ueberteuerter Vintage-Italia-Moebel-Schnickschnack fuer affluente Managergattinnen“ oder teures Gesoeff etc. fallen.

        Ich sehe den Anwendungszweck hier voellig ein, aber das ist wie (Vorsicht, anderes Hobby *g*) mit einem 30 EUR-Zwilling-Messer auf Pilzsuche gehen, wo es das Obstmesser fuer 3 EUR aus dem Wreesmann genau so gut tut.

  3. Henning sagt:

    Vielleicht muss man das anders betrachten… eine Menge Zeug ist einfach zu billig.

    Es handelt sich hier um ein ziemliches Nischenprodukt und damit um eine niedrige Absatzmenge (geplante Verkaufsmenge eines Produktes).
    Steckt kein Investor dahinter, muss der Preis per se (gefühlt) höher sein.

    Selbst wenn wir jetzt einfach annehmen, dass man für die Herstellungskosten in China 90 Cent berechnen könnte, bleibt die Frage… möchte man selbst das Leben eines der chinesischen Arbeiter/innen führen?
    Oder die Umweltbedingungen, die wahrscheinlich in der Nähe der 90 Cent Fabrik herrschen, in seinem Garten haben?

    • claudius sagt:

      Auf jeden Fall ist das ein wichtiger Punkt. Eigentlich ist „alles“ zu billig, es wird oft an den falschen Stellen subventioniert und die langfristigen Kosten werden nicht einberechnet, die dann alle über Umwege mit den Steuern oder der Gesundheit mitzahlen müssen.

      Allerdings finde ich den Preis auch nicht gerade wirtschaftlich. 10 Euro für eine Potikappe wäre einfach zu viel für mich, und ich habe nur einen Preamppedal mit 8 Potis am Bass und 5 3-Poti-Effekte für Gitarre. Das wären 230 Euro extra. Und auch wenn der Preis sicherlich knapp kalkuliert ist, würde ich bei allen Vorteilen darauf verzichten, nach dem Motto „Bisher gings auch ohne“. Schade. Denn nachhaltige Entwicklungen fehlen in der Gitarrenwelt an fast jedem Ende.

      Ich finde es aber richtig klasse, dass die Hersteller hier auch vorbeischauen und sogar auf Kritik direkt eingehen.

  4. Raydel Castro sagt:

    PS – Wenn wir schon wieder bei der Nachhaltigkeit angelangt sind, stellt sich mir die Frage:
    Warum sollte man gut funktionierende (bzw. am Ende sogar noch nagelneue!) Kappen austauschen, wenns auch ein wenig Knetgummi / Powerstrip / halbe Vinyl-Unterlegscheibe / Plektrum etc. usw. druntergeklemmt tut?

    Bzw. evtl. eine Abdeckung fuers gesamte Pedal…

    Hat eigtl. mal jemand bei Reichelt / Mouser etc. geschaut was feststellbare Kappen kosten, bzw. obs sowas gibt? Ich wette drauf.
    Gleiches Spiel waere ja die voellig uberteuerten Eurorack-Skiffs / 19″-Euro-Einbaucases vs. 19″-Baugruppentraeger fuer nur ca. 45 EUR bei Reichelt.

  5. WOK sagt:

    ’ne kleine Ecke von einem Klebeband als Markierung aufs Gehäuse kostet nicht mal 1 Cent.
    Und man könnte sogar mit zwei verschiedenfarbigen Tapes zwei Einstellungen markieren.

    • Dave sagt:

      Es geht ja nicht ums markieren. Sondern ums versehentliche verstellen. Mir ist mal das Kabel durch mein Board gesaust und hat Master, Bass und Treble am Zerrer und Level, Repeats am Delay verstellt (wenn ich mich richtig erinnere) – sorgt für leichtes Herzrasen in dem Moment auf den Bühne!

      Nach dem Gig habe ich vom FOH ein Stück Schaumstoff geschenkt bekommen. Einen schmalen Streifen davon zwischen die Regler – fertig. Nicht schön – aber es funktioniert mit den meisten Reglern auf meinem Board.

  6. Ich sagt:

    Wow was für eine Diskussion, und sicher ist nun:
    – top Idee
    – zu teuer
    Ende

    • Henning sagt:

      Wenn du schon meinst Diskussionen beENDEn zu wollen, indem du einen Zusammenfassung lieferst, dann doch bitte mit einer korrekte Zusammenfassung.

      Nicht alle sind von der Idee überzeugt.

      Ich finde es nämlich sehr interessant, die unterschiedlichen Meinungen zu lesen. Manch einer sieht gar keinen Bedarf. Der Nächste löst das Problem mit Schaumstoff etc.

      Ich für meinen Teil schraube für den Transport die Potikappe ab und setze sie mittig wieder drauf. So habe ich mein „Preset“ schnell parat und kann dann durch minimale Veränderungen den Sound an den Raum anpassen.

      • Ich sagt:

        Mittig aufsetzen! Mensch Henning, geniale Idee! Das ist eine sehr einfach und intelligente Lösung! Die mittigen Potis muss man sich markieren. Suuuper Idee DANKE DANKE!

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