von  Dirk  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 7 Min
Moog, Native Instruments und Ableton: Sound-Boutique

Moog, Native Instruments und Ableton: Sound-Boutique  ·  Quelle: Moog

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Was gibt’s heute Schönes in der Sound-Boutique zu entdecken? Zunächst ein paar spacige Sounds für Moog Subsequent 37. Danach widmen wir uns gleich zwei mal Native Instruments: Zuerst geht es um frische Presets für den neuen Absynth 6, danach schauen wir uns eine Kontakt-Library mit Sounds von einem fast 150 Jahre alten Klavier an. Kostenlos bekommst du einen recht interessanten Resonator-Effekt für Ableton Live, der auf einem Eurorack-Modul basiert.

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Space Sounds für Moog Subsequent 37

Fast zehn Jahre gibt es den Moog Subsequent 37 schon und in Bezug auf Sound und Funktionen ist dieser Synthesizer immer noch eine Nummer! Und obwohl sich über Optik (wie über alles andere) gerne streiten lässt: Subsequent 37 macht auch echt was her.

Moog Subsequent 37
Moog Subsequent 37 · Quelle: Moog

Moog Subsequent 37 ist mit anschlagdynamischen Tasten über drei Oktaven bestückt und steckt in einem schicken Gehäuse mit Holzseitenteilen – das wirkt schon alles sehr edel. In Bezug auf den Sound macht dieser Moog keine Kompromisse und präsentiert sich als ein mono- und wahlweise auch duophon spielbarer Analogsynthesizer mit zwei Oszillatoren, Suboszillator, Rauschgenerator und dem klassischen Moog-Ladder-Filter, der sich hier aber in vier Flankensteilheiten umschalten lässt. Und mit dem Multidrive-Regler fährt der Synthesizer in eine warme Sättigung.

Zwei DAHDSR-Hüllkurven, zwei Modulationsbereiche mit LFOs, die bis in den Audiobereich gehen, sowie Extras wie Arpeggiator und Step-Sequencer runden das Angebot ab. Modern sind die Möglichkeiten, Presets zu speichern – und das ist doch eine gute Überleitung für dieses neue Soundset hier:

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Space Sounds – so der Name dieser Preset-Sammlung – beschert dem Moog Subsequent 37 insgesamt 50 neue Patches, die sich ganz den sphärischen, cinematischen und Sci-Fi-inspirierten Klangwelten widmen. Die Preset-Sammlung liefert atmosphärische Texturen, kosmische Drones, hypnotische Sequenzen, schimmernde Plucks und massive Bass-Sounds mit dem typischen analogen Moog-Charakter.

Im Mittelpunkt stehen Ambient-Flächen, experimentelle Effekte und organisch modulierte Sounds, die speziell auf die Stärken des Subsequent 37 zugeschnitten sind. Durch die direkte Hands-on-Steuerung, die vielseitigen Modulationsmöglichkeiten und den charakteristischen Moog-Filter eignet sich der Synthesizer laut Mr. Card optimal für „deepes“ Sounddesign und filmische Klanglandschaften.

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Die Sounds eignen sich für elektronische Musik, Ambient-Musik sowie Film- und Game-Soundtracks. Ziel ist es, den Moog Subsequent 37 in eine vielseitige „Space Machine“ für atmosphärische Produktionen, Sci-Fi-Soundtracks und experimentelle Klangforschung zu verwandeln.

  • Aktuell bekommst du das Soundset für 22 Euro (statt 27 Euro) hier bei Mr. Card Synths. Als Bonus liegen zusätzliche Presets für kostenlose Effekt-Plugins bei, um die Sounds noch weiter zu bearbeiten. Moog Subsequent 37 ist bei Thomann erhältlich*.
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Moog Subsequent 37
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Spectral Symphonies Soundset für Native Instruments Absynth 6

Dass Native Instruments Absynth aus der Versenkung bringt, war eine große Überraschung, denn viele haben sich bestimmt Sorgen über die Zukunft dieses Kult-Synthesizers gemacht. Einige benutzen vielleicht noch die Legacy-Version des Plugins, aber mit „alter“ Software ist das ja immer so eine Sache. Irgendwann kommt einfach ein neuer Rechner oder ein neues OS und dann kann das geliebte Plugin nicht mehr weiter genutzt werden.

Aber Absynth lebt und die Zukunft von Native Instruments ist ebenfalls gesichert ­– da können wir doch so ein Soundset wie Spectral Symphonies richtig genießen:

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Native Instruments Absynth 6 bietet ja viel Potential für tolle Sounds und klingt auch heute noch unverschämt gut. Von dem ganzen Potential macht diese Preset-Sammlung Gebrauch. Organische Klangquellen, orchestrale Texturen und modernes Sounddesign werden hier in insgesamt 174 Patches verpackt. Du bekommst 126 Instrument-Sounds plus 48 FX-Sounds, dabei kommen auch 153 geloopte Samples zum Einsatz.

Das Preset-Pack eignet sich nicht nur für cinematische Projekte oder Game-Musik, sondern auch gut für die Musikproduktion. Wer elektronische Musik macht – speziell Ambient – dürfte hier einige passende Klänge finden. Und man muss es einfach noch mal sagen: Schön, dass es Absynth wieder gibt!

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Native Instruments Absynth 6 Download
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Native Instruments Absynth 6 Update Download
Native Instruments Absynth 6 Update Download Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
Native Instruments Komplete 26 Standard Download
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Native Instruments Komplete 26 Ultimate Download
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Native Instruments Komp. 26 Coll. Edition Download
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Rebuilt Upright: Ein Klavier aus dem Jahr 1880 als Kontakt-Instrument

Über neue Librarys für Native Instruments Kontakt schreiben wir ja fast jede Woche hier und auch heute gibt’s da etwas Interessantes zu entdecken. Eine Piano-Library! Es gibt ja unzählige Sample-Instrumente, die sich mit dem Klavier beschäftigen und irgendwie hat ja jede Library ihren ganz eigenen Charme.

Rebuilt Upright nimmt sich ein Fischer Klavier aus dem Jahr 1880 vor. Vor den Aufnahmen wurde das Instrument komplett neu zusammengesetzt, teilweise mit neuen Parts im Inneren – der Resonanzboden und das Holz blieben aber unangetastet.

Inlet Audio betont, dass es bei dieser Library nicht um Perfektion geht. Stattdessen verhält sich jede einzelne Taste des Klaviers etwas anders und nicht jede Note ist genau gestimmt. Denn genau darum soll es hier gehen:

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Bei dem ganzen Vorhaben sind zwei einzelne Sample-Instrumente herausgekommen. Die Original-Variante konzentriert sich auf einen unmittelbaren Sound, für den das Signal direkt aufgenommen wurde. Die Tape-Variante setzt hingegen auf einen etwas weicheren Anschlag und verfügt über einen leichten Drift in der Tonhöhe.

In Bezug auf die Bedienung bleiben die beiden Kontakt-Instrumente sehr übersichtlich. Mit jeweils einem Regler bestimmst du die mechanischen Geräusche der Tasten und Pedale. In der mittleren Sektion wird der Klang etwas weiter geformt. Drei Mikrofonpositionen lassen sich hier zusammenmischen oder auch ein- und ausschalten. Dazu kommen EQ, Delay, Reverb und Filter sowie die Feineinstellung für die Tonhöhe.

  • Ab dem 21. Mai ist die Library hier bei Inlet Audio verfügbar, bis dahin bezahlst du 55 Euro (statt 69 Euro) beim Early Access. Die Vollversion von Native Instruments Kontakt 6.8.0 (oder neuer) ist erforderlich. Die neuste Version des Samplers bekommst du hier bei Thomann*, auch als Teil der neuen Komplete Bundles.
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Native Instruments Kontakt 8 Download
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Native Instruments Kontakt 8 Update Download
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Kostenlos: CAVITY – Waveguide Resonator für Ableton Live mit Max for Live

Heute ist mal wieder Max for Live ein Thema und es geht dabei um einen kostenlosen Effekt. CAVITY erzeugt recht schnell ein paar verrückte Sounds und du solltest dieses Device vorsichtig benutzen! Ich empfehle, die Lautstärke abzusenken, ehe du den Effekt auf eine Spur ziehst. Am sichersten ist, wenn du auch einen Limiter benutzt.

Du hast es hier nämlich mit einem Waveguide Resonator zu tun – und wie bei fast allen Effekten, in denen nur das Wort „Resonator“ auftaucht, kann es mitunter schnell Krach machen und laut werden. Leider gibt es kein Video, bei dem du dir anhören kannst, wie eingehende Signale von CAVITY verfremdet werden – du musst dich also mit einem Bild begnügen, oder am besten gleich das Device einmal selbst ausprobieren.

CAVITY Waveguide Resonator für Max for Live
CAVITY Waveguide Resonator für Max for Live · Quelle: MrPreskovik / maxforlive

Inspiriert wurde dieses Device jedenfalls von der Präsentation des nicht mehr erhältlichen analogen Waveguide-Moduls von CHAIR Audio für das Eurorack. CAVITY versteht sich als eine etwas vereinfachte Software-Alternative zu dieser Hardware.

Das System besteht aus zwei parallelen Delays, die für extrem kurze Mikro-Delay-Zeiten optimiert sind. Bevor die Signale in den Loop zurückgeführt werden, durchlaufen sie eine Rotations-Matrix, in der sie sich gegenseitig modulieren und „kreuzen“. So erklärt es der Entwickler MrPreskovik.

Der Rotation-Regler steuert das Phasenverhältnis zwischen den beiden Linien und erzeugt so komplexe harmonische Kopplungen. Im Ergebnis werden dann zwei unabhängige Delay-Strukturen zu einem einzigen resonanten Klangkörper verschmolzen, laut Angaben des Entwicklers mit organischer, aber auch kontrollierbarer Klanginstabilität.

Ein sehr interessanter Effekt, dessen Konzept übrigens auf „Reverb-Forschungen“ von Michael Gerzon (bekannt für seine Arbeit an Ambisonics) im Jahr 1971 basieren.

  • Hier auf maxforlive.com bekommst du das Device als kostenlosen Download. Ableton Live (Version 11.3.35 oder neuer) mit Max for Live (8.5.8 oder neuer) ist erforderlich. Die Erweiterung ist in der Ableton Live Suite enthalten und die bekommst du natürlich auch bei Thomann*.
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Ableton Live 12 Suite Download
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Weitere Infos über Moog, Native Instruments und Ableton

Weitere Videos über Moog Subsequent 37

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