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Kilpatrick Radiator

Kilpatrick Radiator  ·  Quelle: Kilpatrick Radiator Video

Bisher hat jeder Künstler beim Thema Laser-Show irgendwie selbst versucht, etwas aufzubauen. Es war eine eigenständige Sache und stets aufwendig. Jedoch sind die Geräte entsprechend speziell, teuer und nicht selten muss man viel Information einholen, um so etwas aufzubauen. Kilpatricks Radiator soll für $500 zu haben sein. 

Videosynthesizer gibt es durchaus, auch Künstler wie Bernhard Rasinger mit seiner beeindruckenden Anordnung von klassischen Eurorack-Modulen ging seinen Weg und baute aus Euroreck-Modulen eine Lasersteuerungen und den Laser gleich mit. Gesteuert wird das direkt über die puren Audiosignale, um den Laser zu steuern. Möchte man ein Rechteck zeichnen, braucht man einen sehr sauberen Rechteck-Generator oder Bitcrusher. Möchte man runde Kurven haben, müssen die Module durchaus exakter als in der Audiotechnik sein. Danach suchte er seine Module aus. Man konnte seine Show auch auf der Superbooth vorletzten Jahres sehen.

Kilpatrick arbeitet mit Lichtkünstler Christopher Short zusammen. Das Gerät bietet MIDI, CV-Eingänge und natürlich Audio, um die Laser zu beeinflussen. So können simple Noten aber auch das Audiosignal selbst Dinge direkt auslösen. Der Synthesizer wird auch einige Elemente und Baugruppen enthalten, die einem Audio-Synthesizer ähnlich sind. Jedoch kommt es hier auf andere Dinge an und Genauigkeiten müssen hier anders arbeiten. Das Gerät selbst sieht wie ein Desktop-Synthesizer aus.

Als Anschluss zu den Lasern, soll es die ILDA Schnittstelle und eine USB-Kompatibilität geben.

  •  Shape Generators – sie steuern die Form der gezeigten Figur. Sie verwendet primär Sinus und Cosinus Wellenformen, es gibt aber auch komplexere Optionen, die mit einem Oszillator oder für Linien-Erzeugung. Man soll auch eigene Muster einladen und herstellen können.
  • Color Generator – hier kann man zwischen Farben überblenden und natürlich feste Farben einstellen. Man kann die Figuren auch mit Farbe „synchronisieren“.
  • Transformer – Mit diesem Element kann man aus flachen Objekten räumliche Zeichnungen machen, also 3D mit Bewegung, Tiefe und Rotation. Vielleicht ein bisschen wie ein besseres Vectrex..
  • Clones – Damit kann man Formen kopieren und Wolken erstellen in Rastern und in Strahlen ausbreiten.
  • Modulators – Hier sind 3 LFOs, um Dinge kleiner oder größer zu machen und ähnliches. Drehen oder neigen und per CV/MIDI beeinflussen lassen.
  • Master – Hier ist eine Mastering-Abteilung, die Größe und Helligkeit bestimmen lässt. Es gibt auch eine Art Not-Aus, damit es keine Gefahr gibt für die Zuschauer. Außerdem kann man das Gerät sperren und solange passiert gar nichts, damit keiner der es nicht soll an das Gerät geht.

Weitere Information

Die Kickstarter-Crowdfunding-Page zum Radiator ist hier. Das Gerät soll dort für $500 zu haben sein.

Video

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