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Das Focusrite iTrack Dock für iPads ab der vierten Generation  ·  Quelle: Thomann

Genug Anschlüsse, um mehr als nur ein Instrument aufzunehmen  ·  Quelle: Thomann

Alle Besitzer der neuen iPad-Generation bekommen endlich eine gescheite Möglichkeit, Audio in guter Qualität aufzuzeichnen. Das ging natürlich auch mit den alten Interfaces für die Generationen 2 und 3, allerdings nur mit umständlichem Adapter.

Mit dem neuen iTrack Dock bekommt man zwei regelbare XLR/Klinke-Eingänge mit 105 dB Dynamikumfang und zuschaltbarer 48V Phantomspeisung. Die Qualität des AD/DA-Wandlers ist mit 24 Bit / 96 kHz schon besser als bei manch einem Desktop-Interface. Auf der Vorderseite befindet sich der große Masterregler, ein Schalter für das Direct Monitoring und ein Regler für den Kopfhörerausgang.

An der Rückseite findet man neben den Eingängen noch einen USB/MIDI-Anschluss und Ausgänge für die Abhöranlage. Super finde ich, dass hier symmetrische große Klinken (6,3 mm) verbaut wurden und nicht die eher störanfälligen Cinch-Buchsen. Weiterhin gibt es an der Rückseite noch den Netzschalter, einen 12V Anschluss und den Kensington Lock als Diebstahlsicherung. Dieser scheint mir eher überflüssig, da ein iPad bei den Dieben sicherlich begehrter ist als das Dock.

Während das iPad Air und das iPad Mini (mit und ohne Retina Display) sich sehr gut in das Dock einfügen, überlappt das iPad 4 das Gehäuse des Docks doch beachtlich. Da hätte ich Angst, dass man da irgendwie hängen bleiben könnte.

Wer aktuell noch über keinerlei Recording-Hardware verfügt, kann ab dem 11.09. auch ein Studio Bundle erwerben. Für knapp 100,- Euro mehr gibt es den HP60 Kopfhörer und das CM25 Studio-Kondensatormikrofon dazu, beide in schwarz. Da diese jedoch nicht einzeln erhältlich sind, lässt sich der Wert nur schwer einschätzen. Beim Scarlett Studio Bundle für den PC gibt es die beiden auch, hier dann passend in rot. Wer darauf verzichten möchte, bekommt das Focusrite iTack Dock auch einzeln für 198,- Euro. Die Focusrite Recording Tape App gibt es für das iPad übrigens ohne Aufpreis dazu. Netter Versuch der Marketingabteilung, da die App ja auch sonst kostenlos ist. ;)

Mehr Infos gibt es auf der Produktseite. Ich empfehle, den Marketing-Teil zu überspringen und gleich die Tech-Specs ganz unten aufzurufen.

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