Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Eventide ShimmerVerb

Eventide ShimmerVerb  ·  Quelle: Eventide

Reverbs mit Pitchshiftern zu kombinieren klingt im Ergebnis einfach fantastisch. Der Effekt ist nicht nur im Studio, sondern auch bei Herstellern beliebt. Die bringen aktuell nämlich regelmäßig ihren individuellen Ansatz dieses Effekts heraus. Jetzt ist Eventide an der Reihe. ShimmerVerb kommt wie auch die vielen anderen Plug-ins des Herstellers gleich für macOS, Windows und iOS heraus.

Eventide ShimmerVerb

Das Plug-in kombiniert ein Reverb mit parallelen Pitchshiftern, die auf den Nachhall einwirken. Die Tonhöhen könnt ihr dabei natürlich so einstellen, dass ein harmonischer Sound entsteht, mit MicroPitch Tuning nehmt ihr dann feine „Verstimmungen“ vor. Ganz perfekt ist ja auch nicht immer gewünscht. Insgesamt habt ihr einen Spielraum von bis zu zwei Oktaven nach unten und bis zu vier Oktaven nach oben.

Ein Delay verzögert das gepitchte Signal entweder synchronisiert zum Tempo der DAW oder manuell bis zu einer Sekunde. Den Delay-Sound schickt ihr mit Feedback wieder in das Reverb zurück. Die drei Regler Low, Mid und High bestimmen, welche Frequenzbereiche des Delays in das Reverb gehen.

Der virtuelle Ribbon-Controller ist ja bereits ein Markenzeichen dieser Effektreihe und natürlich fehlt der auch hier nicht – warum auch, Eventide müsste dann auch eine komplett neue Vorlage für das GUI machen. Das Ribbon dient wieder als Makro-Controller, den ihr auch am Keyboard über das Modwheel steuern könnt. Parameter eurer Wahl steuert ihr damit zwischen zwei Einstellungen, hier macht das bestimmt richtig viel Spaß.

Der Hotswitch-Button wechselt auf Knopfdruck zwischen zwei Parameter-Settings innerhalb eines Presets. Auch das ist für die Performance bestimmt ein sehr praktisches Feature.

Und was wäre heutzutage ein Reverb ohne Freeze-Funktion? Hat Eventide natürlich nicht vergessen! Und zum Durchstarten gibt’s auch direkt ein paar Presets.

Spezifikation und Preis

Eventide ShimmerVerb läuft als VST2, VST3, AU und AAX auf macOS (10.9 und höher) sowie Windows (8 und höher). Auf Mac nur in 64 Bit, auf PC als VST in 32 und 64 Bit. Eine 30-tägige uneingeschränkte Demoversion könnt ihr beim Hersteller anfordern. PDF-Benutzerhandbücher findet ihr ebenfalls auf der Internetseite als Download. Der kostenlose iLok-Manager ist für die Registrierung notwendig. Der Preis beträgt für kurze Zeit 39 US-Dollar.

Die iOS-Version erfordert iOS 11.0 oder neuer und kostet 10,99 Euro. Die App unterstützt Inter-App Audio und läuft sowohl standalone als auch als AUv3 Plug-in.

Weitere Infos

Video

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.