von  Dirk  | |  Lesezeit: 8 Min
Erica Synths, KORG, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique

Erica Synths, KORG, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique  ·  Quelle: Erica Synths

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Erica Synths LXR-02 – damit beginnt heute die Sound-Boutique. Das kleine Device kombiniert Drum-Synthesizer und Sequencer und basiert auf der Arbeit des deutschen Entwicklers Julian Schmidt von Sonic Potions. Erica Synths verschenkt jetzt ein Sound-Pack für LXR-02 und macht damit auch noch mal ein bisschen Werbung für diese tolle Groovebox. Sehr interessant ist auch KORG mono/poly, dafür stellen wir ebenfalls ein neues Soundset vor. Nicht weniger spannend ist Nostalgia Reborn, die Neuauflage von einer 20 Jahre alten Kontakt-Library! Zuletzt gibt es eine News zu Ableton Live, dafür gibt es jetzt nämlich „die Workstation des 21. Jahrhunderts“. Was es damit auf sich hat, liest du weiter unten.

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Kostenlos: UNTZKITS Sound-Pack für Erica Synths LXR-02

LXR-02 von Erica Synths ist ein sehr cooler „Drum-Synthesizer“, der sich durch sein eigenständiges Konzept von typischen Grooveboxen (wie von Elektron) abhebt. Das ursprünglich von Sonic Potions primär als Bausatz verkaufte Gerät kombiniert digitale Klangerzeugung mit einem Sequencer und ist zu mehr als nur Drum-Sounds fähig.

Erica Synths LXR-02
Erica Synths LXR-02 · Quelle: Erica Synths

Sechs Instrumente stecken hier drin und alle verfügen über 30 Parameter, um eine Bandbreite von analog nachempfunden Sounds bis hin zu digitalem Crunch umzusetzen. Ein schönes Detail sind die Fader für die einzelnen Instrumente, damit bekommst du schnell Zugriff auf die Sounds – bei einer Performance sehr praktisch. Und auch der Step-Sequencer ist mit Funktionen wie Mutes, Rolls oder Kit-Morphing für eine Performance gerüstet.

An Effekte hat Erica Synths ebenfalls gedacht, außerdem gibt’s MIDI, USB sowie Ein- und Ausgänge für Clock-Signale. Erstelle Sounds und Projekte werden auf microSD gespeichert.

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Erica Synths verschenkt jetzt ein neues Sound-Pack für LXR-02. UNTZKITS enthält 16 Drum-Kits, die extra für maximale Wirkung auf dem Dancefloor gedacht sind und sich ebenso für „Klangforschung“ eignen sollen. Denn es ist ja auch immer wieder spannend zu sehen, wie bestimmte Sounds gemacht werden.

Laut Infos des Hersteller sind die Kits auch mit Routing für Modulation vorbereitet, so dass du die Sounds schnell in lebendige und rhythmische Texturen verwandelst. Dazu kommen 16 Demo-Patterns, die von dem hierfür verantwortlichen Sounddesigner Hrtl stammen.

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Erica Synths Drum Synthesizer LXR-02
Erica Synths Drum Synthesizer LXR-02
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Cosmic Circuit für KORG multi/poly Hardware und Plugin

KORG multi/poly ist als Hardware in zwei Varianten und ebenso als Plugin erhältlich, du kannst den virtuell-analogen Synthesizer also in deiner von dir bevorzugten Art und Weise benutzen.

KORG multi/poly verfügt über vier Oszillatoren, die nicht nur klassische Schwingungsformen anbieten, sondern auch Wavetables, die du sogar importieren kannst. Zusammen mit dem Waveshaper, der dualen Filtersektion und Features wie Oszillator-Sync sowie Ring- und Crossmodulation ergeben sich da einige Möglichkeiten für das Sounddesign.

KORG multi/poly
KORG multi/poly · Quelle: Korg

Interessant sind hier auch die Optionen für Modulation, so bietet dieser Synthesizer neben vier ASHDSR-Hüllkurven mit Loop-Funktion auch fünf LFOs und sechs spezielle Modulationsprozessoren. Zudem lassen sich die einzelnen Stimmen so einstellen, dass diese subtile „Ungenauigkeiten“ verpasst bekommen und „analoger“ klingen. Dazu kommen dann besondere Features wie Split- und Layer-Modi, im Layer-Rotate-Modus können sich diese sogar beim Spielen der Noten abwechseln. Das alles garniert KORG hier mit drei Effektblöcken, einem X/Y-Pad, Arpeggiator, Sequencer und Funktionen wie Motion Sequencing.

So viel digitale Power bietet sich natürlich sehr gut für Sounds an, die ein bisschen über typische Analogklänge hinausgehen. Von App Sound gibt es jetzt ein neues Soundset, das viel Gebrauch von den Möglichkeiten macht.

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64 Performances enthält die Cosmic Circuit genannte Sammlung von Christian Gritzner und Matthias Sauer, dabei geht es speziell um „Space-Vibes“ mit einem Vintage-Charakter. Pads, Soundscapes, Arpeggios und weitere Sounds bilden hier den Schwerpunkt, Namen wie „Milky Way“, „Warp Tunnel“, „Lost in Light“ oder „Solar Drift“ versetzen dich schon vor dem Spielen in die passende Stimmung.

Die Sounds eigenen sich für elektronische Musik im Stil der Berliner Schule, Electronica, Ambient und mit Sicherheit auch gut für Filmmusik.

  • 18 Euro kostet das Cosmic Circuit Soundset hier bei App Sound. Die Presets sind mit der KORG multi/poly Hardware kompatibel und ebenso mit dem Plugin multi/poly native. Die Hardware gibt’s bei Thomann*, das Plugin ist bei Plugin Boutique* erhältlich.
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Korg multi/poly
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Korg multi/poly Module
Korg multi/poly Module
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KORG multi/poly native
KORG multi/poly native

Zero-G Nostalgia Reborn: Neuauflage von einem 20 Jahre alten Kontakt-Instrument

Nostalgia Reborn lässt eine der ältesten Kontakt-Librarys – ursprünglich im Jahr 2006 für den Vorgänger „Kompakt“ entwickelt – wieder aufleben. Hinter Nostalgia steht der Name Steve Howell, der leider bereits 2014 verstorbener Synthesizer-Enthusiast und Sounddesigner. Dessen Werk wird nun mit der Nostalgia-Version in neuer Form präsentiert, dabei werden weiterhin die über 4500 von Howell aufgenommen Samples und über 1100 Patches unverändert übernommen.

Die Neuauflage von Zero-G verpackt das Kontakt-Instrument also lediglich in einem überarbeiteten Interface für die heutige Version von Kontakt.

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Klanglich deckt Nostalgia ein großes Spektrum ab: von Lo-Fi-Beatboxen und Vintage-Samplern über Prophet-Pads, Moog-Bässe und klassische E-Pianos bis hin zu digitalen Synths und atmosphärischen Soundscapes ist alles dabei. Damit bündelt die Library über 40 Jahre Synthesizer- und Keyboard-Geschichte in einer Library.

Das neue Interface erleichtert die Bedienung und das „Schrauben“ an den Sounds. Im Vergleich zu vielen heutigen Librarys werden hier aber nicht große „Tricks“ wie mehrere Layer oder interne Sequencer verwendet – Nostalgia Reborn erinnert vielmehr an auf Samples basierende Synthesizer, gerne auch „ROMpler“ genannt. Neben Einstellungen für Hüllkurven, Filter und LFO gibt es noch eine Reihe von Effekten – mehr braucht dieses Kontakt-Instrument nicht.

Durch seine sorgfältige Optimierung, einen effizienten Speicherverbrauch und sauber geloopte Samples bleibt Nostalgia auch heute noch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Anniversary-Edition soll in diesem Sinne nicht als Rückblick, sondern als zeitloses Sample-Instrument dienen – mit Sounds, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden. Eine sehr schöne Veröffentlichung von Zero-G, der Hersteller selbst ist ja so etwas wie eine Legende im Bereich von Sample-Produkten.

  • 54,95 US-Dollar kostet Nostalgia Reborn bei Zero-G, wer das Original besitzt bekommt ein Upgrade für 19,95 US-Dollar. Die Vollversion von Native Instruments Kontakt 6.8.10 (oder neuer) ist erforderlich. Den Software-Sampler bekommst du auch bei Thomann*.
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Native Instruments Kontakt 8 Download
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Native Instruments Komplete 15 Standard
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F9 Galaxy Toolkit für Ableton Live mit über 500 Instrument-Racks und mehr als 50 Drum-Kits

Das F9 Galaxy Toolkit will aus Ableton Live die „Workstation des 21. Jahrhunderts“ machen. Das klingt doch nach einem sehr ambitionierten Projekt. Dieses wirklich riesige Paket benötigt nicht Max for Live oder die Suite und läuft bereits mit der Standard-Version von Ableton Live 12 (oder neuer).

Die enthaltenen Sample-Instrumente und Drum-Kits sollen sich für alle möglichen musikalischen Stilrichtungen eignen, die „Core Library“ enthält:

  • über 500 Racks mit Multisample-Instrumenten
  • 57 Drum-Kits und Sequenzen
  • 15 Demo-Projekte und sogenannte Startups

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Die 15 enthaltenen Demo-Projekte sind aus Sicht des Anbieters F9 Audio nicht einfach nur Beiwerk, sondern zeigen, was sich mit den Sounds so alles anstellen lässt. Du sollst diese Projekte als Basis für deine eigenen nutzen und diese studieren, um dir neue Tricks anzueignen.

Die Drum-Kits nutzen umfassend die 16 für Racks verfügbaren Makros, teilweise mit sehr individuellen Zuweisungen für einzelne Sounds. Die Sample-Instrumente decken Bässe, Strings, Pianos, Gitarren, Bläser, Plucks, Pads, Leads und mehr ab. Dazu zählen auch einige Synthesizer-Sounds.

Drei „Editionen“ bietet der Hersteller an, die in den größeren Versionen zusätzliche Inhalte bieten. Das macht sich auch im Speicherbedarf bemerkbar. Die Standard-Edition benötigt bereits fast 12 GB, die Deluxe-Edition umfasst 18,7 GB und die Ultimate-Edition verlangt sagenhafte 35,59 GB!

Wenn du auf der Suche nach jeder Menge neuer Sounds bist und es magst, wenn alles mit den typischen Bedienelementen von Ableton Live genutzt wird, könnte dich diese üppige Sammlung glücklich machen. Die Preise gehen für die Masse an Sounds durchaus in Ordnung.

  • 38 Britische Pfund kostet die Standard-Edition, 55 Britische Pfund musst du für die Deluxe-Edition bezahlen und die riesige Ultimate-Edition ist für 110 Britische Pfund zu haben. Alle Infos zu dem F9 Galaxy Toolkit findest du hier bei F9 Audio. Ableton Live Standard 12 (oder neuer) ist erforderlich, die DAW bekommst du hier bei Thomann*.
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Ableton Live 12 Standard Download
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Ableton Live 12 Suite Download
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Weitere Infos über Erica Synths, KORG, Native Instruments und Ableton

Weitere Videos über Erica Synths LXR-02

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