von  Julian Schmauch  | |  Lesezeit: 2 Min
Empress Effects Drive Overdrive: Edel-Zerre mit VU-Meter

Empress Effects Drive Overdrive: Edel-Zerre mit VU-Meter  ·  Quelle: Empress Effects

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Neuzugang beim Empress! Das Empress Effects Drive Overdrive schickt sich an, sich als eines der flexibelsten und am besten klingenden Distortion-Pedale auf dem Markt zu positionieren. Wo EE mit den beiden Heavy-Pedalen eher den modernen Metalsound abdeckte, schickt sich Drive an, klanglich eine weitaus größere Zerr-Palette abzudecken. Und das dieses VU-Meter!

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Empress Effects Drive: Mehr Distortion als Overdrive

Für das Empress Effects Drive hat sich der Hersteller vom modernen High Gain seiner Heavy-Pedale wegbewegt in Richtung Crunch, Edge of Breakup und Classic-Rock-Distortion. Beim Layout hat man sich am hauseigenen Heavy Menace orientiert, aber da ist dann, neben der braveren Optik, einfach noch ein VU-Meter. Hallo?!

Edle Studiooptik, edlerer Sound
Edle Studiooptik, edlerer Sound · Quelle: Empress Effects

Studiooptik auf dem Board? Bitte mehr davon! Und dann noch ein Pedal, das euch durch seinen Mitten-EQ VOR der Zerrstufe erlaubt, genau den Distortion-Sound einzustellen, der zu eurem Stil, eurem Amp und eurer Band passt? Da kommt ihr von Edge of Breakup zu Crunch zu Fuzz, je nachdem, welcher Mittenbereich betont und damit stärker verzerrt wird.

Der Workflow des EE Drive

Das Empress Effects Drive sieht nicht nur unerhört gut aus mit seinem VU-Meter und mattsilbernen Case, das Pedal bietet Funktionalität und Detaileinstellungen, wie man sie selten in der Distortion-Welt gesehen hat. Zwar nennt es der Hersteller Drive Overdrive, klanglich und von den Optionen her positioniert es sich aber eher in Richtung RAT als in Richtung Tubescreamer oder Bluesdrive.

Empress Effects Drive Overdrive
Empress Effects Drive Overdrive · Quelle: Empress Effects

Allein, dass ein Noise Gate mit dabei ist, regelbar über den „Gate“-Parameter, weist in diese Richtung. Aber der Reihe nach. Die obere Reihe der Regler bietet „Gain“ (Eingangspegel), „Mix“ (Effektanteil) und „Output“ (Ausgangspegel). Man kann das Signal also auch ordentlich ankratzen, dann aber auch nur subtil zumischen. Genial!

Darunter gibt es einen Drei-Band-EQ, wobei ihr beim Mitten-Band über den „MID FREQ“ noch den Bereich bestimmen könnt (zwischen 200 Hz und 2,5 kHz), alle drei mit bis zu 15 dB Absenkung oder Anhebung.

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Das VU-Meter zeigt farblich an, wo der Boost im Signalweg liegt
Das VU-Meter zeigt farblich an, wo der Boost im Signalweg liegt · Quelle: Empress Effects

Dazu bietet das Empress Overdrive neben dem Bypass-Footswitch auch noch einen zusätzlichen Boost (bis zu 30 dB!), der entweder vor den Drive für eine Extraportion Zerre oder dahinter für Solo-Parts geschaltet werden kann. Da kann man ja locker zwei, drei Pedale vom Board verabschieden!

Was kostet das Empress Effects Drive Overdrive?

In „Boutique-igen“ Gefilden zahlt man entsprechende Preise. Aber, ich sage es mal so, wenn man die absolut überragende Qualität der EQs und Kompressoren des Herstellers als Maßstab nimmt, dann dürften wir hier einen absoluten Distortion-Geheimtipp haben.

EDer Empress Effects Drive Overdrive kostet 299,00 Euro bei Thomann*.

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Empress Effects Drive Overdrive
Empress Effects Drive Overdrive

Infos über das neue Pedal von Empress Effects

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