Behringer Flange with No Name: Fast ein Lovetone, viel mehr als ein Flanger
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Behringer hat diese Woche einen echten Lauf: Schon das dritte Pedal! Das „Flange With No Name” ist ihre Version des legendären, fast gleichnamigen Pedals von Lovetone. Und schon das konnte viel mehr als nur schnödes Flanging!
Woher stammt das The Flange with No Name?
Just zum Wochenende kündigt Behringer nach dem BM-17 und dem Ring Stinger mit „The Flange With No Name” das dritte Pedal innerhalb einer Woche an. Wie schon beim Meatball haben sich Uli Behringer und Konsorten an den Nachbau eines legendären, nicht mehr erhältlichen Boutique-Pedals aus dem Hause Lovetone gemacht.
Aufgrund des langen, eher kryptischen Namens bezeichnete man das originale Lovetone Flange with no Name oft einfach als „?“ oder „Question“, auch weil auf dem Faceplate zwei große Fragezeichen zu sehen sind. Hier steckte viel mehr als nur ein Flanger-Modulationseffekt drin.
Stereosignalfluss, alle Spielarten an Chorus, Vibrato und Flanger, und dazu sogar eine Art Synthesizer, wenn man den Effekt ins Selbstoszillieren treibt. Das Flange with No Name konnte mit den richtigen (oder falschen) Einstellungen fast schon rhythmische Synth-Sounds erzeugen. Dazu waren noch ein FX-Loop und ein CV-Eingang dabei. Wie nah ist das Behringer Flange with no Name?
Was macht das Behringer Flange with no Name aus?
Rein optisch ist man ziemlich nahe am Original geblieben, auch das Behringer Flange with no Name kommt der Rosalilaoptik, der verschnörkelten Schrift und den großen Fragezeichen über den zwei rechten Footswitches. Auch die sechs Regler und ihre Bezeichnungen sind sehr ähnlich.

Allerdings ist das Layout der Behringer-Version symmetrischer, auch sind die Anschlüsse auf der Kopfseite, nicht frontal. Grundsätzlich haben wir es hier mit einem Dual-Path-Design zu tun, einem für das Dry-Signal, einem für das effektierte Wet-Signal.
Dazu gibt es die Regler Manual, Depth, Rate, I/P Gain, Reaction und Action zum Einstellen des Effekts. Laut Video liegt dem Pedal ein Preset-Guide bei, der Darstellungen einiger klassischer Effekte zeigt. Unter den Reglern gibt es dazu noch einen LFO-Switch, sowie die drei Footswitches Loopage, Time und Space.
Welche Anschlussmöglichkeiten bietet das Flange with no Name?
Auf der Kopfseite liegen die Anschlüsse des Flange with no Name. Von rechts nach links sind das der Signaleingang, ein FX-Loop-Paar, ein Eingang für ein Trig/Gate-Signal, ein CV In, ein Time-Ausgang und ein Space(d) Out Mono. Alles etwas kryptisch bei dem Pedal.

Schließt man ein entsprechendes Signal an den Trig/Gate-Eingang und schiebt das Pedal in den pfeifend schönen Bereich des Selbstoszillierens, lassen sich diese Sounds per Gate-Signal rhythmisch triggern. Und ein FX-Loop zum Einschleifen weiterer Effekte ist in einem Modulationseffekt ja eh nie verkehrt.
Preis & Verfügbarkeit
Behringers „The Flange With No Name” könnt ihr bei Thomann* für 98 € bestellen.
Infos über das neue Pedal von Behringer
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