von  Lasse Eilers  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 3 Min
AKAI MPK Mini Plus II

AKAI MPK Mini Plus II  ·  Quelle: AKAI Professional

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Mit dem MPK Mini Plus II präsentiert AKAI Professional die zweite Generation des kompakten Keyboard-Controllers mit CV/Gate-Ausgängen. Welche Neuerungen hat der Hersteller sich einfallen lassen?

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AKAI MPK Mini Plus II

Seit vier Jahren ist das AKAI MPK Mini Plus (hier im Angecheckt) nun schon auf dem Markt. Jetzt wurde die zweite Generation vorgestellt. Das neue MPK Mini Plus II knüpft an das Format des Vorgängers an, wurde aber in vielen Bereichen neu gestaltet. Und auch das Konzept scheint sich verändert zu haben: Während der Vorgänger mit Sequencer und analogen Sync-Buchsen im KeyStep-Territorium wilderte, geht es bei der neuen Generation offenbar mehr in Richtung DAW-Steuerung und der Integration mit der MPC-Serie.

Der Keyboard-Controller wurde optisch aufgefrischt und orientiert sich vom Design her am MPK Mini IV. Wie bisher bietet er 37 anschlagdynamische Minitasten, die laut AKAI aber im Vergleich zum Vorgänger verbessert wurden. Im linken Bereich oberhalb der Tastatur findet man zwei Räder für Pitchbend und Modulation sowie zwei Oktavtaster.

MPK Mini Plus II
MPK Mini Plus II · Quelle: AKAI Professional

Auch die acht anschlagdynamischen und RGB-beleuchteten Pads im MPC-Stil sowie die acht zuweisbaren Endlos-Encoder sind vom Vorgänger bekannt. Jedoch wurde das Bedienfeld neu strukturiert. Der Joystick des Vorgängers wurde weggelassen – schade! Die Buttons für den Arpeggiator, die Chord- und Scale-Modi sowie Note Repeat/Full Level sind nun unterhalb der Pads platziert. Im rechten Bereich unterhalb der Drehregler befindet sich die Sektion zur DAW-Transportsteuerung.

AKAI MPK Mini Plus II
Das Bedienfeld wurde neu gestaltet · Quelle: Thomann

Den zentralen Bereich rund um das Display hat AKAI hingegen komplett neu gestaltet. Links und rechts des kleinen OLED-Displays befinden sich nun zusätzliche Icons, die direktes Feedback zu verschiedenen Funktionen des Controllers liefern. Sehr schön! Darunter findet man einen Encoder mit Push-Funktion zur Navigation und Parametersteuerung sowie einige Taster zur Preset- und Bankauswahl und zur Aktivierung der Plugin- und DAW-Modi.

Stichwort Plugins: Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist das AKAI MPK Mini Plus II auch für die Steuerung von Software-Instrumenten und Plugins optimiert. Dafür kann es mit dem entsprechenden Taster in einen speziellen Modus versetzt werden. Dank der Kompatibilität mit dem NKS-Standard lassen sich zahlreiche Plugins direkt steuern, ohne die Parameter manuell zuweisen zu müssen. Der Keyboard-Controller ist mit allen gängigen DAWs kompatibel.

Außerdem soll sich der Controller nun nahtlos mit der MPC3-Desktop-Software sowie den aktuellen Standalone-MPCs nutzen lassen. MPC-Funktionen wie Transportsteuerung, Pads, Q-Link-Controller, Mixerfunktionen, Clip-Launcher, Plugin-Presets und Track-Navigation lassen sich laut AKAI direkt über das MPK Mini Plus II steuern.

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AKAI MPK Mini Plus II
Quelle: Thomann

Der integrierte Arpeggiator wurde stark erweitert und verfügt über Akkord- und Zufallsfunktionen sowie Swing. Auch eine Möglichkeit zum Erstellen eigener Arpeggiator-Patterns ist vorhanden, ebenso wie neue Glitch-, Mutate-, Strum-, Freeze- und Follow-Funktionen zum kreativen „Verbiegen“ von Patterns. Was jedoch mit dem Sequencer passiert ist (der ja einer der Hauptgründe war, sich für den Vorgänger zu entscheiden), erschließt sich mir nicht ganz. In der Pressemitteilung wird er mit keinem Wort erwähnt; möglicherweise hat AKAI ihn gestrichen. Das wäre natürlich sehr schade!

Bei den Anschlüssen gibt es ebenfalls einige Neuerungen, die jedoch vermutlich nicht allen gefallen werden. Die USB-B-Buchse des Vorgängermodells wurde durch einen USB-C-Anschluss ersetzt. Neben MIDI Out und Sustain sind auch die drei CV/Gate-Buchsen (Pitch, Gate, Mod) weiterhin vorhanden. Gestrichen wurden jedoch der MIDI-Eingang und die analogen Clock-Buchsen. Ob das MPK Mini Plus II ohne analoge Synchronisation weiterhin als KeyStep-Konkurrent Nr. 1 gelten darf? Das ist meiner Ansicht nach zumindest fraglich.

Der Keyboard-Controller wird mit einem umfangreichen Softwarepaket ausgeliefert. Neben MPC Beats sind Native Instruments Komplete Select (AKAI Edition) und die Studio Instrument Collection mit mehr als 1000 Sounds enthalten.

Preis und Verfügbarkeit

Du kannst das AKAI MPK Mini Plus II ab sofort bei Thomann* für 149,- € bestellen.

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AKAI Professional MPK Mini Plus II
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Mehr Informationen

AKAI MPK Mini Plus II
Quelle: Thomann

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