Yamaha PSR-SX620: Frisches Design und neue Features in der Arranger-Mittelklasse
Der neue Einstieg in die Yamaha PSR-SX-Serie
Das Yamaha PSR-SX620 ist das neue Einstiegsmodell der PSR-SX-Serie. Welche Neuerungen bringt die Arranger-Workstation der Mittelklasse?
Yamaha PSR-SX620: Arranger-Workstation der Mittelklasse
Mit dem PSR-SX620 präsentiert Yamaha den Nachfolger des beliebten, aber etwas in die Jahre gekommenen PSR-SX600. Das größere PSR-SX920 gilt manchmal als erschwingliche Alternative zum Genos 2 – gilt das auch für das neue PSR-SX620?
Sofort fällt das neue Design ins Auge. Das PSR-SX620 hat weichere Linien als das kantige Vorgängermodell. Ein Hingucker sind die kreisrunden Lautsprecher. Zwar hat sich die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert, aber ein neues BassPort-System soll für einen kraftvolleren und ausgewogeneren Klang sorgen. Auch das Bedienfeld wurde umgestaltet und soll laut Yamaha nun einen besseren Zugriff auf die wichtigsten Bedienelemente bieten. Auf einen Touchscreen muss man jedoch nach wie vor verzichten: Wie das Vorgängermodell verfügt das neue Keyboard über ein 4,3-Zoll-Farbdisplay mit darunter angeordneten Buttons zur Parametersteuerung.

Statt der Regler für Pitchbend und Modulation verfügt das neue Modell über einen kombinierten Joystick, wie man ihn auch bei den größeren Geschwistern findet. Dies soll laut Yamaha eine besonders intuitive Steuerung der neuen expressiven Voices ermöglichen.

Stichwort Voices: Natürlich hat Yamaha auch hier nachgelegt und dem PSR-SX620 insgesamt 1.002 Voices und 51 Drum/SFX-Kits spendiert (Vorgängermodell: 850/43). Vor allem im Bereich der besonders ausdrucksstarken „Featured Voices“ wurde das Angebot erweitert; so bietet das PSR-SX620 137 Voices der Kategorie „S.Articulation!“, 34 MegaVoices sowie 31 Sweet!-, 74 Cool!- und 89 Live!-Voices. Zur Erweiterung stehen nun 380 MB Speicher zur Verfügung (PSR-SX600: 100 MB). Einige neue Styles sind ebenfalls an Bord (450 statt 415); vor allem im Bereich der Pro-Styles gibt es Zuwachs.

Neu im Einstiegsmodell der Serie sind auch die neun Insert-Effektblöcke mit je 322 Presets und 30 User-Effekten. Sie ergänzen die Send-Effekte Reverb, Chorus und DSP (322 Typen). Für den Mikrofoneingang steht eine separate Effekt-Engine mit Noise Gate, Kompressor und EQ zur Verfügung.
Ebenfalls neu ist der Chord Looper, der wie die Insert-Effekte aus den größeren Keyboards der Serie stammt. Damit lassen sich Akkordfolgen spontan aufnehmen und loopen, sodass die Hände für andere Aufgaben frei bleiben.

Mit dem PSR-SX620 bekommt nun endlich auch das kleinste Modell der PSR-SX-Serie eine Bluetooth-Schnittstelle. Diese überträgt neben MIDI auch Audio zum Streamen von Musik von einem Smartphone.
Der Kopfhörerausgang ist dankenswerterweise nach vorne gewandert. Zudem wurde laut Yamaha die Schaltung des Line-Ausgangs verbessert und soll ein klareres und kraftvolleres Signal liefern. Ansonsten bleibt bei den Anschlüssen alles beim Alten: Neben den Line- und Kopfhörerausgängen verfügt das Keyboard über zwei USB-Buchsen (Device/Host), zwei Pedalanschlüsse, einen Mikrofoneingang und einen Aux-Eingang.
Preis und Verfügbarkeit
Du kannst das neue Yamaha PSR-SX620 ab sofort bei Thomann* für 1.129,- € bestellen. Mit der Auslieferung wird in einigen Wochen gerechnet.
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