Behringer, Moog und SOMA: 3 coole Synthesizer-Deals, die sich wirklich lohnen!
Drumcomputer-Klassiker, moderner Monosynth und ein Theremin-Nachfolger aus einer anderen Welt
Diese Woche hat Thomann drei Angebote im Gepäck, die vom Vintage-Drumcomputer bis zum absoluten Ausnahmeinstrument reichen: Die Behringer RD-78* ist der günstigste CR-78-Klon weit und breit, der Moog Messenger* macht Moog-DNA endlich erschwinglich, und der SOMA Flux* ist, nun ja, etwas für Neugierige mit Mut zur Andersartigkeit. Alle drei jetzt günstiger.
Deals der Woche
Behringer RD-78: Analoge CR-78 neu aufgelegt
Der legendäre Roland CR-78 Sound (jetzt einmal tief Luft holen) ist das, was man aus „In The Air Tonight“ von Phil Collins kennt. Genau dieser Klang steckt jetzt für kleines Geld in der Behringer RD-78, die das analoge Schaltungsdesign des Originals von 1978 authentisch nachbaut und dabei sogar noch erweitert. 15 analoge Drum-Sounds, darunter ein Clap, den das Original gar nicht hatte. Dazu 34 Preset-Rhythmen von Foxtrott bis Disco und 32 frei programmierbare Patterns. Dazu könnt ihr bis zu 250 Takte zu einem kompletten Arrangement verketten.
Der Sequencer des kleinen Behringer Drummies arbeitet mit 16 Steps und bietet Variationen, Breaks und Fill-ins, die direkt an das Original-Konzept der CR-78 anknüpfen. Die Lautstärken der einzelnen Sounds lassen sich separat regeln, Tonhöhe gibt es, wie beim Original, nicht zu tweaken. Das ist keine Schwäche, sondern Konzept. Wer mit dem Sound leben kann und den 70s-Percussion-Charakter sucht, findet in der RD-78 ein verblüffend charaktervolles Gerät. Zehn Einzelausgänge machen außerdem externe Bearbeitung der einzelnen Spuren problemlos möglich.
Praxistipp: Wer sich von den Preset-Beats nicht einengen lassen will, kombiniert die Behringer RD-78 am besten direkt mit einem externen Sequencer oder der DAW über MIDI und USB. Die Latin- und Disco-Grooves klingen mit Sättigung oder Bitcrushing auf den Einzelausgängen erstaunlich frisch.
Der Behringer RD-78* ist jetzt bei Thomann für 165 Euro erhältlich. Das sind 8 % Rabatt gegenüber dem regulären Preis.
Moog Messenger: Ladder Filter, Wavefolding, echter Moog-Sound
619 Euro für einen echten Moog mit zwei VCOs, Wavefolding, 64-Step-Sequencer und dem legendären Transistor-Ladder-Filter in Multimode-Ausführung. Das ist für sich genommen schon ein starkes Argument. Mit 12 % Ersparnis vom OVP wird es noch interessanter. Der Moog Messenger ist monophon, hat 32 halbgewichtete Tasten mit Velocity und Aftertouch und bringt alles mit, was man für fette Bässe, schneidende Leads und alles dazwischen braucht. Der neue RES-BASS-Schalter im Ladder-Filter ist dabei eine echte Neuerung: Er kompensiert den Tiefenabfall bei hoher Resonanz, was Tieftonklänge auch bei aufgedrehter Resonanz satt und voluminös hält.
Was den Messenger von vielen anderen Monosynths abhebt, ist die Kombination aus klassischer Moog-Signalkette und modernen Erweiterungen: Wavefolding an den VCOs, ein Sub-Oszillator mit kontinuierlich veränderbarer Wellenform, zwei loopbare ADSR-Hüllkurven, zwei LFOs mit verschiedenen Routen. 256 Preset-Speicherplätze, davon 240 ab Werk bestückt, organisiert in 16 Kategorien von Bässen über Pads bis Percussion. Arpeggiator und Sequencer mit Zufallsfunktion sind auch dabei. Moog hat beim Messenger definitiv nicht gespart.
Six CV-Patchpunkte, 5-Pin-MIDI-DIN und USB-C für die DAW-Integration runden das Bild ab. Einen Display gibt es nicht. Wer alle Parameter auf einen Blick sehen möchte, schaut direkt aufs Panel. Das klingt nach Nachteil, macht den Messenger auf der Bühne aber tatsächlich intuitiver.
Den Moog Messenger* gibt es jetzt bei Thomann für 619 Euro mit 12 % Rabatt.
SOMA Flux: Theremin-Prinzip neu gedacht
Mal ehrlich: Wann habt ihr zuletzt ein Instrument gesehen, bei dem ihr buchstäblich zwei Magnetstäbe zwischen den Fingern haltet und damit bis zu 17 Parameter gleichzeitig kontrolliert? SOMA Laboratory ist für solche Ideen bekannt. Dazu ist SOMA Flux das konsequenteste Ergebnis dieser Philosophie. Das Konzept greift das Theremin-Prinzip auf, löst sich aber radikal davon: Statt kapazitiver Antennen kommen hier magnetische Bows zum Einsatz, die ein Multipol-Magnetsensor in Echtzeit in X-, Y- und Z-Koordinaten übersetzt. Rechte Hand steuert Tonhöhe und Lautstärke, linke Hand moduliert Klangfarbe, Effekte, Raumklang. Und das ohne eine einzige Taste oder einen einzigen Regler anzufassen.

Der Flux ist 1000 mm breit, wiegt nur 1,7 kg und bietet intern 32 DSP-basierte Synthesealgorithmen, von Virtual Analog über FM und Physical Modeling bis hin zu 8-Bit-Integer-Algorithmen und Bit-Bending. Mono, Duophon oder bis zu 12-stimmig polyphon. Presets speichern den kompletten Zustand inklusive Algorithmus, und wer seine Füße auch noch einsetzen will, schließt ein Expressionpedal an. Ein optionaler Breakout-Box-Adapter soll später MIDI MPE und CV für externe Instrumentensteuerung hinzufügen.
Das klingt nischig, ist es auch. Aber genau deshalb ist der Deal interessant: 17 % Rabatt auf ein Instrument, das sonst kaum jemals reduziert wird. Wer mit dem Gedanken spielt, sollte jetzt handeln.
Den SOMA Flux* bekommt ihr aktuell bei Thomann für 999 € statt des regulären Preises. Und das nur bis zum 14.07.
Weitere Informationen
- Behringer RD-78 bei Thomann*
- Moog Messenger bei Thomann*
- SOMA Flux bei Thomann*
- Mehr von Behringer bei Gearnews
- Mehr von Moog bei Gearnews
- Mehr von SOMA Laboratory bei Gearnews
- Alle Deals bei Gearnews
*Hinweis: Dieser Artikel enthält Werbelinks, die uns bei der Finanzierung unserer Seite helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung!
