von  Julian Schmauch  | |  Lesezeit: 4 Min
Two Notes Torpedo Captor X Plus: Die ultimative Loadbox für zu Hause?

Two Notes Torpedo Captor X Plus: Die ultimative Loadbox für zu Hause?  ·  Quelle: Two Notes

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Sechs Jahre nach dem Torpedo Captor X zeigt Two Notes heute mit dem Torpedo Captor X Plus, wie man das Attenuator-Konzept eine Nummer größer denkt. Damit erhält eines der vielseitigsten Reactive-Load- und Attenuator-Modelle ein mächtiges Update. Was steckt drin in der neuen Version?

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Was ist neu beim Torpedo Captor X Plus?

Die Torpedo-Captor-Serie von Two Notes hat sich neben UA’s OX Box zu einer der beliebtesten Loadbox-Serien auf dem Markt entwickelt. Und das nicht ohne Grund! Vor allem, was die Vielseitigkeit und Tiefe an Features betrifft, ist vor allem Captor X eine erlegende Vollattenuator-Sau.

Torpedo Captor X Plus mit App
Torpedo Captor X Plus mit App · Quelle: Two Notes

Torpedo Captor X Plus packt in so ziemlich allen Belangen eine Schippe drauf. Schauen wir uns das mal an. Eine der wichtigsten Funktionen von Loadboxen ist das „Auffangen“ oder Dämpfen lauter Röhren-Amps. Denn viele dieser Amps muss man laut aufdrehen, damit die Röhren röhren. Attenuatoren wie das Torpedo Captor Plus schaltet man quasi als Cab dahinter, das Amp-Ausgangs-Signal wird gedämpft, klingt aber immer noch so, also käme es aus einem Lautsprecher gebrodelt.

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Drei Dämpfstufenstufen bietet das Captor X Plus: Home (-38 dB), Club (-20 dB) und Stadium (0 dB). Damit kann man sich gleichzeitig zu Hause, im Proberaum und auf großen Bühnen mit dem Workflow der Loadbox vertraut machen. Im Vergleich zum Captor X ist der besonders leise Home-Modus neu dazugekommen. Unverändert ist die Maximallast, mit der die Captor Plus angefahren werden kann: 100 Watt RMS.

Worum handelt es sich bei der „True Stereo DynIR Engine“ und dem „Virtual Load Shaper“

Wer auf vollkommene Stille zu Hause angewiesen ist: Das Captor X Plus bietet dazu auch einen hochwertigen Kopfhörerausgang. Dazu kommt die Torpedo Captor X Plus mit einem zweikanaligen IR-Loader für Cabs. 512 Impulsantworten können direkt auf dem Device gespeichert werden.

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Torpedo Captor X Plus 16 Ohms
Torpedo Captor X Plus 16 Ohms · Quelle: Two Notes

Auch hier hat Two Notes nachgebessert, denn im Kern des IR-Loaders steckt die neue „True Stereo DynIR Engine“. Hier können entweder zwei virtuelle Mikrofone oder eben zwei CAB-IRs unterschiedlich im Stereopanorama verteilt werden. Damit soll der räumliche Eindruck fast dreidimensional wirken und einem echten Studioraum sehr ähnlich klingen.

Kabellose Beidenung per App
Kabellose Beidenung per App · Quelle: Two Notes

Die zweite Neuheit im Torpedo Captor X Plus: der „Virtual Load Shaper“. Über die hauseigene Software (wireless über Bluetooth oder per USB-C) habt ihr hier Zugriff auf die Impedanz-Kurve der Loadbox. Statt einer festen Last simuliert die Loadbox so unterschiedliche Impedanzverläufe verschiedener Cabs. Dadurch reagiert die Endstufe realistischer: mit spürbar mehr Dynamik, authentischerem Spielgefühl und besserer Kontrolle über den Grundcharakter des Sounds, vor dem IR-Loader.

Welche Anschlussmöglichkeiten und Effekte bietet Torpedo Captor X Plus?

Loadbox, Attenuator, IR-Loader, DI-Box: die Two Notes Torpedo Captor X Plus bietet extrem viele Features, ähnlich vielleicht wie das Endgame von KMA Machines, nur noch vielseitiger und nicht fürs Board. Allein bei den Anschlussmöglichkeiten wird geklotzt.

Front der Captor X Plus
Front der Captor X Plus · Quelle: Teo Notes

Zwei XLR-Ausgänge bietet die Loadbox, die sich auf drei verschiedene Weisen bespielen lassen. Entweder als Dual-Mono, beispielsweise mit zwei Mic-Simulationen oder verschiedenen EQ-Einstellungen. Dann gibt es die Möglichkeit, bei einem Ausgang das trockene Signal direkt vom Amp, beim anderen das Captor-X-Plus-Signal abzunehmen. Oder eben in Stereo, um die neue „True Stereo DynIR Engine“ in voller Pracht zu erleben.

Rückseite mit Anschlussmöglichkeiten
Rückseite mit Anschlussmöglichkeiten · Quelle: Two Notes

Neben Kopfhörerausgang und den zwei XLR-Eingängen bietet die Captor X Plus noch einen Speaker-In und Speaker-Out (samt Cab-Simulationen), sowie einen USB-C-Anschluss und einen MIDI-In (Stereominiklinke). Über die letzten beiden könnt ihr die Captor X Plus ansteuern und zwischen Presets (bis zu 128) wechseln.

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Über die Software „Torpedo Remote“ habt ihr Zugriff auf die integrierten Effekte. Hier sind unter anderem Reverb, semi-parametrische EQs, Twin Tracker Virtual Guitarist (ein Double-Tracker), Enhancer und ein Noise Gate.

Was kostet das Two Notes Torpedo Captor X Plus?

Wie schon seine Vorgänger kommt die Loadbox in zwei Versionen, die es beide ab sofort für 549,00 Euro bei Thomann zu bestellen gibt:

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Two Notes Torpedo Captor X + 16 Ohms
Two Notes Torpedo Captor X + 16 Ohms Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
Two Notes Torpedo Captor X + 8 Ohms
Two Notes Torpedo Captor X + 8 Ohms Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Infos über die neue Loadbox von Two Notes

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