von  Dirk  | |  Lesezeit: 4 Min
Koaxiales Design bei Studiomonitoren: Was steckt dahinter und was sind die Vorteile?

Koaxiales Design bei Studiomonitoren: Was steckt dahinter und was sind die Vorteile?  ·  Quelle: Palmer

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Wenn du dir Studiomonitore und Lautsprecher anschaust, bist du bestimmt schon mal über den Begriff „koaxial“ gestolpert. Falls du dich fragst, was es mit einem koaxialen Design bei einem Studiolautsprecher auf sich hat – wir erklären es dir kurz und verständlich. Und mit dem Palmer ORBIT 11 zeigen wir dir einen ganz neuen Studiomonitor, der ein koaxiales Design mit weiteren cleveren Ideen umsetzt.

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Was bedeutet ein koaxiales Design bei Studiolautsprechern?

Lautsprecher mit koaxialem Design ist so konstruiert, dass mindestens zwei Treiber – meistens Hoch- und Mittel-/Tieftöner – auf derselben Achse und in derselben räumlichen Position angeordnet sind. Der Hochtöner sitzt dabei in der Mitte des größeren Treibers, meistens im Zentrum der Membran des Mittel- oder Tieftöners.

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Was sind die Vorteile von einer koaxialen Bauweise?

Studio-Lautsprecher mit koaxialem Design bieten einige Vorteile gegenüber anderen Monitoren. So überzeugen diese speziell in der räumlichen und zeitlichen Abbildung des Audiosignals. Denn durch die Anordnung von Hoch- und Tieftöner auf derselben Achse entsteht eine punktförmige Schallquelle. Und dies führt zu einer verbesserten Phasen- und Zeitkohärenz, da sämtliche Frequenzanteile gleichzeitig an der Hörposition eintreffen. Für Aufgaben wie Mixing bedeutet das unterm Strich, dass sich Transienten, Stereoabbildung und Tiefenstaffelung mitunter besser und präziser beurteilen lassen.

Koaxiales Design: Die spezielle Anordnung von Hoch- und Mittel-/Tieftöner erzeugt eine punktförmige Schallquelle, wie hier bei Palmer ORBIT 11
Koaxiales Design: Die spezielle Anordnung von Hoch- und Mittel-/Tieftöner erzeugt eine punktförmige Schallquelle, wie hier bei Palmer ORBIT 11 · Quelle: Palmer

Darüber hinaus erzeugen koaxiale Systeme ein besonders gleichmäßiges Abstrahlverhalten. Dies reduziert Interferenzeffekte zwischen den Treibern und sorgt für eine konsistente Wiedergabe auch außerhalb des Sweet-Spots. Speziell in Studios, die nicht vollständig akustisch optimiert sind, kann dies zu einer stabileren Klangwahrnehmung und zu geringeren Einflüssen durch Reflexionen führen.

Insgesamt erleichtern koaxiale Studiomonitore das analytische Arbeiten, da sie eine klare Lokalisation von Schallereignissen, eine verlässliche räumliche Darstellung und eine ausgewogene Wiedergabe im gesamten Arbeitsbereich bieten.

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Koaxiales Design am Beispiel des Palmer ORBIT 11

Der neue ORBIT 11 Studiomonitor von Palmer ist ein gutes Beispiel für dieses Konzept. Der 3-Wege-Monitor kombiniert eine koaxiale Punktquelle für den 6,5-Zoll-Mittelöner und den 1-Zoll-Hochtöner mit dualen 8-Zoll-Woofern, die so gestaltet wurden, dass diese mit minimalen Vibrationen arbeiten.

Palmer ORBIT 11 kombiniert ein koaxiales Design mit zwei gegengerichteten Tieftönern und einer vorderen Schallwand mit Nierencharakteristik
Palmer ORBIT 11 kombiniert ein koaxiales Design mit zwei gegengerichteten Tieftönern und einer vorderen Schallwand mit Nierencharakteristik · Quelle: Palmer

Das 3-Wege-Design verspricht eine hohe Genauigkeit über die gesamte Bandbreite, was hier speziell durch die koaxiale Bauweise für den sensiblen Mitten- und Hochtonbereich unterstützt wird. Zusätzlich sorgt ein Cardioid-Design für ein kontrollierte und nach vorne gerichtete Richtwirkung, dadurch werden Raumeinflüsse ebenfalls reduziert. Das Tiefton-Design des ORBIT 11 verbessert zudem die Wandankopplung und reduziert Auslöschungen.

Die Gestaltung dieses Studiomonitors erzeugt eine konstante 120 × 120 Grad Richtcharakteristik für eine gleichmäßige Abdeckung. Das bedeutet für dich, dass du einen relativ großen Sweet-Spot zum Abhören im Nahfeld erhältst, und nicht die ganze Zeit „steif“ vor den Lautsprechern sitzen musst. Außerdem werden die Einflüsse des Raums so gut wie möglich minimiert. Palmer ORBIT 11 bringt also die besten Voraussetzungen mit, um Aufnahmen und Mix möglichst objektiv beurteilen zu können.

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Und das wird bei diesem Studiomonitor über einen sehr großen Frequenzbereich von 28 Hz bis 28 kHz gewährleistet. Höhen werden bis weit über unsere Hörgrenze abgebildet und die gute Bassdarstellung sorgt dafür, dass du auf einen Subwoofer verzichten kannst.

Über das Bedienfeld und den DSP lassen sich zudem Einstellungen für eine Positionierung auf dem Tisch oder an einer Wand vornehmen. Das erleichtert die Integration in die verschiedensten Hörumgebungen. Über die analogen und digitalen (AES3) Anschlüsse fügt sich ORBIT 11 auch in jedes Studio ein.

Palmer ORBIT 11 ist in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich – auch hier bei Thomann*.

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Fazit

Studiolautsprecher, die auf ein koaxiales Design setzen, erzeugen eine punktförmige Schallquelle, indem Hoch- und Mittel-/Tieftöner auf derselben Achse angeordnet werden. Dies sorgt für eine konstante Abstrahlcharakteristik über den gesamten Frequenzbereich und eine sehr präzise räumliche Darstellung. Zudem ergibt so eine auch als „Point Source“ bezeichnete Schallquelle ein verbessertes Verhalten der Phase und weniger Einflüsse durch Raumreflexionen. Speziell im Nahfeld spielen diese Monitore ihre Stärken aus. Durch das spezielle Design sind viele Koaxial-Monitore oft auch sehr kompakt.

Palmer ORBIT 11 ist ein neuer Studiomonitor, der eine Koaxial-Punktschallquelle mit zwei gegengerichteten Tieftönern und einer vorderen Schallwand mit Nierencharakteristik kombiniert, um so das Beste aus diesem Design herauszuholen.

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*Hinweis: Dieser Workshop „Koaxiales Design bei Studiomonitoren“ ist gesponsert von Palmer und enthält Werbelinks, die uns bei der Finanzierung unserer Seite helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung!

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