Apple Logic Pro 12.3: Updates für Alchemy und Beat Breaker sowie weitere Neuheiten
Die neuste Version der DAW bringt viele Optimierungen
Apple Logic Pro 12.3 ist da und mit dem Update kommt nicht nur ein riesiger Stapel von Optimierungen und Fehlerverbesserungen – es gibt auch ein paar Neuheiten. Am interessantesten dürften dabei die kleinen Updates für Alchemy und Beat Breaker sowie das neue Sound-Pack sein.
Alle Infos zu Apple Logic Pro 12 und Logic Pro für iPad 3
Apple Logic Pro 12.3: Was ist neu?
Apple Logic Pro 12.3 für macOS und iPad liefert viele Verbesserungen und ebenso ein paar interessante Neuheiten, über die sich die User freuen dürften. Dabei geht’s in erster Line um Erweiterungen von Beat Breaker und neue Möglichkeiten für den Synthesizer Alchemy. Außerdem gibt’s ein neues Sound-Pack.
Beat Breaker bietet nun neue Filter- und Resonanzmodi. Für jedes einzelne Slice lassen sich Hoch- oder Tiefpassfilter individuell einsetzen. Neu ist außerdem ein Panning-Modus, mit dem sich die einzelnen Slices frei im Stereobild platzieren lassen. Schön!
Außerdem wurden die Randomizer-Funktionen ausgebaut. Sämtliche Parameter oder einzelne Modi können nun per Zufall variiert werden. Über Regler für Wahrscheinlichkeit und Intensität legst du genau fest, wie stark die zufälligen Änderungen ausfallen sollen.

Und auch der Software-Synthesizer Alchemy wurde erweitert. Sample Alchemy unterstützt jetzt einen neuen Granular-Sync-Modus für Granular-Synthese, der rhythmisch synchronisierte Klangtexturen ermöglicht. Für viele ist dies bestimmt das Highlight des neuen 12.3-Updates.
Zusätzlich bietet Logic Pro nun eine Formant-Shifting-Funktion zur Verfügung, mit der sich der Klangcharakter von Samples verändern lässt, ohne deren Tonhöhe zu beeinflussen.
Als zusätzliches Extra wird das Update durch ein neues Sound-Pack mit Loops, One-Shots und Field-Recordings erweitert. Dafür wurden sämtliche Inhalte mit dem neuen Granular-Sync-Modus von Alchemy bearbeitet. Das ist doch direkt eine schöne Werbung für die neuen Funktionen.
Wie eingangs gesagt, stecken ganz viele Verbesserungen in Apple Logic 12.3 drin, beispielsweise für Chord ID, das mit Intel-Macs nun besser laufen soll. Wer sich hier für sämtliche Details interessiert, kann das hier in den Release-Notes genau studieren. Apple empfiehlt, vor dem Update ein Backup der aktuellen Logic-Version inklusive aller Projekte zu machen, dazu findest du hier mehr Infos.
Apple Logic Pro 12: Die wichtigsten Neuheiten
[28. Januar 2025] Apple Logic Pro 12 ist jetzt erhältlich, zudem gibt’s das neue Logic Pro für iPad 3. Wir werfen einen schnellen Blick auf die wichtigsten Neuheiten und weisen noch mal darauf hin, dass die DAW auch weiterhin OHNE Abo zu haben ist. Gilt das auch für die iPad-Version?
Als zu Beginn des Jahres das neue Apple Creator Studio vorgestellt wurde, sickerte bereits durch, dass auch Apple Logic Pro 12 in den Startlöchern steht. Unter dem Motto „Sound thinking“ geht nun die neuste Version der DAW an den Start.
Bei den Neuheiten in Logic Pro 12 geht es in erster Line um clevere AI-Features, die dich beim Musikmachen unterstützen sollen – ohne dabei aber komplett die Arbeit zu übernehmen. Synth Player wird zu dem AI Session Player hinzugefügt und liefert elektronische Musik-Performances mit einer Reihe von Akkorden und (Synth-) Bässen.
Laut Apple ist Synth Player ein musikalischer Partner, quasi so wie ein erfahrener Synthesizer-Profi, der musikalische Ideen ganz schnell in neue Richtungen bringt. Im Hintergrund werkeln dabei neben der KI-Technik die Synthesizer- und Sampling-Engines der DAW. Wie auch die anderen Session Player bietet auch Synth Player intuitive Kontrollen für schnelle Ergebnisse, mit zusätzlichen Parametern lassen sich auch erweiterte Einstellungen vornehmen. Und: Plugins von Drittherstellern und externe Hardware lässt sich ebenfalls einbinden.
Apple Logic Pro 12 bietet außerdem Chord ID – ein weitere AI-gestütztes Funktion. Im Prinzip sorgt Chord ID dafür, dass die Session Player intelligent deinem Spiel folgen und darauf reagieren. Natürlich immer musikalisch „korrekt“, so als würde dein Musiklehrer mit dir in einer Band spielen. Die „KI“ lässt sich mit MIDI-Clips oder auch Audio füttern, analysiert alles und entwickelt daraus Akkordfolgen und Harmonien.
Dazu kommt eine neue Sound-Library mit neuen Sounds, Loops und Samples – alles vorab von Chord ID analysiert. Das macht Sinn!
Logic Pro für iPad 3 (ja, es heißt wirklich so) bietet nun Zugriff auf die Quick-Swipe-Comping-Funktion aus Logic Pro für Mac und hilft jetzt dabei, schnell einen passenden Loop oder Sound über den Browser zu finden. Auch dabei hilft natürlich wieder eine auf KI basierende Technik.
So, kommen wir nun nochmal zu der Frage, ob Apple Logic Pro 12 und Logic Pro für iPad 3 nur noch im Abo erhältlich sind:
Spezifikation und Preise
Logic Pro 12 für Mac läuft nur noch auf Rechnern mit Silicon und erfordert macOS 15.6 oder neuer, ist aber weiterhin als dauerhafte Lizenz zu haben (für 229,99 Euro), ansonsten ist die DAW im Apple Creator Studio Abo enthalten, Main Stage 4.0 gehört übrigens auch dazu. Wer die DAW bereits besitzt, erhält natürlich auch ein kostenloses Update.
Logic Pro für iPad 3 gibt’s so wie es aussieht, nur noch als Teil des Creator Studio Abos.


