Parting: Emily Hopkins und OBNE debütieren mit kreativem Chaos
Kreatives Spaßchaos in einem Stompbox!

In Zusammenarbeit, die klassische Eleganz mit avantgardistischer Signalverarbeitung verbindet, hat sich die bekannte Harfenspielerin Emily Hopkins mit den Ingenieuren von Old Blood Noise Endeavors (OBNE) zusammengetan, um das „Werk” Parting zu veröffentlichen. Und das erwartet euch.
Alles zu OBNE Parting
Parting
Parting ist ein raffinierter Stereo-Effektprozessor, der Standardinstrumente in sich entwickelnde, glitch-lastige Klanglandschaften verwandelt. Genau das, was man von OBNE und Emily Hopkins erwarten würde – also freue dich auf jede Menge kreativen Spaß mit dieser neuen Stompbox. Sehr cool!
Dissolve
Das architektonische Herzstück des Pedals ist der Dissolve-Regler. Dieser Knopf formt den grundlegenden Charakter des Audiosignals.
Wird der Regler nach links gedreht, wird das Signal durch eine aggressive Reduktion der Abtastrate in digitale Trümmer zerlegt. Dreht ihr den Regler nach rechts, wird das Audiosignal durch zunehmend LoFi-artige Reverse-Clocks in der Zeit zurückgeschickt. Wow. Das ist definitiv nicht nur perfekt für Gitarren-Sounds. Auch Synth-Nerds werden sich hier freuen!

Üppig und sehr glitchig!
Diese zentrale Engine wird von einer doppelseitigen Architektur flankiert: Auf der linken Seite finden sich üppige Modulationen, während sich auf der rechten Seite ein herrlich unvorhersehbares Glitch-Delay befindet, das sich zu einem schimmernden Hall entwickeln kann.
Glitch & Chance
Mithilfe der Parameter „Glitch“ und „Chance“ kann das Gerät die Taktrate unabhängig voneinander verdoppeln oder halbieren sowie Verzögerungen in zufälligen Abständen auslösen. Dadurch sind keine zwei Performances gleich. Das ist perfekt, um der Performance ein bisschen Chaos zu verleihen.
Diese Unvorhersehbarkeit wird durch eine umfassende Reihe von „Alt-Steuerelementen” ausgeglichen, mit denen sich „LFO-Unterteilungen”, die Stereomodulationsbreite und die Ausgangslautstärke feinabstimmen lassen.
Trotz seines komplexen digitalen Innenlebens verfügt das Gerät über einen analogen Dry-Through-Pfad, um die Integrität des Originaltons des Instruments zu bewahren. Ihr könnt zwischen Tremolo und Vibrato sowie zwischen Tiefpass- und Hochpassfilterung umschalten. Es macht auf jeden Fall Spaß, damit zu spielen, und ich könnte Tage im Studio damit verbringen, mit diesem Gerät zu experimentieren.

Steuerung
Das Effektpedal verfügt über einen kompletten Stereo-Ein- und -Ausgang, ist mit Expression-Pedalen kompatibel und bietet MIDI-Integration für externe Temposynchronisation und Verwaltung von Voreinstellungen. Damit ist es ein nützliches Tool, um ein bisschen Chaos und Spaß reinzubringen, aber trotzdem mit moderner Steuerung und einfacher Bedienung, wenn es um die Integration in Musikproduktionssysteme geht.
Fazit
Hopkins und OBNE haben ein Tool entwickelt, das zum Entdecken einlädt – von subtilem Vibrato bis hin zu zerbrochenen, oktavsprunghaften Texturen. Die Demos finde ich super und ich kann mir vorstellen, dass es viel Spaß macht, damit zu spielen.
Es gibt das Tool in den Farben Grün, Grau (Stein) oder Lila. Optisch sehen sie toll aus und die Farben sowie die Hauptgrafik passen gut zu allen drei Versionen.
Preis und Verfügbarkeit
Der offizielle Preis beträgt 329,00 US-Dollar. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald das Effektpedal bei Thomann* erhältlich sein wird.

Weitere Infos
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