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24K Golden Sinusoidal Synthesizer: Max for Live Device für 10000 Euro

24K Golden Sinusoidal Synthesizer: Max for Live Device für 10000 Euro  ·  Quelle: Gearnews

Dillon Bastan entwickelt regelmäßig Devices für Max for Live. Die meisten seiner Schöpfungen kannst du umsonst herunterladen. Mit 24K Golden Sinusoidal Synthesizer gibt es aber jetzt eine Ausnahme. 10000 Euro ist der Preis, den der Entwickler nämlich diesmal dafür veranschlagt. Dafür gehört der Synthesizer auch dir ganz alleine, wenn du den Betrag zahlst.

24K Golden Sinusoidal Synthesizer

Ist heute schon der erste April? Nein! Ob es Dillon Bastan wirklich Eenst meint, zeigt sich vielleicht erst, wenn sich jemand bereit erklärt, die geforderten 10000 Euro auf den virtuellen Tisch zu legen. Aber warum sollte der Synthesizer nicht echt sein? Schließlich gibt es bereits einige Max for Live Devices von diesem Entwickler und fast alle kannst du kostenlos bekommen.

Gut, der Preis klingt etwas heftig, dafür wurde dieses virtuelle Instrument aber immerhin aus puren 24K Gold Pixeln“ gebaut. Es könnte also durchaus sein, dass in Kürze eine weitaus günstigere oder gar kostenlose Version erscheint. Die wird dann aber vermutlich auf den exklusiven Look verzichten. Wer bezahlt, besitzt dieses „Schmuckstück“ jedenfalls ganz für sich alleine.

Da es keinen richtigen Screenshot gibt (es sei denn, der Farbverlauf stellt das GUI dar), lässt sich nicht viel über den Synthesizer berichten. Auch der Entwickler hüllt sich in Schweigen. Der Name lässt aber darauf schließen, dass es sich um ein Instrument handelt, das auf additiver Synthese basiert. Falls du dich also dafür interessierst, musst du dich letztendlich überraschen lassen.

24K Golden Sinusoidal Synthesizer

24K Golden Sinusoidal Synthesizer

Ist das ein Statement zum aktuellen Trend von limitierten digitalen Gütern?

Dillon Bastan lässt offen, ob es sich um einen Scherz, eine PR-Aktion oder um eine ernstgemeinte Produktveröffentlichung handelt. Wahrscheinlich ist der Entwickler selbst überrascht, wenn tatsächlich jemand den geforderten Betrag bezahlt. Dabei würde er mit dieser Aktion voll im Trend liegen.

Über die Plattform Nifty Gateway verkaufen Künstlerinnen und Künstler aktuell limitierte digitale Güter und machen damit teilweise richtig großes Geld. Grimes hat zum Beispiel jüngst sechs Millionen US-Dollar mit dem Verkauf von diversen digitalen Kunstwerken gemacht, der DJ 3LAU hat es angeblich auf satte 11 Millionen gebracht. Sogenannte NFTs (Non-Fungible Tokens) sorgen aktuell für Goldgräberstimmung. Und es gibt Menschen, die bereit sind, kleine Vermögen für exklusive digitale Waren zu zahlen.

Vielleicht ist der 24K Golden Sinusoidal Synthesizer ein kleiner Seitenhieb auf diese Entwicklung. Oder der Entwickler probiert mal aus, ob das ein funktionierendes Geschäftsmodell ist?

Spezifikation und Preis

Dillon Bastan 24K Golden Sinusoidal Synthesizer bekommst du über die Gumroad Website des Entwicklers. Der Preis beträgt 10000 Euro. Die DAW Ableton Live (welche Version wird nicht genannt) und Max for Live (in Live Suite enthalten) sind Voraussetzung. Wie genau der Kauf abläuft, erfährst du auf der Website des Herstellers.

Ach, falls du zufällig den Synthesizer kaufst: Wir würden uns über einen Angecheckt-Artikel freuen!

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10 Antworten zu “24K Golden Sinusoidal Synthesizer: Max for Live Device kostet 10000 Euro”

  1. Emmbot sagt:

    Noch so’n Spassvogel. Ist bestimmt Kunst wenn’s einer kauft. Und Ironie wenn sich alle aufregen.

  2. Kryton sagt:

    Hat nicht mel jemand ne angeklebte Banane für 100’000$ verkauft.
    Ich frage mich immer, wer raucht so starkes Zeug wenn man so etwas kauft oder verkauft, wie nennt man das? Crystal Meth mit Uran angereichert ?

  3. Philipp sagt:

    Dieser ganze NFT Schrott ist der totale Müll. Damit werden die Leute nur verarscht und kleine Künstler, etc ausgenommen. Jeder sollte wissen das diese ganze Sache zum Himmel stinkt, keine rechtliche Substanz hat und der Künstler/Verkäufer es auf allen Platformen wieder verkaufen kann. In der Kryptoszene lachen die sich auch darüber kaputt und jeder denkt man kann jetzt schnelles Geld mit „digitalen Gütern“ machen.

  4. Modellwelle sagt:

    „Pure 24K Gold Pixeln“ ist doch gar nichts. Ich kann mir die doppelte Anzahl mit Photoshop schürfen. :D
    Aufgrund des interessanten Kaufvorgangs, der unter „**Instructions**“ aufgelistet ist, habe ich aber doch meine Zweifel, dass das so ernst gemeint ist.

    Allgemein wäre es natürlich schon interessant, ob irgendwann die großen Softwareschmieden, einige Ihrer Plugins als Exklusiv Ware anbieten würden. Im Prinzip so wie diese Modeartikel, die in kleiner Stückzahl teuer verkauft und von den Resellern noch höher gehandelt werden. (Hypebeast) Müssen sich natürlich genug Willige finden, die sich darauf einlassen würden.

  5. Eumel Fontanello sagt:

    Ich kaufe mir gleich zwei!

  6. Angelo Mergel sagt:

    Da kaufe ich mir lieber einen Kuhhaufen vom Bauer Müller aus Unterhof. Der ist so individuell geformt wie kein anderer! Ehrlich gesagt, so ein riesen Quatsch habe ich noch nie gehört und anhand der Kommentare kann man auch sehen was die Menschen von diesem Egozentrischen Dünnpfiff hält! Natürlich nix. Und der Dumme der es kauft, der kann sich dem Gelächter seiner Mitmenschen sicher sein!

  7. Sonja Dammriss sagt:

    „Man kauft sich das Recht, damit anzugeben“ (NYT). Jemand, der sich NFTs kauft, tut dies weil er’s kann. Und es ihm egal ist, weil er genug Geld hat und wir anderen nicht.

    • Philipp sagt:

      NFT´s gab es auch schon vorher und es gab genug Leute die für wenig Geld, Kunst gesammelt haben. Nur diese NFT „overhype“ Blase wird so krass platzen und viele Leute werden dadurch richtig viel Geld verlieren.

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