Warm Audio Mod Series: Centavo- und WA-C1-Mods und Peach Fuzz von den Black Keys!
Kompakter, gemoddet, und mehr!
Liebling, ich hab‘ die Pedale geschrumpft! Die neue Warm Audio Mod Series präsentiert den Centavo Mod und den WA-C1 Mod: zwei schlankere Versionen beliebter WA-Pedale. Außerdem haben sie sich für das Peach Fuzz mit Dan Auerbach von den Black Keys zusammengetan. Schauen wir uns das mal näher an!
Warm Audio Mod Series: Centavo Mod
Die Grundidee der Warm Audio Mod Series ist es, ein beliebtes Pedal aus dem eigenen Hause herzunehmen, es zu verschmälern und bei manchen Neuinterpretationen ihrer Neuinterpretationen eben Ansnoch weitere Funktionen hinzuzufügen. Das Centavo Mod ist Warm Audios pedalboardfreundliche Auffrischung ihres Klon-Klons.
Was ist neu neben der Größe? Die Anschlüsse sind jetzt, gut für vollgestopfte Boards, auf der Kopfseite. Was bleibt? Wie schon in der großen Version ein TL072-Op-Amp und Premium-Dioden. Damit sind wir soundtechnisch wie beim Centavo schon ziemlich nahe am Klon.

Von transparenten Boost-Sounds bis hin zu Edge-of-Breakup: Auch beim Centavo Mod schimmert und wärmt der Effekt, dass es nur so glänzt.
Auch neu bei dieser Ausgabe: Der MOD-Switch neben den Anschlüssen. Schaltet man ihn ein, bekommt man den berühmten Bass-Boost.
Bei Thomann* für 219,- Euro erhältlich.
Warm Audio WA-C1 Mod
Als Nächstes in der Warm Audio Mod Series haben wir hier eine ähnlich verkleinerte Version von Warm Audios Interpretation des CE-1. Vollständig analog, Chorus und Vibrato, separate Regler für Depth und Rate, wählbare Hi-Z-Impedanz, Wet/Dry-Stereoausgänge: Alles, was das Original ausmacht, ist dabei.

Neben der kompakteren Bauweise und den ebenfalls nach oben verlegten Anschlüssen hat Warm Audio hier einen Bypass-Schalter eingebaut, mit dem du den Preamp des WA-C1 Mod deaktivieren kannst. Obwohl das WA-C1 dafür gelobt wurde, dass es den legendären Sound des Originals sehr genau nachbildet, kann es im Signalfluss eines Pedalboards Situationen geben, in denen es notwendig ist, den Preamp zu umgehen, um mehr Kontrolle über das Gain-Staging zu haben. Praktisch!
Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen überrascht, dass diese deutlich kompakteren Versionen auf dem gleichen Preisniveau liegen wie die größeren Versionen – wenn nicht sogar teurer sind. Natürlich ist es keine leichte Aufgabe, eine Schaltung zu verkleinern, und das Hinzufügen von Funktionen kostet sicherlich ebenfalls Geld. Aber eine kleinere Version teurer zu machen als ihr größeres Pendant erscheint aus verkaufspsychologischer Sicht riskant.
Das Warm Audio WA-C1 Mod ist bei Thomann* für 229,- Euro erhältlich.
Warm Audio Black Keys Peach Fuzz
Es gibt noch eine dritte Neuerscheinung aus der Warm Audio Mod Series, die offenbar in limitierter Auflage exklusiv auf der WA-Website erhältlich ist: der Black Keys Peach Fuzz. Für diese modifizierte Version ihres Fuzz- und Oktav-Pedals im Foxy-Stil haben sie sich mit niemand Geringerem als Dan Auerbach von den Black Keys zusammengetan.

Das Artwork ist an das 2026 erschienene Album „Peaches!“ von The Black Keys angelehnt. Genau wie bei der Originalversion bekommt ihr alles von sanften Fuzz-Sounds bis hin zu brachialen, verzerrten Riffs und peitschenden Oktav-Leads.
In dieser Version haben sie einen umschaltbaren Oktavschalter hinzugefügt, der zwischen Momentary- und Latching-Betrieb umschaltet.
Schaut euch das Ganze auf ihrer Website an – die UVP liegt bei 199 $.
Infos über die neuen Pedale von Warm Audio
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