Squier Paranormal 2026: Bariton, Bigsby und beinahe eine 12-Saiter
Auch ein Preci-Bass ist dabei!
Der Fender Mid-Year-Drop ist in vollem Gange und die neue Player Fusion hat bereits gezeigt, dass es nicht immer nur Vintage sein muss. Squier Paranormal 2026 geht sogar noch einen Schritt weiter und zeigt einige der spannendsten und ungewöhnlichsten Modelle der letzten Jahre, die zeigen: man geht mit der Zeit, man probiert aus, man ist sich bei Fender aber auch seiner Wurzeln bewusst.
Das ist neu bei Squier
Paranormal Stratocaster Deluxe
Steigen wir ein in Squier Paranormal 2026 mit einigen spannenden Strats, namentlich Stratocaster Deluxe. Diese HS-Modelle kommen äußerst puristisch daher. Hier wird ein Fender-Designed Alnico-Singlecoil im Hals mit einem Fender-Designed Alnico-Humbucker an der Bridge kombiniert. Dazu gibt es passend zum Umschalten einen Drei-Wege-Schalter plus Push/Pull-Coil-Split am Tone-Regler.

Ich setze mich damit vielleicht in die Nesseln, aber mal ehrlich, besonders viele Anhänger des mittleren Singlecoils gibt es doch eh nicht. Optisch hat man mit der großen, an die 70er angelehnten Stratocaster-Kopfplatte und den geriffelten Amp-Style-Potis ein kleines Schmankerl parat.
Was noch? Korpus aus Nato, Ahornhals mit „C“-Profil, 22 Narrow-Tall-Bünde, Griffbrett aus indischem Lorbeer, Vintage-Style-Tremolo und -Mechaniken. Erhältlich ist die Stratocaster Deluxe in Vintage White*, 3-Color Sunburst* und Lake Placid Blue*.
Troublemaker Telecaster Deluxe Bigsby: Nato-Erfahrung für Paula-Fans
Nanu? Hier haben wir aber ein ganz besonderes Exemplar in Squier Paranormal 2026: die Troublemaker Telecaster Deluxe Bigsby. Ein Zwitter mit Tele-Body, mächtigem Bigsby-Tremolo und Paula-ähnlichem Poti-Setup. Bei den Hölzern kommt das Modell noch ganz unscheinbar daher, wie die Strat mit Nato-Body, Ahornhals und Griffbrett aus indischem Lorbeer (22 Narrow Tall Bünde).

Dann aber verbaut man hier mal eben ein wuchtiges Bigsby B50, 2 Fender-Designed Alnico-Humbucker samt optionalem Coil-Splitting bei beiden. Und die Kirsche auf der Tele-Torte? Je ein Volume- und eint Tone-Regler für beide Pickups. Paula, ick hör dir trapsen. Erhältlich in den Farben Honey Sunburst* und Schwarz*.
Squier Paranormal Electric VI: Aus 12 mach 6
Das war es aber noch lange nicht bei Squier Paranormal 2026. Und auch nicht, was ungewöhnliche Designentscheidungen betrifft. Denn mit der Paranormal Electric VI zaubert man man eine Gitarrenkreation aus dem Hut, die gleichzeitig vertraut und doch vollkommen außerirdisch wirkt.
Die Älteren und Zeppelin-Fans unter uns werden sich an die Electric XII erinnern, mit der ein gewisser Herr Page einen Song über eine gewisse Treppe in den Himmel zu großen Teilen eingespielt hat. Na und beim Namen Electric VI wird man sich denken können, dass wir es hier mit einer auf sechs Saiten geschrumpften Version dieser legendären 12-Saiter zu tun haben.

Jaguar-Body aus Nato, Vintage-Floating-Bridge im Mustang-Style, kürzere 24,75-Zoll-Mensur: Wenn die Trouble-Tele schon ein Experiment ist, dann ist das Modell hier von einem ganz anderen Planeten. Wie beim großen Vorbild verbaut man zwei Split-Coil-Pickups, die man über einen besonderen Vier-Wege-Schalter ansteuert und in Position 3 sogar Out-of-Phase schaltet. Bei Thomann in Three-Color-Sunburst* oder Daphne Blue* zu bekommen.
Paranormal Baritone Jazzmaster HH
Na also! Man traut sich nicht nur was bei Squier, man geht auch mit der Zeit. Denn Baritongitarren sind in den letzten Jahren im Heavy-Bereich immer beliebter geworden. Auch die Player Fusion hat gezeigt, dass man hier aufmerksam ist.

Kurz und knapp: die Offset-Modelle kommen mit 27-Zoll-Mensur für (H-bis-H-Stimmungen), Adjust-O-Matic-Bridge und zwei Fender-Designed Alnico-Humbuckern. Bei Thomann in Schwarz* und Seafoam Green* erhältlich.
Squier Paranormal 2026: Ein Thinline-Preci-Bass!
Und für Bass-Aficionados (Bassficionados?) ist bei Squier Paranormal auch noch ein Schmankerl dabei, ein Thinline Precision Bass. Thinline, das sind die Modelle mit F-Loch und leicht ausgehöhltem Body. Nicht ganz eine Semi-Hollow, aber klanglich und beim Gewicht dann doch eine ganz eigene Kategorie.
Aber nicht nur das F-Loch ist ungewöhnlich, auch bei der Pickup-Wahl haben die Thinline-Precis eine ganz eigene Kombination parat. Hier wird ein Preci-Singlecoil im 51-Stil am Hals mit einem Jazz-Bass-Pickup an der Bridge kombiniert. Das dürfte insgesamt ein sehr vielseitiger, aber auch ungewöhnlich klingender Bass sein!
Bei Thomann gibt es die Farben Olive, Vintage White* und Three-Color-Sunburst*.
Infos über die neuen Modelle von Squier
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