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qu-bit-rhythm

qu-bit-rhythm  ·  Quelle: qu-bit

qu-bit wave - Sample Abspiel-Modul

qu-bit wave - Sample Abspiel-Modul  ·  Quelle: Qu-Bit

Eurorack-Module mit einer Art von Sampling gibt es schon eine Weile, zB das Berühmte Doepfer A112. Die meisten haben jedoch eine etwas unhandliche Bedienung und können ihre Klänge nicht gerade gut bei sich behalten. Ebenso schwer ist es, einen Sequencer mit wenig Platzbedarf zu intergrieren, der nicht nur per Zufall erzeugt, sondern brauchbare Beats für verschiedene Genres bereit hält. Ein Job für Qu-Bit.

Qu-Bit Wave

Gegen Klanginkontinenz und bei einer deutlich höheren Qualität liefert Qu-Bit seinen Wave aus. Es mag schon einige Sampler-ähnliche Module geben, jedoch haben die meist eher 8-Bit Charme. Deren Sounds liegen irgendwo in einem Flash-RAM oder müssen von irgendwo geladen werden oder man braucht Software dafür, welche es im schlimmeren Fall nur für Windows gab. Am besten Windows XP.

Die berühmte Soundverwaltung war lange ein Grund für sehr kleine Hersteller und Ein-Mensch-Betriebe, Sampling nicht selbst, oder eher etwas primitiver „händeln“ zu können. Das klappte mit dem Qu-Wave in Bänken zu 16 Klängen. Mit den vier einzelnen „Slots“ ergibt das 64 Samples, die direkt angewählt werden. Der Clou ist, dass diese nicht nur „vorliegen“, sondern per Steuerspannung angewählt werden.

Ganz wie früher als es noch Sampler gab, liefert Qu-Bit eine Sammlung von Sounds gleich mit. Die eigenen Klänge können unbegrenzt lang auf SD-Karte abgelegt werden. Die Samples werden klassisch abgespielt, der Hersteller nennt es Varispeed – es ist genau das, was man als Sampler kennt. Genau genommen handelt es sich natürlich um ein Sample-Abspielmodul, welches seine Klänge nicht über einen Audioeingang aufnehmen kann, so gesehen ist es ein Flash-Speicher-Abspiel-Modul.

Video – Qu-Bit Wave in Aktion:

Qu-Bit Rhythm

Rhythm hingegen ist ein Mustergenerator: Er generiert nach Genre Vorwahl eine Reihe von typischen Mustern, die sich per Spannung (CV) steuern lassen. Der Output dient neben den zu erwartenden Drumsounds als Steuerungssignal für den Wave. Gedacht ist es freilich für „Schlagzeugklangerzeuger“ oder als kompakter „Sequencerersatz“ im Rack für eine Performance.

Genre und Bank werden jeweils getrennt mit per Steuerspannung ausgewählt. Die LEDs zeigen jeweils den sechzehn Steps zählenden Beat an, den das Modul dann ausgibt. Wie schnell der Rhythmus ausgegeben wird (Clock Divider ist integriert) und wie die Gates beschickt werden lässt sich einstellen und per Zufall beeinflussen.

Qu-Rhythm ist neu und kostet 289 USD, Qu-Wave ist schon einige Zeit für 479 USD erhältlich.

Mehr Infos:

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