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Rare Signals Transatlantic Plate Reverb

Rare Signals Transatlantic Plate Reverb  ·  Quelle: Rare Signals

Das Transatlantic Plate Reverb ist das erste Produkt von dem neuen Entwickler Rare Signals. Dahinter stecken der Musikproduzent Brian Charles und die Firma Icon Interactive. Zusammen haben sie das Ziel, hochwertige Effekt-Plug-ins zu veröffentlichen. Mit der Nachbildung von zwei ausgesuchten Hallplatten machen sie den Anfang.

Transatlantic Plate Reverb

Für dieses virtuelle Hallgerät haben die Konstrukteure in den USA und in Europa nach den edelsten Plate Reverbs aus den 60er und 70er Jahren gesucht. Mit einem Team von Technikern wurden dann zwei ausgewählte Exemplare (eins aus den USA und eins aus Europa) auf den neusten Stand gebracht und präzise eingestellt. Dabei sind sogar einige Aspekte verbessert worden. Zum Beispiel beträgt jetzt bei dem europäischen Vertreter die längste Hallzeit sechs Sekunden, vorher waren es fünf. Ihr seht, dass man hier keine Mühen gescheut hat.

Mit einem Schalter wählt man zwischen dem US- oder EU-Modell. In 12 Stufen reguliert der Benutzer jeweils die Decay-Zeit. Anstatt dafür eine sehr lange Hallfahne zu nehmen, die dann jeweils am Ende ein Fade-out hat, wurde jede einzelne diskrete Einstellung modelliert.

Pre-Delay ist obligatorisch, hier sind Zeiten bis 160 Millisekunden vorgesehen. Mit einem Low- und High-Cut formt man den Hall klanglich weiter. Das kann vor oder hinter dem Hall geschehen (Pre/Post). Beide Filter können sogar gespiegelt verlinkt werden.

Ansonsten gibt es noch einen Dry/Wet Regler und einen für die Lautstärke. In der Mitte steckt zusätzlich eine kleine grafische Anzeige, die den Halleffekt visualisiert.

Das klingt insgesamt nach einem sehr interessanten Plate Reverb. Die Genauigkeit mit der die Entwickler hier an die Sache gehen, ist schon faszinierend. Speziell bei der Modellierung der Hallfahnen wurden keine Kompromisse gemacht. Das wird durch eine kurze Abhandlung auf der Webseite nochmal richtig deutlich.

Preis und Spezifikationen

Aktuell gibt es einen Einführungspreis von 99 US-Dollar — normalerweise werden 149 US-Dollar verlangt. Das Plug-in läuft auf macOS 10.8 und höher, sowie Windows 7 und höher und ist als VST, AU und AAX verfügbar. Für die Registrierung ist iLok notwendig, zum Testen gibt es eine Version, die für sieben Tage voll funktionstüchtig ist.

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