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erica-synths-syntrx  ·  Quelle: erica

Erica-Synths Syntrx

Erica-Synths Syntrx  ·  Quelle: Erica-Synths

Inzwischen ausgeliefert wird Erica Synths „Syntrx“, der sehr bekannt aussieht und mit Steckmatrix im Stile der EMS Synthesizer versehen ist. Erica Synths liefern damit den ersten bezahlbaren EMS-artigen Synthesizer, der auch im Sinne des Inspiranten neu durchdacht wurde und seiner Schwächen beraubt wurde. 

Die Optik ist durch das Desktop-Konzept geprägt und ohne Koffer oder Pult-Form wie im VCS3, was sicherlich unnötiges Geldverschwenden verursachen würde. Man braucht keinen alten Koffer und auch kein Holzgehäuse zu bezahlen. Dieser Synthesizer traut sich von „heute“ zu sein. Genau das ist auch seine Stärke und dennoch die Anmutung und Bedienidee der EMS Synthesizer anzubieten ist bisher einzigartig. Viele andere Synthesizer wie der Vostok sind viel zu weit entfernt, weshalb dies wohl der erste „Neue EMS“ ist. Die Struktur ist ansonsten genau so angelegt wie im EMS: 3 VCOs mit verschiedenen Schwingungsformen – jeweils zwei pro VCO, ein Rauschgenerator mit Farbwahl, ein Ringmodulator und auch der Hall-Tank ist hier verbaut.

Generell sollte man ihn als mit neuer Technik gebauten Synthesizer sehen, der keine Kopie oder Clone der EMS-Synthesizer ist und hat auch nicht den Spannungsabfall beim Stecken der Pins.

Erica Synths Syntrx

Denkbar wäre auch eine digitale Version dessen, was sonst die Hallspirale tun würde oder mit weiteren Effekten. Darauf hat man aber verzichtet. Dazu gibt es leider auch nur einen Hüllkurvengenerator mit Wiederholfunktion und eine elektronische Matrix ohne Pins. Stattdessen gibt es zwei Knöpfe, mit denen man offensichtlich in der Matrix navigieren und Pins virtuell setzen kann. Dadurch wird die Matrix speicherbar. Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Original. Der wirkliche Vorteil ist aber die Zuverlässigkeit, die im Original nicht all zu hoch lag. Auch hier findet man zwei Audio-Wege und VCAs mit leichter Filterwirkung. Und ziemlich zentral über der Matrix befindet sich das Filter.

Es ist sehr wichtig zu wissen, dass es sich nicht um einen Clone handelt. Ähnlich dem Colossus wurden keine OriginalTeile oder Baugruppen aus dem Schaltplan übernommen sondern nur das Konzept.

Weitere Information

Erica Synths Syntrx bekommt ihr ab sofort hier bei Thomann.de (Affiliate) zum Preis von 2975 Euro.

Video

 

 

5 Antworten zu “Erica Synths Syntrx – ab sofort lieferbar!”

  1. Larifari sagt:

    Wow…war da in Willich nicht auch was in Planung ?

  2. Kobi Kobsen sagt:

    Tolles Teil! Wäre voll mein Ding, nur sind mir 3k dafür echt zu viel. Aber das ist schon sehr liebevoll gemacht.

  3. Ingo sagt:

    Selbst zu dem Preis bin ich sehr angetan. Der iVCS3 ist mein absoluter Liebling aus iOS Basis. Das in Hardware gegossen, wäre schon ein Träumchen… Was ich nicht verstehe ist, warum Erica die Potis nicht als Encoder ausgelegt hat. Die digitale Matrix weist schon in die richtige Richtung. Speicherbare Presets wären hier die zweite Hälfte des Besten aus beiden Welten und vllt. auch noch eine Rechtfertigung für den Preis. Schade, schade. Trotzdem geil! Ma schau’n was Behringer dazu beitragen wird. Der Preis lässt ja noch einigen Spielraum für die Konkurrenz…

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