von  Marcus Schmahl  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 8 Min
Elektron Outbox 8 – jetzt verfügbar: Alle Specs zum 8-Kanal-Interface

Elektron Outbox 8 – jetzt verfügbar: Alle Specs zum 8-Kanal-Interface  ·  Quelle: Elektron

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Elektron Outbox 8 ist ab sofort offiziell verfügbar. Was zur Superbooth 2026 noch als unbestätigtes Messe-Highlight durch die Gerüchteküche ging, steht jetzt mit vollständigen Specs auf der Elektron-Website: Outbox 8 ist eine achtkanalige Audio/CV-Breakout-Box, die gleichzeitig als USB-Host und -Device funktioniert. Interessanterweise taucht der zur Superbooth ebenfalls gesichtete Powerhub in der offiziellen Ankündigung bisher gar nicht auf, dazu unten mehr.

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Was Outbox 8 wirklich kann

Acht vollständig konfigurierbare physische Ausgänge lassen sich an ein kompatibles Elektron-Gerät anschließen und flexibel mit Audio oder CV belegen, ganz nach Bedarf. Technisch stecken darin acht impedanzsymmetrierte, DC-gekoppelte 6,35-mm-Ausgänge mit 48-kHz/32-Bit-Wandlern, die CV-Ausgabe deckt einen Bereich von +/- 5 Volt ab. Als CV-Signaltypen stehen Grounded, Pitch V/Oct, Pitch Hz/V, Linear Value, Trig, Gate und Clock zur Verfügung, das ist eine ordentlich vollständige Liste für ein Gerät dieser Größe. Wow!

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Neben Audio-Routing kann Outbox 8 auch als waschechter USB-MIDI-zu-CV-Konverter arbeiten. Ihr könnt damit modulare Systeme und andere CV-fähige Instrumente spielen, sequenzen, modulieren und synchronisieren, oder einfach einen MIDI-Controller anschließen, um direkt loszulegen. Genial für alle, die Tasten-Feeling mit Modular System kombinieren wollen.

Am Computer, Tablet oder Smartphone lässt sich Outbox 8 zusätzlich als achtkanaliges USB-Audio-Interface nutzen, ideal für kompakte, zuverlässige Setups. Praktisch dabei: Gleichzeitig kann MIDI aus eurer DAW an Outbox 8 geschickt werden, sodass sich beliebige Ausgänge als CV konfigurieren lassen. Euer Computer steuert damit modulares Gear oder synchronisiert externe Geräte, euer Studio wächst quasi über den Bildschirm hinaus.

Kompatibilität: Nicht jedes Elektron-Gerät gleich gut unterstützt

Hier eine wichtige Korrektur zur bisherigen Berichterstattung: Elektron zeigt, dass nicht jedes Gerät gleich gut unterstützt wird. Digitakt I/II, Digitone I/II/Keys, Syntakt und Analog Rytm MKII bieten volle In-Device-Konfiguration, Multitrack-Routing und USB- sowie DIN/TRS-Anbindung. Bei Digitakt II und Digitone I/II lassen sich Ausgänge sogar direkt am Gerät als einzelne Mono-Outs oder kombinierte Stereopaare konfigurieren.

Ältere Geräte wie Analog Rytm MKI und Analog Four MKI/Keys benötigen dagegen die Outbox-8-Web-App statt In-Device-Setup. Für Tonverk nennt Elektron explizit eine eingeschränkte Funktionalität mit hoher Audio-Streaming-Latenz und ohne In-Device-Setup, das widerspricht der auf der Superbooth genannten Aussage einer latenzfreien Synchronität und sollte bei euch auf der Erwartungsliste entsprechend nach unten korrigiert werden, falls ihr auf Tonverk-Kompatibilität gehofft hattet. Aber das kann ja bei einem Firmware Update nochmals hinzugefügt werden.

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Model:Sample und Model:Cycles unterstützen nur Zwei-Spur-Audio von den Hauptausgängen, Octatrack, Machinedrum und Monomachine benötigen zwingend die Web-App und laufen nur über DIN/MIDI.

Für alle nicht gelisteten, aber USB-class-compliant Geräte lässt sich Outbox 8 über die Web-App konfigurieren, Audio- und MIDI-Kompatibilität variieren dabei je nach Hersteller und Firmware.

Anschlüsse und Lieferumfang

Neben den acht Audio/CV-Ausgängen gibt es zwei USB-C-Ports, einen für die Verbindung zu eurem Gerät oder Computer, einen für die Stromversorgung bei Bedarf. Eine Status-LED an der Front zeigt euch jederzeit den Verbindungs- und Konfigurationsstatus an. Class-Compliant-USB-Audio und drei Jahre Elektron-Garantie runden das Paket ab. Mit dabei sind ein Quick Guide sowie ein Elektron-USB-C-zu-USB-B-Kabel. Bei Abmessungen von 176 x 90 x 28 mm und einem Gewicht von nur 0,35 kg bleibt Outbox 8 angenehm kompakt für den Live-Einsatz.

Und was ist mit dem Powerhub?

Zur Superbooth 2026 wurde neben dem Outbox 8 auch ein Elektron Powerhub gesichtet, offenbar ein USB-C-Hub für mehrere Geräte gleichzeitig. In der aktuellen offiziellen Produktankündigung des Outbox 8 taucht der Powerhub allerdings mit keinem Wort auf. Es bleibt also unklar, ob das Gerät separat später erscheint, umbenannt wurde oder aktuell einfach noch nicht spruchreif ist. Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden.

Preis und Verfügbarkeit

Elektron Outbox 8 kostet hier bei Thomann* 299 Euro.

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Elektron Outbox 8
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Fazit

Der Outbox 8 löst genau das Problem, das viele Overbridge-Nutzer seit Jahren kennen: einzelne Bus-Ausgänge für komplexere Live- und Studio-Setups. Die MIDI-zu-CV-Funktionalität ist dabei ein echtes Bonus-Feature, das den Outbox 8 auch für Modular-Fans interessant macht, die noch gar kein Elektron-Gerät besitzen. Etwas ernüchternd ist allerdings die eingeschränkte Tonverk-Unterstützung, gerade weil das zur Superbooth noch anders kommuniziert wurde.

Nutzt ihr bereits Overbridge-Hardware und wartet auf genau so eine Lösung, oder reicht euch der interne Stereoausgang für eure Zwecke völlig aus?

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Elektron Outbox 8 & Powerhub: Neues Multiausgangs-Interface für Overbridge-Geräte und mehr!

[Mai 2026] Zur Superbooth 2026 hat Elektron gleich zwei neue Hardware-Geräte gezeigt, die noch nicht offiziell angekündigt wurden: Outbox 8 und Powerhub. Offizielle Specs gibt es leider noch nicht, aber erste Beobachtungen vom Messestand geben bereits einen guten Eindruck davon, wofür die beiden Geräte gedacht sind. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald wir von Elektron mehr hören werden.

Elektron Outbox 8 & Powerhub: Neues Multiausgangs-Interface für Overbridge-Geräte und mehr!
Elektron Outbox 8 & Powerhub: Neues Multiausgangs-Interface für Overbridge-Geräte und mehr! · Quelle: Cukoo / Instagram

Was ist die Elektron Outbox 8 überhaupt?

Outbox 8 ist im Kern anscheinend ein reines Ausgangs-Interface für alle Overbridge-kompatiblen Elektron-Geräte. Acht mono-symmetrische Klinkenausgänge im 6,35-mm-Format, ein USB-C-Datenanschluss und ein USB-C-Stromanschluss, mehr steckt äußerlich nicht in der Kiste. Eingänge gibt es keine. Das klingt zunächst schlicht, macht aber im Kontext von Elektron-Hardware sehr viel Sinn.

Wer aktuell mit einem Digitone II, Digitakt 2, Tonverk oder anderen Overbridge-kompatiblen Geräten arbeitet, kennt das Problem: Alles läuft über einen einzigen Stereoausgang. Separate Bus-Ausgänge für Drums, Bass, Lead und Pads? Bisher nicht ohne Weiteres möglich. Outbox 8 löst genau das. Zur Markteinführung soll er auch mit dem kommenden Tonverk kompatibel sein. Sehr interessant! Wir sind schon sehr auf die offizielle Mitteilung von Elektron gespannt.

Digitone II: Routing, Stereo-Pairs und CV-Ausgänge

Am Digitone II wurde beim Messebesuch zudem ein neues Menü gezeigt, über das sich konfigurieren lässt, welche Spuren auf welchen Ausgang geroutet werden. Mehrere Spuren lassen sich demselben Ausgang zuweisen, und gleichzeitig kann über das bestehende Menü gesteuert werden, welche Spuren am Master-Ausgang des Geräts verbleiben. Das gibt echte Flexibilität für komplexe Live-Setups.

Ausgänge lassen sich paarweise zu symmetrischen Stereoausgängen kombinieren, maximal vier Stereopaare sind möglich. Wer möchte, kann außerdem Ausgänge auf der rechten Seite als CV-Ausgänge (!) konfigurieren, mit einem eigenen Menü für die genauen CV-Einstellungen. Das öffnet den Outbox 8 auch für hybride Setups mit Eurorack oder anderen CV-gesteuerten Geräten. Nicht schlecht für ein Gerät dieser Größe!

Latenz und Overbridge-Integration

Ein besonders interessantes Detail: Die Latenz der Outbox 8 soll exakt identisch mit dem internen Stereoausgang des jeweiligen Elektron-Geräts sein. Wer also beide gleichzeitig aufnimmt und die Wellenformen vergleicht, soll keine Verschiebung feststellen. Das wurde am Stand explizit bestätigt und ist, wenn es sich bewahrheitet, wirklich bemerkenswert. Vollständige Synchronität zwischen internem Ausgang und acht zusätzlichen Ausgängen ohne jede Latenzverschiebung ist für Recording-Workflows ein echter Gamechanger.

Praktisch nutzbar ist Outbox 8 außerdem direkt als Audio-Interface an einem Computer oder iPad, mit Overbridge-Treibern an Bord. Mehrere Outbox-8-Einheiten an einem einzigen Elektron-Gerät sollen allerdings nicht kombinierbar sein. Denkt also eher an Bus-Ausgänge als an individuelle Spur-Ausgänge, dann sind die acht Mono- beziehungsweise vier Stereoausgänge mehr als ausreichend.

Typische Anwendungsbeispiele: separate Ausgänge für Drums, Lead, Bass und Pads, ein isolierter Kick-Ausgang für Sidechain-Routing in einen Master-Kompressor, oder Outbox-8-Ausgänge als FX-Sends zu externen Effektpedalen, deren Returns dann über die Audioeingänge des Elektron-Geräts zurückkommen.

Elektron Powerhub: USB-C-Hub für mehrere Geräte

Neben dem Outbox 8 wurde am Stand auch der Elektron Powerhub entdeckt, offenbar ein USB-C-Hub für bis zu sechs Geräte. Ob er ausschließlich Strom liefert, als echter powered USB-C-Hub für einen Computer fungiert oder sogar die Kommunikation zwischen mehreren Elektron-Geräten ermöglicht, ist noch unklar.

Elektron Powerhub
Elektron Powerhub · Quelle: Elektronauts / Facebook

Allein die Funktion als zentrale Stromversorgung für mehrere Elektron-Geräte gleichzeitig ist aber vor allem für Live-Performer ein echter Mehrwert. Wer auf der Bühne drei oder vier Elektron-Boxen betreibt, weiß, wie viel Kabelsalat das aktuell bedeutet.

Fazit

Elektron Outbox 8 ist eines der praktischsten Zubehörgeräte, die Elektron seit Jahren angekündigt hat. Wer mit Overbridge-Hardware arbeitet und endlich flexible Bus-Ausgänge, CV-Routing und latenzfreie Multitrack-Aufnahmen will, bekommt hier genau das. Die Latenzsynchronität mit dem internen Ausgang ist dabei das überzeugendste Detail. Mehr Details folgen bald, wir halten euch auf dem Laufenden.

Preis und Verfügbarkeit

Zum Preis gibt es noch keine offizielle Bestätigung. Am Stand wurden sowohl 249 als auch 299 Euro genannt, der finale Preis ist also noch offen. Eine Markteinführung soll wohl im Juni 2026 erfolgen. Wir sind gespannt auf die offizielle Ankündigung!

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