Elektron, Arturia, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique
Neues über Sounds, Presets, Samples und Ableton Live
Heute steigen wir doppelt mit Elektron ein, denn du liest über ein Sample-Pack für Digitakt II und ein Soundset für Digitone II. Neu ist auch das Chromatic 6 Sound-Pack für Arturia Pigments 7 und die Space Age Colors Library für Native Instruments Kontakt. Für Ableton Live hingegen ist Niseko einen Blick wert – dabei handelt es sich um einen additiven Synthesizer für Max for Live. Das alles in der heutigen Sound-Boutique. Viel Spaß dabei!
Inhalt:
Waldorf Blofeld Samples für Elektron Digitakt II und ein Soundset von Noiseof für Digitone II
Heute mal Elektron im Doppelpack. Den Anfang macht ein Sample-Pack für Digitakt II, danach geht’s um ein Soundset für Digitone II.
126 Samples vom Waldorf Blofeld präsentiert uns Alex Fain Music in diesem Sample-Pack, das exklusiv für Elektron Digitakt II zusammengestellt wurde. Blofeld hat sich über die Jahre ja zu einem fast unverwüstlichen Klassiker entwickelt, der bis heute begeistert. Falls du einen Digitakt II nutzt, bekommst du mit diesem Sample-Pack nun Zugriff auf einige Sounds, die nicht nur Drums abdecken, sondern auch Bässe, Synths, Leads, Chords, FX und Texturen.
Frisches Soundfutter für den Elektron Digitakt II, das von 16 Demo-Patterns ergänzt wird. 10 Euro kostet die Sammlung hier bei Alex Fain Music, nach dem Kauf erhältst du ein 49 MB großes DT2PRJ-File.
Für Elektron Digitone II hingegen ist dieses Soundset von Noiseof gedacht: Rhizomorphosis fusioniert organische Sounds mit digitalen Klängen und enthält insgesamt 144 Patches. Kicks, Percussion, Bässe, Pads, Leads und einige Texturen stecken in diesem Soundset.
Schade eigentlich, dass Elektron keine richtigen Videos zu den eigenen Sound-Packs macht und uns immer nur mit kurzen Insta-Reels abspeist. Auf der Website von Elektron findest du ein paar weitere Audio-Snippets, 12 Euro kostet das Soundset dort.
- Elektron Digitakt II bekommst du hier bei Thomann* und Elekton Digitone II ist natürlich ebenfalls bei Thomann* erhältlich. Waldorf Blofeld ist noch als Plugin* bei Thomann erhältlich.
Chromatic 6 Soundset für Arturia Pigments
Arturia Pigments gehört zu einer Reihe von Plugins, die sich nicht auf die Emulation einer einzelnen Hardware konzentrieren, sondern stattdessen gleich mit mehreren Sound-Engines, umfassender Modulation, üppiger Effekt-Sektionen und zusätzlichen Extras wie eingebautem Sequencer und Arpeggiator daherkommen. Ein Synthesizer, mit dem du dich über Jahre beschäftigen kannst.
Pigments erfüllt alle gerade genannten Kriterien und ist damit natürlich ein Traum für Sounddesigner. S1gns Of L1fe (aka Chris Bryant) macht in dieser neuen Preset-Sammlung mit dem Namen Chromatic 6 reichlich Gebrauch von den Möglichkeiten. Hier der Trailer:
50 Presets sind in dieser Sammlung enthalten, der Sound geht musikalisch in Richtung Ambient, Space Music und Dark Ambient.
Die Patches decken Bässe, Leads, Pads, Texturen und experimentelle Soundscapes ab. Alle Sounds wurden von Grund auf neu gestaltet und nutzen die neusten Features von Arturia Pigments – du musst also mindestens Version 7 installiert haben. Macros, Modwheel, Velocity und Aftertouch werden von jedem Preset unterstützt.
Insgesamt ein sehr schönes Soundset für diesen mächtigen Synthesizer.
- 15 US-Dollar kosten die Chromatic 6 Presets, hier auf Bandcamp kannst du das Pack beziehen. Pigments 7 gibt’s nicht auf Bandcamp, aber hier bei Thomann*.
Space Age Colors – Vol 1 für Native Instruments Kontakt
Jedes Mal wenn ich eine neue Library von Authentic Soundware höre, geht mir das Herz auf. Space Age Colors – Vol 1 ist das neuste Werk der „Sound-Schmiede“ und versetzt uns mit Native Instruments Kontakt wieder in die 1950er- und 1960er-Jahre.
Stell’ dir einfach vor, du bist mit Nelson Riddle, Quincy Jones oder Henry Mancini in einem edlen Studio in New York und nimmst Musik mit den besten Studiomusikern auf. Damit du dich noch besser in diese Vorstellung hineinversetzen kannst, schließe am besten die Augen und starte vorher schnell das Video hier:
Die für die Vollversion von NI Kontakt gemachte Library bietet dir sieben Instrumente: Neben Flöte, Altflöte, Bassklarinette, Englischhorn, Trompete (mit Harmon-Dämpfer) und Posaune (mit Cup-Dämpfer) gibt’s noch eine Espressivo-Flöte für lyrische Solo-Passagen. Das wird mit sieben orchestrierten Multi-Patches für schnelle Skizzen und Ideen ergänzt.
Space Age Colors – Vol 1 bietet zudem 20 Artikulationen, dazu zwei Runs- und Trills-Arranger für schnelle Komposition, fünf wählbare Positionen für die Vintage-Mikrofone und die Effekte Tape, Echo, Tone und Limiter.
Die Instrumente in dieser knapp 25 GB umfassenden Library (knapp 13 GB komprimiert) wurden übrigens tatsächlich von „Elite“-Session-Playern in New York aufgenommen – du kannst deine Fantasie also quasi zur Realität werden lassen!
- 249 US-Dollar (statt 399 US-Dollar) kostet die neue Space Age Library bis zum 19. Mai hier bei Authentic Soundware. Die Vollversion von Native Instruments Kontakt bekommst du bei Thomann*.
Niseko: Ein additiver Synthesizer von Monomono für Ableton Live mit Max for Live
Monomono hat sich mit einigen sehr schönen Entwicklungen für Max for Live bereits einen Namen gemacht, besonders mit den Synthesizern Maya und Mono One. Jetzt ist mit Niseko ein neuer Synthesizer erschienen, der wieder für Ableton Live mit Max for Live entwickelt wurde und sogar zu Push 3 Standalone kompatibel ist.
Bei Niseko handelt es sich um einen additiven Synthesizer, der mit schneller Bedienung überzeugen will. Das kommt hier auch durch das Design des Interfaces zum Ausdruck, das an keiner Stelle überladen wirkt und stattdessen auf Übersichtlichkeit setzt – dabei aber auch ein bisschen verspielt bleibt.
Im Walkthrough-Video erklärt uns Nick von Monomono die Details des achtstimmigen Synthesizers:
Eine der Ideen hinter Niseko ist, wie additive Synthese wohl klingen würde, wenn sie in einem 1980er-Hardware-Synthesizer umgesetzt wird. Vielleicht wurde bei der Entwicklung genau aus dem Grund auf eine 12-Bit-Auflösung für die mit insgesamt 24 Partials pro Stimme arbeitende Engine gesetzt.
Grundsätzlich sind zwölf Partials bei additiver Synthese nicht gerade viel, in Kombination mit der eher niedrigen Auflösung entsteht also ein eher „roher“ Sound. Das Tuning lässt sich so einstellen, dass die Teiltöne gemeinsam harmonisch erklingen oder eben auch ins Geräuschhafte gehen, um so beispielsweise Effekte oder Percussion zu erzeugen.
Interessant ist die Möglichkeit, jeden einzelnen Teilton im Stereofeld zu positionieren, außerdem bietet das Max for Live Device Extras wie FM-Modulation, Wavefolding, Modulation über LFO und ADSR-Hüllkurve, sowie ein Tiefpassfilter und eine Glide-Funktion.

MPE und Aftertouch werden ebenfalls unterstützt, in Kombination mit Push 2 oder 3 kann dieser Synthesizer also schon recht ausdrucksstark gespielt werden.
Ich hatte die Gelegenheit, Niseko auszuprobieren und hatte viel Spaß damit. Das Tuning hat sich manchmal ein bisschen „off“ angefühlt, aber der Sound gefällt und wenn du diese Zeilen liest, ist bereits ein neues Update erhältlich.
- Knapp 40 Euro kostet Niseko hier bei Isotonik Studios. Ableton Live (11 oder neuer) mit Max for Live ist erforderlich. Die Erweiterung ist in der Ableton Live Suite enthalten und die bekommst du natürlich auch bei Thomann*. Und Ableton Push ist natürlich auch bei Thomann erhältlich*.
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