von  Julian Schmauch  | |  Lesezeit: 5 Min
Der Gitarrensound von Chop Suey!: Mit Plugins, Budget-Setup oder Studio-Gear

Der Gitarrensound von Chop Suey!: Mit Plugins, Budget-Setup oder Studio-Gear  ·  Quelle: MediaPunch Inc / Alamy

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System of a Down schufen mit „Chop Suey!“ einen der größten, aber auch ungewöhnlichsten Nu-Metal-Songs aller Zeiten. Falls du auf der Suche nach dem Gitarrensound von Chop Suey! bist, haben wir hier einige Tipps! Mit welchen Plugins, welchem Einsteiger-Gear und welchem edlen Studio-Equipment kommt man dem Sound des Songs näher? Schau mal rein!

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Die Geschichte von Chop Suey!

Was System of a Down für eine Explosion waren Anfang der Nuller. Wo Korn und Limp Bizkit die krachende Grundlage in den Jahren davor gelegt hatten und Linkin Park die etwas bravere, poppigere Nu-Metal-Schiene fuhren, waren SoaD der durchgeknallte Höhepunkt. Ihr Album „Toxicity“ mit Songs wie dem Titeltrack, „Aerials“ oder „Psycho“ war ein absoluter Urknall.

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So brachial, so dynamisch hatte sich das geliebt/gehasste Nu Metal bis dahin nicht gezeigt. Und „Chop Suey!“ war die Welle, die alles lostrat. Geschrieben 1999 von Gitarrist Daron Malakian während der Tour zum selbstbetitelten Debütalbum, stellte er der Band während der Aufnahmen zu „Toxcitiy“ den Song als Demo noch unter dem Namen „Suicide“ vor. Zwar hatte Malakian auch die Lyrics geschrieben, Sänger Serj Tankian änderte hier aber einiges.

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System of a Down änderten auch den Songtitel. Man war sich am Ende der Produktion, als es um die Auswahl der Singles ging, einig, dass „Suicide“ die erste Auskopplung werden sollte. Aber aus Sorge, dass Radiostationen das Lied wegen seines kontroversen Titels nicht spielen würden, änderte man ihn zu „Chop Suey!“, laut Daron lautmalerisch wie als hätte man „Suicide“ in zwei Wörter zerteilt.

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Wer genau hinhört, kann übrigens bei der Albumversion des Songs Serj ganz am Anfang noch „Rolling Suicide“ sagen hören.

Der Gitarrensound von Chop Suey!: Das Equipment von Daron Malakian

Gitarrist Daron Malakian ist ein Purist, was Equipment betrifft. Er hat über die Jahre immer wieder in Interviews betont, dass er sich vornehmlich als Songwriter, weniger als technisch auf hohem Niveau spielender Gitarrist sieht.

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In der Zeit der Aufnahmen zu „Chop Suey“ hat Daron zum einen die optisch sehr extravagante Ibanez Iceman IC300 gespielt (so auch im Video zu sehen), oft aber auch eine Gibson SG. Für einige Zeit gab es von Ibanez mit der DMM-1 sogar auch eine Iceman-Signature-Gitarre für Daron.

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Was das Equipment betrifft für den Gitarrensound von Chop Suey!, kommt die Zerre aus dem Amp. Hier ist Malakian absoluter Marshall-Anhänger. Häufig findet man einen Plexi 1959 Super Lead samt 4x12er Cabs auf Equipment-Listen.

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Aber, das dürfte die Zeit, in der „Toxicity“ erschien, einfach mitgebracht haben, auch Dual und Triple Rectifier mit ihrem Scooped-Sound spielten beim Gitarrensound eine Rolle, denn es wurde bei der Produktion mit Rick Rubin gelayert und gedoppelt, was das Zeug hält. Für die Clean-Sounds nutzte er dazu noch ein Boss DD-6 Delay und ein MXR Phase 90.

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Der Gitarrensound von Chop Suey! mit Plugins

Gitarre, Kabel und Tabs vorausgesetzt, gibt es eine Vielzahl von Plugins für den Gitarrensound von „Chop Suey“! Allen voran wären da ToneX von IK Multimedia*, bei der die Plexi Tone Collection dabei ist, und die Marshall-Suite von Softube’s Amp Room*.

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Bei beiden Plugins sind Plexi-Amp-Modelle dabei, mit denen ihr Darons Sound sehr nahe kommt. Bei ToneX gibt es dazu noch Pedal-Modelle für Delay und Phaser, auch gibt es hier eine Erweiterung für den Dual-Rectifier-Sound. Aber auch beim NAM Player, der Freeware unter den Gitarren-Plugins, gibt es ein sehr beliebtes NAM-Capture für einen Plexi Super Lead 1959.

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Der Gitarrensound von Chop Suey!: Budget-Gear für Einsteiger

Um dem Gitarrensound von Chop Suey! günstig näherzukommen, braucht es neben einer Gitarre in Drop-C und einem Kabel nicht viel. So gibt es von Marshall selbst das Marshall 1959 Distortion*, ein Pedal, das den legendären Sound eines Plexi liefert.

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Alternativ gibt es für den Plexi-Sound da noch das Wampler Plexi-Drive Mini* oder etwas teurer und umfangreicher das Universal Audio UAFX Lion 68*. Wenn es doch ein richtiger Amp sein soll, kommt der Origin 20 von Marshall* dem Plexi-Timbre recht nahe.

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Wampler Plexi-Drive Mini
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Studio-Equipment für Chop Suey

Wenn schon Marshall, dann ein 1959 Modified* mit sieben Röhren und cremigstem Sound. Und natürlich ein Dual Rectifier*! Einfach ein Signal-Splitter davor und man spielt beide Topteile gleichzeitig! Näher kommt man dem Gitarrensound von Chop Suey! nur noch mit den entsprechenden Pedalen.

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Das Boss DD-6 ist zwar nicht mehr erhältlich, im großen DD-500* sind aber alle Sounds und Effekteinstellungen des Delays zu finden. Und natürlich das Phase 90 von MXR*.

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Fazit

Ob System of a Down je nochmal mit einem Album wiederkommen? Und ob das dann auch nur ansatzweise an den kreativen Wahnsinn von „Toxicity“ heranreicht? Wir werden es vielleicht nie erfahren.

Jetzt aber seid ihr an der Reihe? Wie kommt ihr dem Gitarrensound von Chop Suey! nahe und mit welchem Equipment? Und, mal noch etwas ganz anderes: welche Songs wünscht ihr euch für diese Serie? Welcher Gitarrensound ist schwer zu knacken?

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