Backstage mit FiNCH: So entsteht eine große Bühnenshow
So entsteht eine große Liveshow
FiNCH steht für Live-Shows, bei denen das gesamte Erlebnis im Mittelpunkt steht – nicht nur die Musik. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich deshalb, denn dort greifen Technik, Planung und kreative Entscheidungen ineinander. Was auf der Bühne wie pure Energie wirkt, ist in Wirklichkeit das Ergebnis vieler abgestimmter Schritte im Hintergrund. So wird für euch greifbar, wie aus einer Idee eine große Produktion entsteht, die am Ende das gesamte Publikum mitnimmt.
StageTech präsentiert FiNCH live
Wie aus einer Idee eine aufwendige Liveproduktion wird
Die Arbeit hinter den Kulissen eines solchen Konzerts wirkt auf den ersten Blick oft wie ein großes Geheimnis, das man nur von außen wahrnimmt. Doch der Bericht der StageTech-Reihe von Thomann nimmt euch genau dorthin mit, wo sonst nur Techniker und Künstler unmittelbar involviert sind. Verknüpft werden Musik, Licht und Visuals sowie ganze Produktionsprozesse, die sich über Monate erstrecken und aufeinander aufbauen. Dabei zeigt sich, wie eng kreative Ideen mit technischer Umsetzung verzahnt sind und wie viele Gewerke an einem Ergebnis beteiligt sind, das im Publikum schließlich als stimmige Show ankommt.
Die zugrunde liegende Produktion basiert auf einem tiefen Austausch zwischen Show-Direction, Lichtkonzept, Bühnenkonzeption und den Künstlern selbst. Der StageTech-YouTube-Kanal von Thomann hat zwei der Verantwortlichen begleitet und vor die Kamera gebracht. In den Videos erklären sie aus erster Hand, wie ein FiNCH-Konzert konzipiert, geplant und schließlich realisiert wird. Diese Nahaufnahme hinter die Kulissen macht den gesamten Prozess verständlich, denn sie zeigt, dass hier nichts dem Zufall überlassen ist, sondern alles einem überlegten Plan folgt, der musikalische und visuelle Elemente sinnvoll miteinander verbindet.
Das Konzept bleibt klar: einfache Idee, starke Wirkung
Hannes Kelch spannt den Bogen von seiner eigenen Musikerfahrung zu seiner heutigen Rolle als Show-Director und erläutert, was eine gute Idee ausmacht. Für ihn muss eine Show in zwei Sätzen erklärbar sein, denn nur dann lässt sie sich auch im Detail umsetzen. Seine These: Kaum jemand nimmt eine Show als Ganzes wahr, sondern immer nur einzelne Aspekte. Deshalb ist Komplexität für ihn kein Selbstzweck, sondern wird bewusst gesteuert. Genau dieses Prinzip definiert auch die FiNCH-Shows: Sie sind energiegeladen, dynamisch und jede Sekunde unterhaltsam. Langeweile hat dabei keinen Platz, denn alles, was in der Probe nicht sofort fesselt, wird aus dem Konzept gestrichen.

Am Beispiel von FiNCH wird das Konzept bewusst einfach gehalten, obwohl die Show selbst aus vielen Elementen besteht. Der Mix aus Rap auf Techno-Beat und Wrestling-Ästhetik wird als klare Aussage verstanden und dient als Leitfaden für alle weiteren Entscheidungen. Diese simplen Leitprinzipien wirken im Endergebnis stärker, da sie ein klares Bild liefern, an dem sich Licht, Visuals und Musik ausrichten lassen. Dadurch behalten Beteiligte wie Techniker und Künstler während der arbeitsintensiven Produktion einen gemeinsamen Fokus.
Licht und Technik: Kreativität trifft Pragmatismus
Ein weiterer Einblick kommt von Gunnar Loose, der die Lichtarbeit verantwortet. Seine Herangehensweise zeigt, wie viel Pragmatismus in das technische Konzept einfließt. Gerade bei Musik wie von FiNCH bietet sich Timecode-gesteuerte Technik an, da bestimmte Effekte sonst nicht manuell steuerbar wären. Zum Einsatz kommt typische DJ- und Konzerttechnik: Lampen, die „nach vorne ballern“ statt sich auf atmosphärische Spielereien zu beschränken. Dabei bleibt auch die Frage nach Verfügbarkeit und Wartbarkeit zentral. Gunnar erzählt, dass er lieber vierzig verfügbare Lampen nutzt als zwanzig, die kaum greifbar sind.
Auch beim Programmieren setzt er auf intuitive Herangehensweisen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Seine tägliche Routine beim Entwurf eines Lichtprogramms basiert nicht auf komplizierten Software-Schulungen, sondern auf Reflex und Erfahrung. Diese kreative und gleichzeitig pragmatische Perspektive zeigt, wie technische Fertigkeiten und musikalisches Gespür zu einer stimmigen Bühnenshow führen. Die Balance zwischen automatischen Abläufen und live gesteuerten Momenten hängt dabei stark von der Art der Musik ab, so Gunnar.

FiNCH als Ausnahme-Performer: mehr als nur ein Rap-Konzert
Am Ende bleibt bei all diesen technischen Einblicken natürlich die Person im Fokus: FiNCH selbst. Der Künstler hat sich von seiner früheren Identität „FiNCH Asozial“ zu einem reifen Performer entwickelt, der nach wie vor ein exzessives Bühnenerlebnis liefert. Trotz der professionellen Vorbereitung verliert er nicht die rohe Energie, die seine Liveauftritte auszeichnet. Aktuell füllt er große Hallen und Stadien in Deutschland.
Seine Singles und Alben erreichten Chart-Erfolge und wurden mit über einer Milliarde Streams sowie Auszeichnungen wie dem Bravo Otto oder der 1Live-Krone unterstrichen. Damit bleibt FiNCH ein Ausnahme-Performer, der den engen Dialog zwischen Künstler, Technikteam und Produktion bewusst lebt und fördert.

Ein besonders Beispiel ist das Konzert am 4. Juli 2026 in der Alten Försterei, dem Stadion des 1. FC Union Berlin. Die knapp 23.000 Tickets waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, weshalb ein Zusatztermin angekündigt wurde. Das spricht nicht nur für die Popularität des Künstlers, sondern verdeutlicht auch, wie stark Publikumserlebnis und Showproduktion inzwischen miteinander verwoben sind. Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, findet auf dem Thomann StageTech-YouTube-Kanal reichlich Material, das sowohl technische Details als auch kreative Entscheidungsprozesse beleuchtet.
Weitere Informationen
- StagTech Backstage
- YouTube-Kanal von FiNCH
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