von  Dirk  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 4 Min
Audient Horizon Thunderbolt-Audiointerfaces

Audient Horizon Thunderbolt-Audiointerfaces  ·  Quelle: Audient

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Mit der Horizon-Serie stellt Audient eine neue Reihe von Thunderbolt-3-Audiointerfaces für professionelle Studios vor. Die Serie umfasst drei Modelle. Alle drei bieten 32-Bit-Wandler, Roundtrip-Latenzen von unter einer Millisekunde und eine skalierbare Architektur, mit der sich ein System von einem einzelnen Interface bis zu 200 × 200 I/O ausbauen lässt.

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Bei Horizon macht Audient keine Kompromisse

Im Bereich von Studio-Gear gibt es zwei große Strömungen. Auf der einen Seite stehen günstige Produkte, die sich an Einsteiger richten oder Leute, die nicht zu viel Geld für Equipment und Instrumente ausgeben wollen. Demgegenüber stehen High-End-Produkte, bei denen besonders die Features im Vordergrund stehen und die ein eher zahlungswilliges Publikum ansprechen.

Für die Audiointerfaces der neuen Horizon-Serie schlägt Audient den letzteren Weg ein und macht in Bezug auf Ausstattung scheinbar keine Kompromisse. Drei Interfaces für professionelle Studios, die auch ein bisschen was kosten.

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Audient Horizon Thunderbolt-3-Audioiterfaces

Audient startet die neue Serie mit drei neuen Audiointerfaces im 1-HE-Rackformat, die speziell für macOS-Rechner mit Thunderbolt 3 entwickelt wurden. Mit 32-Bit-Wandlern bei einer Auflösung von 192 kHz liefern die Interfaces eine Roundtrip-Latenz ab, die laut dem britischen Hersteller bei sagenhaften 0,99 ms liegt.

Damit sollen sich auch native Plugins beim Monitoring während der Aufnahme ohne wahrnehmbare Verzögerung einsetzen lassen. Anders als bei DSP-basierten Systemen ist dafür keine proprietäre Hardware und auch kein geschlossenes Plugin-Ökosystem erforderlich.

„Da Apple Silicon und moderne Host-Prozessoren immer leistungsfähiger werden, verliert das Modell der geschlossenen DSP-Ökosysteme zunehmend an Attraktivität“, erklärt Andrew Allen, Chief Product Officer bei Audient. „Entwickler sind nicht mehr darauf angewiesen, sich an proprietäre Plugin-Ökosysteme zu binden, um eine Performance auf Profi-Niveau zu erzielen. Die native Architektur von Horizon ist genau auf diesen Wandel ausgelegt, und wir gehen davon aus, dass sie bei Kunden, die auf eine glaubwürdige Alternative gewartet haben, gut ankommen wird.“

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Drei Interfaces für professionelle Anforderungen

  • Alle drei Interfaces setzen auf das 19-Zoll-Format
  • Die Rückseite der Interfaces

Die drei Interfaces basieren auf der gleichen technischen Plattform, unterscheiden sich aber in Bezug auf Ausstattung und der angedachten Aufgabe.

  • Horizon 8P bietet 24 Eingänge und 32 Ausgänge und ist mit acht Audient Console Mic Preamps ausgestattet. Über ORBIT Control lässt sich die Eingangsimpedanz variieren. Bei den Vorverstärkern handelt es sich um eine diskrete Class-A-Schaltung, die Audient auch in der Flaggschiff-Konsole ASP8024-HE einsetzt. 8P richtet sich beispielsweise an Studios, die Bands, Schlagzeug, Gesang oder Orchester aufnehmen und bereits bei der Aufnahme einen analogen Klangcharakter erzeugen wollen.
  • Horizon 16 verfügt über 34 Ein- und 34 Ausgänge. Im Mittelpunkt stehen 32 Kanäle mit 32-Bit-Wandlung, die über vier standardisierte DB25-Anschlüsse bereitgestellt werden. Hinzu kommt ein eigener Stereo-Mix-Bus. Hiermit denkt Audient an Hybrid-Setups, bei denen der analoge Klangcharakter primär über externe Hardware entsteht – beispielsweise durch Boutique-Preamps, Stereo-Prozessoren oder analoge Summing-Lösungen.
  • „Think big“ – so könnte die Devise bei Horizon 32 lauten. Das Interface bietet 50 Ein- und 50 Ausgänge sowie insgesamt 64 analoge I/O-Kanäle über acht DB25-Anschlüsse. Kommerzielle Studios und größere Projektstudios stehen hier im Fokus, um mehrere Racks mit Outboard, Summing-Konsolen oder verschiedene Räume von einer zentralen 1-HE-Einheit aus anbinden zu können. Wow!

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Auf bis zu 200 x 200 I/O erweitern

Die einzelnen Modelle der neuen Serie lassen sich mit bis zu vier Interfaces erweitern, die dann über einen einzigen macOS-Treiber zusammenarbeiten. In einer Konfiguration mit vier Horizon 32 stehen damit maximal 200 x 200 I/O zur Verfügung.

Alle Modelle bieten zudem eine digitale Speicherung und Wiederherstellung sämtlicher Eingangsverstärkungen und Systemeinstellungen.

Zur Erweiterung stehen ADAT sowie BNC Wordclock I/O zur Verfügung. Außerdem lassen sich unterschiedliche Referenzpegel auswählen, um die I/O-Pegel an externes analoges Outboard anzupassen.

Die neue Interface-Serie spricht ganz klar Pro-User an, die auf hohe Qualität und viele Eingänge Wert legen. Auf zusätzliche DSP-Power verzichtet die Reihe dabei konsequent. Reduktion aufs Wesentliche könnte man sagen.

Audient Horizon
Audient Horizon · Quelle: Audient

Verfügbarkeit und Preise

Die neuen Audient-Interfaces sind jetzt bei Thomann erhältlich. Horizon 8P* und Horizon 16* kosten je 2489 Euro. Horizon 32* kostet 3289 Euro.

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Audient Horizon 8P
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