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Serato DJ integriert Pulselocker Streaming

Serato DJ integriert Pulselocker Streaming  ·  Quelle: Serato/youTube

Wo ließe sich eine Kooperation zwischen Serato und Pulselocker besser bekannt geben, als im Rahmen des Amsterdam Dance Events: Schon mit dem Update auf Serato 1.9 dürfen Serato DJ User innerhalb ihres DJ-Programms auf den Musikkatalog des Streaming Service Pulselocker zugreifen, der rund 44 Million Tracks von gut 500000 Indie- und Major Labels enthalte. Voraussetzung ist natürlich ein Benutzerkonto beim Streaming-Anbieter.

Damit liegt Serato voll im Trend, denn auch Virtual DJ (Content Unlimited), edjing (Deezer) Algoriddim (Spotify) und Mixvibes (Soundcloud) bieten derartige Kooperationen an, doch ist es bisher keinem dieser Anbieter möglich, die Songs offline zu speichern und dann zu mixen. Ebenso ist das Mix-Recording von Streaming Tracks nicht gestattet. Pulselocker hingegen lässt das Speichern von Titeln (320/256k) zu.

Bedeutet: Ihr dürft die Musikstücke, die ihr mixen wollt, auf den Rechner laden und könnt dort, wo ein WLAN zur Verfügung steht, zusätzlich Online-Music streamen. Ist kein Netzwerk am Start, spielt ihr von der Harddisk. Abzuwarten bleibt auch, ob Seratos neue App PYRO ebenfalls von Pulselocker Gebrauch machen wird. Dann könnten DJs quasi ganz gemütlich auf dem Smartphone nach Tracks fahnden, Playlisten bauen, diese an Serato übertragen und am Rechner die Titel downloaden, um sie auf der nächsten Veranstaltung abzufeuern.

Aber auch ohne Pyro ist das natürlich eine klasse Sache, denn das Fehlen einer Speichermöglichkeit war für mich in meinen letzten Tests und Posts immer einer der Hauptkritikpunkte für den semiprofessionellen und professionellen Einsatz einer solchen Lösung. Der Preis spielt natürlich ebenso eine Rolle, jedoch ist dazu noch nichts bekannt. In einem Bericht von Djtechtools aus 2012 wurden – je nachdem, wieviele Tracks „gelockt“ werden sollten – Preise von 10-69 Dollar kommuniziert. In Anbetracht der Tatsache, dass ein Spotify Premium Account und Apple Music auch nur ’nen Zehner kosten, könnte sich diesbezüglich allerdings was tun. Ich bin auch gespannt, ob und wenn ja, mit wem Native Instruments und Pioneer gleichziehen. Vielleicht mit Google Music, Rdio, Napster, Amazon, Beatport, Apple Music …?

 

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